Samba mit Moser und dem "Deutschen"

altDer eine heißt Moser, den anderen nennen sie den "Deutschen", und doch musste die UVB Vöcklamarkt ihre Fühler ganz weit ausfahren, um diese beiden Kicker an Land zu ziehen. Jean Diego Moser und Anderson Enio Troiani, kurz "Alemao" genannt, wechseln aus dem WM-Gastgeberland Brasilien an die Vöckla. Der Doppel-Transfer birgt ein gewisses Risiko in sich, es ist der erste derartige Coup in Vöcklamarkts Club-Geschichte.

Moser und Alemao werden dem Regionalligisten mit Sicherheit bis Sommer zur Verfügung stehen, ob das Engagement verlängert wird, hängt vor allem von der Anpassungsfähigkeiten der beiden Jungkicker ab. "Sie haben das erste Mal mit der Mannschaft trainiert, müssen sich natürlich noch akklimatisieren und integrieren. Wir müssen ihnen eine Eingewöhnungszeit geben, keiner der beiden spricht Deutsch. Dass beide gute Fußballer sind, konnten wir aber bereits sehen", sagt Coach Thomas Hofer. Eine Option auf Vertragsverlängerung hat sich Vöcklamarkt jedenfalls gesichert. Moser ist 20 Jahre alt und sollte im Sturm zum Einsatz kommen. Alemao ist 18 und defensiver Mittelfeldspieler, kann aber auch in der Abwehr eingesetzt werden. Seinen Künsterlnamen Alemao, was soviel wie der "Deutsche" bedeutet hat er wohl seinen blonden Haaren, womöglich aber auch seinem Heimatort Blumenau, einer deutschen Kolonie in Brasilien, zu verdanken.

Mit diesen beiden Verpflichtungen scheint Vöcklamarkt das Transferprogramm abgeschlossen zu haben. Den mittlerweile fünf Neuzugängen stehen drei Abgänge gegenüber. "Christian Aichinger und David Vitzthum werden ihre Karriere möglicherweise beenden oder aber etwas niedriger spielen. Christian Harrant scheint beim ASKÖ Vorchdorf im Gespräch zu sein", bestätigt Hofer.

 

Redaktion


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