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Im letzten Moment: ASK Elektra bringt Punkt gegen Stadlau ins Trockene

Am 14. Spieltag traf in der Wiener Stadtliga der AS Koma Elektra auf den FC Stadlau. Und dabei kam es trotz der hohen Temperaturen zu einem sehr flott geführten Spiel. Ein heimstarkes Elektra spaziert dabei am Rande einer Niederlage. Mit dem letzten Angriffsversuch gelang es diese dann doch abzuwenden. Im Meisterschafts-Finish könnte Elektra noch den Sprung auf den dritten Platz bewerkstelligen. Aber auch in Stadlau, es reichte zu einem gesicherten Mittelfeldplatz, kann man durchaus zufrieden sein mit dem Gezeigten.

 

Stadlau trifft gleich zweimal

Beim Klingenkreuzen des Tabellen-Dritten mit dem Achten ist der Außenseiter aus Stadlau ganz knapp dran, im achten Auswärtsspiel den vierten vollen Erfolg zu verbuchen. Erst in der Nachspielzeit trifft die Batricevic-Truppe das Damoklesschwert in Form eines Foul-Elfmeters. Vom Start weg begegnen einander zwei Mannschaften auf Augenhöhe. ASK Elektra, ab der neuen Spielzeit heißt man, fusioniert mit den Wiener Linien, TWL Elektra, ist bemüht die Favoritenrolle entsprechend zu erfüllen. Aber die Gäste wissen sich geschickt zu verteidigen. Mehr noch, im Finish der ersten Hälfte gelingt es gleich zweimal einzunetzen. 40. Minute: Nachdem Alex Krammer zuvor einen Sitzer verstreichen lässt, steht es mit der nächsten Aktion 0:1. Philipp Engleithner antizipiert am schnellsten. Per Kopf bringt er seine Farben nach einem Abpraller in Führung. 43. Minute: Der 24-jährige Slowake Marek Blazej ist es, der für den 0:2-Halbzeitstand verantwortlich zeichnet. 

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(Vor allem in der ersten Hälfte bringt Stadlau-Keeper Aleksandar Mirkovic den Gegner zur Verzweiflung)

 

Elektra legt nun ein Schäuferl nach

Nach dem Seitenwechsel erkennen die Fischer-Schützlinge wohlweislich den Ernst der Lage. Denn fortan kommt man besser in die Gänge. Das Manko ist und bleibt aber die Torgefährlichkeit. Demnach gelingt es vorerst nicht, die Stadlauer aus den Angeln zu heben. Die Gäste beschränken sich weitgehendst darauf, den Zweitorevorsprung zu verwalten. Was man bis zur 65. Minute erfolgreich praktiziert. Dann aber schlägt es doch ein im Stadlauer Kasten. Der 20-jährige Ognjen Sipka nützt die Gunst der Stunde. Er wird zu zaghaft attackiert, und verkürzt auf 1:2. Jetzt wirft Elektra noch einmal alles in die Waagschale, um doch noch ungeschoren davonzukommen. Und tatsächlich, in der 93. Minute kommt es noch zum Ausgleich. Routinier und Kapitän Mario Fürthaler markiert mit seinem 9. Saisontreffer, per Foulelfmeter, den 2:2-Spielendstand. In der nächsten Runde gastiert der ASK Elektra am Mittwoch, 30. Juni um 18:30 Uhr beim FavAC. Der FC Stadlau besitzt dann am Freitag, 2. Juli um 18:00 Uhr das Heimrecht gegen Gerarsdorf Stammersdorf.

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(Nach dem Seitenwechsel gelingt es Elektra-Torhüter Tigran Davtyan den Kasten reinzuhalten)

 

ASK ELEKTRA - FC STADLAU 2:2 (0:2)

Torfolge: 0:1 (40. Engleithner), 0:2 (43. Blazej), 1:2 (65. Sipka), 2:2 (93. Fürthaler/Elfer)

Elektra-Platz, 50 Zuseher, SR: Gerhard Grobelnik

 

Stimme zum Spiel:

Ken Pokorny, Sportlicher Leiter FC Stadlau: 

"Summa summarum betrachtet geht die Punkteteilung schon in Ordnung. Elektra war zwar spielbestimmend, aber uns ist es sehr gut gelungen, in der Defensive entsprechend dagegen zu halten. Der Elfmeter in der Nachspielzeit war ärgerlich. Schon in der Vorwoche mussten wir zuhause gegen Donaufeld in der 92. Minute einen bitteren Strafstoß hinnehmen."

 

Photocredit: Josef Parak

by: Ligaportal/Roo

 

 

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