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SC Mannswörth muss sich mit einem 1:1-Unentschieden begnügen

Der SC Mannswörth traf im zweiten Freitagabendspiel auf den Favoritner Athletikclub. Die Heimmannschaft war nach der unerwarteten Niederlage gegen den ASV 13 auf Wiedergutmachung aus. Aber auch bei den Gästen musste erst die 1:4-Heimniederlage gegen die Sportunion Mauer verdaut werden. Obwohl man als Favorit in das Spiel gegangen war und das bessere Team über 90 Spielminuten war, musste sich die Mannschaft von Trainer Markus Kernal mit einem 1:1-Unentschieden zufriedengeben.

Kaum Höhepunkte in der ersten Spielhälfte

Der SC Mannswörth wollte im Heimspiel gegen die Gäste aus Favoriten alles besser machen als in der letzten Partie. Zu Beginn schaute es für die Mannschaft von Trainer Markus Kernal nicht schlecht aus. Man hatte mehr Ballbesitz zu Beginn des Spiels. Mit vielen kurzen Pässen versuchte man die Lücke zu finden. Wenn dies nicht klappte, probierte man es gleich mit hohen Bällen in die Spitze. Dadurch, dass die Gästemannschaft vom Trainer gut im defensivtaktischen Bereich eingestellt wurde, war es natürlich besonders schwer für die Heimmannschaft sich Chancen herauszuarbeiten. Das Spiel plätscherte in der ersten Hälfte nur so dahin, der SC Mannswörth hatte zwar mehr Ballbesitz, doch Torchancen blieben Mangelware. Die Mannschaft von Markus Kernal konnte auch nicht die nötige Aggressivität im ersten Durchgang ausstrahlen. Die Gäste aus Favoriten blieben in der ersten Hälfte, bis auf eine Halbchance kurz vor der Pause, aber auch zu harmlos. So pfiff der Schiedsrichter nach 45 Minuten zur Pause. 

Zweite Hälfte um einiges attraktiver 

Zur Pause hatten beide Trainer viel Redebedarf. Die Mannschaft des SC Mannswörth dürfte diese Pausenpredigt gebraucht haben. Man konnte endlich den gewünschten Druck auf den Gegner in der zweiten Spielhälfte ausüben, somit kamen dann auch die ersten echten Tormöglichkeiten zusammen. In der 55. Spielminute konnte man den ersten Erfolg einsammeln. Nach Flanke von der linken Seite konnte der Verteidiger der Gäste nur kurz abwehren. Der erst 16-jährige Fabio Pinka, der bereits in der ersten Spielhälfte eingewechselt worden war, schoss den zu kurz abgewehrten Ball aus ca. 18 bis 20 Metern unhaltbar in das Tor. Nachdem das erste Tor gefallen war, konnte die Mannschaft von Trainer Markus Kernal befreiter aufspielen. Jetzt gab es auch richtig gute Torchancen für die Heimmannschaft, aber der Tormann der Gäste, der mit Abstand beste Spieler in den Reihen des Favoritner Athletikclub, konnte mit teilweise herausragenden Paraden seine Mannschaft weiter im Spiel halten. In der 67. Spielminute bekam der SC Mannswörth einen Elfmeter zugesprochen, nachdem ein Gegenspieler unerlaubterweise den Ball per Hand spielte. Andreas Buger trat zum Strafstoß an und scheiterte am Tormann der Gäste, der sich in die richtige Ecke warf. Das war sie, die große Chance auf das vorentscheidende Tor. In der 77. Minute kam aber die weitaus höhere Bestrafung. Der Stürmer Boris Biro konnte sich nach einem schönen Zuspiel im Laufduell gegen den Verteidiger durchsetzen und lupfte den Ball über den Keeper, der ein wenig aus dem Tor kam, in das Tor hinein. Nach dem Ausgleichstreffer hatte die Mannschaft von Trainer Markus Kernal noch ein paar Möglichkeiten ein weiteres Tor zu erzielen. Doch entweder scheiterte man am gegnerischen Schlussmann oder am Aluminium. Schlussendlich mussten sich die Hausherren mit einem 1:1 zufriedengeben. 

“Strafstoß hätte verwandelt werden müssen”

Nach dem Spiel sagte der Trainer des SC Mannswörth, Markus Kernal, im Gespräch: “In der ersten Hälfte waren wir viel zu zögerlich und konnten keinen Druck auf den Gegner aufbauen, die zweite Hälfte war dann aber um einiges besser, wir hätten aber diesen Strafstoß nicht verschießen dürfen. In den nächsten Wochen wartet auf uns noch viel Arbeit”. 

Beste Spieler:  
 
SC Mannswörth: Fabio Pinka (Verteidigung)

Favoritner Athletikclub: Haluk Göktas (Tormann)

Lukas Wiedermann 

 

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