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SV Schwechat fügt Gegner erste Niederlage der Saison zu

Die Partie SV Schwechat gegen WAF pinova Telekom am Freitag läutete die nächste Runde der Wiener Stadtliga ein. Die Gastgeber hatten das letzte Spiel gegen den FavAC auswärts mit 0:2 verloren, dies wollte man im Heimspiel gegen den Tabellendritten unbedingt verhindern. Bei der Mannschaft von Trainer Khajik Jerjes lief es in den letzten Runden ausgezeichnet. Mit einem 3:1-Heimerfolg für den SV Schwechat verlor der WAF zum ersten Mal in dieser Saison.

Frühe Führung für Gastgeber

Das Spiel begann für die Mannschaft von Trainer Senad Mujakic nach Maß. Bereits in der 6. Spielminute pfiff der Schiedsrichter ein Elfmeter, nachdem der Spieler der Gastgeber regelwidrig gefoult wurde. Den fälligen Strafstoß verwertete Emre Yilmaz souverän. Der WAF Vorwärts Brigittenau war nach dem frühen Gegentreffer schon zeitig gefordert mehr für das Spiel nach vorne zu tun. Bei zwei Topchancen nach Standardsituationen der Gäste, konnte der Tormann der Heimmannschaft mit guten Reflexen den Kasten weiter sauber halten. Aber auch der SV Schwechat hätte noch vor der Pause das 2:0 nachlegen können, diese Großchancen wurden aber nicht ausgenutzt und so ging es mit einem knappen 1:0 für die Gastgeber in die Pause.

Weitere zwei Elfmeter für Schwechat

In der zweiten Spielhälfte musste die Gästemannschaft reagieren und das machten sie auch. In der 52. Spielminute konnte die Mannschaft von Trainer Khajik Jerjes den Ball im Spielaufbau erobern und durch Almir Mujkic den Ausgleichstreffer erzielen. Trotz des Gegentreffers blieb der SV Schwechat ruhig und unbeirrt. Dies sollte sich auch auszahlen. In der 65. Spielminute gab es erneut einen Strafstoß für die Heimmannschaft. Nach einem Hand-Spiel im Sechzehner zeigte der Schiedsrichter sofort auf den Punkt. Erneut war es Emre Yilmaz der zum Elfmeter antrat, dieses Mal hielt der Torwart aber den Strafstoß, konnte den Ball aber nicht festhalten, sodass Armin Mujakic ein Abstaubertor machte. Mit der neuerlichen Führung kam auch das nötige Selbstvertrauen wieder. Die Gäste hatten in der Schlussphase der Partie die große Ausgleichsmöglichkeit, Andre Sliskovic konnte diese Chance aber nicht nutzen. Auch die Nachspielzeit hatte es nochmals in sich. In der 92. Spielminute gab es den dritten Elfmeter für den SV Schwechat. Fatlum Kreka holte den Elfmeter für seine Mannschaft heraus, Manuel Cerba verwandelte den Strafstoß trocken zum 3:1-Endstand. In der 95. Spielminute wurde bei den Gästen, Abdullah Cömert, nach Foulspiel und Kritik mit Gelb-Rot vom Platz gestellt, eine spielentscheidende Situation war dies aber keine mehr.

„Ergebnis zufriedenstellend, Art und Weise des Spieles nicht“

Nach dem Spiel sagte der Trainer der Siegermannschaft, Senad Mujakic, im Gespräch: „Vom Ergebnis her bin ich mit meiner Mannschaft sehr zufrieden, wie wir heute gespielt haben hat mir aber nicht gefallen, wir hatten zu viele Abspielfehler im Spiel“.      

In der nächsten Runde trifft der SV Schwechat auswärts auf den SV Gerasdorf und der WAF pinova Telekom zuhause auf den SV Wienerberg 1921.

Beste Spieler:

SV Schwechat: Emre Yilmaz (Mittelfeld)

WAF pinova Telekom: keine 

 

Lukas Wiedermann