SAK 1914 freut sich auf Westliga! Vier Abgänge und vier Neuzugänge stehen fest

SAK 1914

Der SAK 1914 steigt als Vizemeister der Salzburger Liga in die Regionalliga West auf. In der Vorsaison noch in den Abstiegskampf verwickelt, führte Erfolgstrainer Eidke Wintersteller den Traditionsklub aus der Landeshauptstadt in Windeseile ins Spitzenfeld von Salzburgs höchster Liga. Der Herbstmeistertitel wurde erobert. Winterkönig wurde der FC Bergheim. Mit diesem lieferte man sich auch im Frühjahr einen packenden Fight, den man knapp verlor. Dank des Aufstiegsverzichts der Bergheimer dürfen die Nonntaler ihr Glück in der kommenden Spielzeit in der Westliga versuchen. Wir blicken auf die Saison zurück und beleuchten mit SAK-Sportchef Walter Larionows Gegenwart und Zukunft der Blau-Gelben.

Defense wins Aufstieg

16 Siege, zehn Unentschieden und nur vier Niederlagen zeugen von einer ausgezeichneten Saison. Mit beeindruckender Effektivität hievte man sich bereits im Herbst an die Tabellenspitze. Die Defensive kristallisierte sich früh als Prunkstück heraus. Nur neun Gegentreffer mussten die 1914er in der Hinrunde hinnehmen. Aufgrund der recht durchschnittlichen Torausbeute nahm Coach Eidke Wintersteller im Winter leichte Korrekturen in Sachen Spielanlage vor. Diese zeigten Wirkung. Die Nonntaler konnten sich fortan nicht mehr nur auf ihre starke Verteidigungsarbeit verlassen, sondern fielen nun auch durch mehr Präsenz und Wucht im Angriffsdrittel auf. Trotz erhöhter Durchschlagskraft erzielten am Ende aber neun Teams mehr Tore als der Vizemeister. Den Aufstieg verdankt man eindeutig der mit großem Abstand besten Defensive der Liga (22 Gegentore). Die Ausgewogenheit des Aufsteigers unterstreicht das Fehlen eines Goalgetters, von dem man abhängig ist, und die Breite des Kaders, die viel Variabilität und Rotation erlaubt. Wenngleich man als sehr heimstark gelten darf, konnte man in der vergangenen Saison auswärts nur einmal bezwungen werden.

Vier Spieler weg, vier Neue da

Die Liga darf sich auf ein starkes Kollektiv freuen, das sich im Sommer jedoch punktuell verändert. Vier Spieler der Vizemeistermannschaft stehen nicht mehr zur Verfügung. Der prominenteste Abgang ist Lukas Kuon, bester Torschütze und Frühjahrskapitän der Blau-Gelben. Mit ihm konnte keine Einigung erzielt werden. Er wechselt zu Landesligist UFC Siezenheim. "Das ist schade. Er ist ein klasser Bursche und ein toller Kicker", weiß Sportchef Walter Larionows um die Schwere dieses Verlusts. Ebenfalls nicht mehr mit von der Partie sind Kristijan Bogosavac (USC Eugendorf), Stefan Weber und Leonhard Telsnig (beide Ziel unbekannt), wobei letzterer im Frühjahr nicht mehr zum Einsatz kam. Zur Kompensation dieser Abgänge wurde der Klub im Rahmen seiner budgetären Mittel am Transfermarkt tätig und verpflichtete bis jetzt vier neue Spieler. Walter Larionows geht für uns auf alle vier Neuerwerbungen näher ein.

Daniel Buhacek (SV Wals-Grünau 1b):
"Daniel ist ein Stürmer, der es in Grünau zuletzt schwer hatte, sich in der ersten Mannschaft zu behaupten. Er hat aber schon bewiesen, dass er einen feinen Torriecher hat."

Dusan Pavlovic (FC Puch):
"Dusan ist ein westligaerfahrener Offensivspieler in einem super Alter für einen Fußballer. Er will unbedingt, ist körperlich topfit, kann den tödlichen Pass spielen und passt zudem sehr gut in unser Team."

Lukas Alterdinger (USK Gneis):
"Lukas ist erst 18 Jahre alt, hat aber jetzt zwei Jahre lang im Kampfmannschaftsbereich gespielt. Er ist ein dribbelstarker Linksfuß mit Zug zum Tor. Mit ihm werden wir viel Freude haben."

Josef Forsthuber (SV Grödig U19):
"Josef ist ein sehr talentierter Innenverteidiger, der universell einsetzbar ist. Er hat in den ersten Trainings einen guten Eindruck hinterlassen."

Ziel heißt Klassenerhalt

Das Transferprogramm ist damit wohl noch nicht ganz abgeschlossen. Zwei, drei junge Testkandidaten können sich noch für einen Platz im Team aufdrängen. Mit dem Kader zeigt sich Walter Larionows schon jetzt zufrieden: "Wir sind gut aufgestellt und haben die Kadergröße, die wir brauchen, sowie eine gute Mischung. Für uns war in erster Linie wichtig, den Stamm zu halten. Das war schwer genug, weil unser Spieler sehr begehrt waren. Wir haben ein gutes Gerüst und insgesamt eine junge, schlagkräftige Truppe." Mit dieser verfolgt man ein klares Ziel. "Wir kämpfen um den Klassenerhalt. Dabei gehen wir ohne Druck in die Saison, die für uns eine Belohnung ist. Ich denke aber auch, dass der Ligaerhalt machbar ist. Wir sind körperlich topfit, taktisch perfekt eingestellt und haben lauter gute Kicker. Wir werden uns teuer verkaufen", ist Walter Larionows von der hohen Qualität seines Teams überzeugt. Die Auslosung bescherte den SAK-Kickern zum Auftakt ein Heimspiel gegen den USC Eugendorf. Nicht nur deshalb ist die Vorfreude groß, wie der nach seinem Kreuzbandriss hoffentlich im Winter wieder voll angreifende Torjäger und Sportliche Leiter betont: "Wir freuen uns auf die Saison. In den ersten Trainings war schon zu spüren, mit welchem Feuereifer alle dabei sind."

 

Geschrieben von Lukas Kollnberger

 

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