Angerschmid vor Engagement in St. Florian

Die Union T.T.I. St. Florian hat einen Nachfolger für den abgewanderten Trainer Willi Wahlmüller an der Angel. Mit Wunschkandidat und Ex-Ried-Coach Michael Angerschmid laufen intensive Gespräche, spätestens am kommenden Montag soll seine Verpflichtung fixiert werden. Das bestätigt Sektionsleiter Andreas Hofmann im Gespräch mit ligaportal. Indes stehen bereits zahlreiche Abgänge beim Tabellensiebenten der abgelaufenen Saison fest. 

In der vergangenen Spielzeit betreute er noch die SV Ried in der höchsten Spielklasse Österreichs, nun steht Michael Angerschmid kurz vor einem Engagement bei Regionalliga Mitte-Vertreter St. Florian. "Wir sind schon sehr, sehr weit, Michael Angerschmid als Trainer präsentieren zu können. Er ist unser absoluter Top-Kandidat, ein paar Details sind aber noch zu klären. Wir hoffen, dass wir morgen oder am Montag eine Entscheidung bekanntgeben können", sagt Sektionsleiter Andreas Hofmann. Sein Wunsch: Das Ganze möglichst rasch über die Bühne zu bringen, um in Sachen Kaderplanung nicht weiter zuwarten zu müssen. "Wir verpflichten keinen Spieler, bevor die Trainerfrage nicht geklärt ist. Das würde nichts bringen. Sobald aber die Trainerfrage geklärt ist, ist auch das andere geklärt."

Sieben Abgänge stehen fest 

Die eine oder andere Verstärkung werden die Sängerknaben in jedem Fall benötigen. Sieben Spieler werden den Verein definitiv verlassen. Neben den schon länger feststehenden Abgängen von Goalie Ivan Lucic (Bayern München), Florian Krennmayr (BW Linz), Ewald Huber (Perg) und Michael Ortner (St. Magdalena) müssen die Florianer auf drei weitere Akteure verzichten. Thomas Höltschl wechselt auf Grund seines Studiums in Salzburg zu Regionalliga West-Vertreter Neumarkt, Gernot Ertl schließt sich künftig Fünftligist Pettenbach an. Christoph Prandstätter schnürt ab der kommenden Saison für Hertha Wels die Schuhe, wo Adam Kensy als Trainer tätig ist. Fraglich ist auch der Verbleib vom Shootingstar der abgelaufenen Spielzeit. Nils Zatl ist bei Regionalliga Ost-Vertreter Ritzing im Gespräch. "Wenn sich ein Spieler verbessert, können wir damit gut leben, sind wir happy. Das Schlimme ist, wenn sie nach unten gehen und das nur wegen des Geldes gemacht wird. Das tut ein bisschen weh, hält uns aber nicht auf, nur das auszugeben, was wir haben", sagt Andreas Hofmann. Die Vorbereitung für die kommende Saison nehmen die Sängerknaben am 26. Juni auf.


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