Torspektakel: Die "Gallier" und der ATSV Wolfsberg agieren mit offenen Visier!

In der 13. Runde der Regionalliga Mitte traf der USV Stein Reinisch Allerheiligen auf den ATSV Wolfsberg. Und dabei gelang es den "Galliern" in der Tabelle wiederum einen Schritt nach vorne zu tätigen. Was gleichbedeutend damit ist, dass Allerheiligen im Tabellen-Mittelfeld antreffbar ist. Aufgrund der knappen Abstände scheint da für die Steirer noch sehr möglich zu sein. Beim Aufsteiger geht es in erster Linie darum, sich im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg in der Liga zu halten. Was sich als schwere Aufgabe herausstellen könnte. Aber zum zutrauen ist es den ATSV'lern allemal. Wenngleich man aber vor allem in der Fremde danach trachten muss, dass man die Mitstreiter nicht aus den Augen verliert.

 

Die Heimischen sind der Chef am Platz

Die Favoritenrolle bei dieser Begegnung ist doch uneingeschränkt bei den „Galliern“ zu finden. Denn Allerheiligen mussten in den letzten 8 Spielen gegen St. Anna/Aigen nur einmal die Segel streichen. Der ATSV Wolfsberg, der dabei ist den Anschluss an die Tabelle zu wahren, muss in der Fremde doch noch einiges zulegen. So konnte der Aufsteiger aus 5 Partie gerade einmal drei Punkte auf die Habenseite bringen. Zu Beginn der Partie ist der Aufsteiger vorerst einmal darauf bedacht, die Angriffsbemühungen der "Gallier" in Schach zu halten. Was nur bedingt gelingen sollte bzw. schafft es Allerheiligen sehr bald, für etwas Gewinnbringendes Sorge zu tragen. In der 14. Minute ist es der 21-jährige Kroate Franko Knez, der die Eskinja-Schützlinge mit 1:0 in Führung bringt. Was das Spiel der Heimischen nachfolgend ordentlich beschleunigen sollte. Die Lavanttaler kommen kaum zum durchschnaufen bzw. ist man zumeist am reagieren anstatt am agieren. In der 44. Minute klingelt es zum zweiten Mal im Kasten des Aufsteigers. Mit dem 28-jährigen Kroaten Filip Skvorc kann sich dabei mit dem 2:0 ein weiterer Legionär in die Schützenliste eintragen. Zugleich auch der Halbzeitstand in einer bislang doch sehr einseitigen Begegnung.

FrankoKnezGallier Bildgröße ändern

Franko Knez war mit seinen drei Treffern der herausragende Akteur in den Reihen von Allerheiligen.

 

Die Gäste treffen dreimal ins Schwarze

Aufgrund der unausgewogenen Kräfteverhältnisse war man im zweiten Durchgang eigentlich allgemein der Auffassung, dass die Würfel soweit bereits gefallen sind. Hinzu kommt, dass Franko Knez in der 50. Minute mit seinem zweiten Tor das 3:0 markiert. Aber plötzlich verstehen es auch die Kirisits-Schützlinge, sich teuer zu verkaufen. Innerhalb von nur einer Minute gelingt es auf 3:2 heranzukommen. Der eingewechselte Marcel Stoni (57.) und Kapitän Patrick Pfennich (58.) sind dabei die Hauptprotargornisten. Die Gäste wittern nun die Chance bei den "Galliern" doch noch etwas zu reißen. Aber mit dem 4:2 in der 80. Minute bringt Allerheiligen die Schäfchen dann doch noch ins Trockene. Franko Knez erzielz dabei seinen dritten Treffer und avanciert damit zum "Man of the match". Zwar können die Wolfsberger noch ein Tor aufholen, Mika Rokavec trifft in der 84. Minute per Elfmeter zum 4:3. Bei diesem Spielstand sollte es letztlich auch bleiben. In der nächsten Runde gastiert Allerheiligen am Samstag, 26. Oktober um 15:00 Uhr in Wels bei der WSC Hertha. Der ATSV Wolfsberg besitzt am Tag zuvor mit der Startzeit um 19:00 Uhr das Heimrecht gegen St. Anna/Aigen.

 

USV ALLERHEILIGEN - ATSV WOLFSBERG 4:3 (2:0)

Sportplatz Allerheiligen/W., 200 Zuseher, SR: Andreas Feichtinger

USV Allerheiligen: Schögl, Polanc (82. Schauer), Fauland, Überbacher (74. Perger), Koca, Bizjak, Skvorc (88. Sac), Pfeifer, Smoljan, Knez, Eskinja

ATSV Wolfsberg: Friesacher, Gollner, Seebacher, Rupp, Pfennich, Bae (82. Sorger), Rokavec, Pöcheim, Wutte, Shabani (82. Kothmaier), Poljanec (46. Stoni)

Torfolge: 1:0 (14. Knez), 2:0 (44. Skvorc), 3:0 (50. Knez), 3:1 (57. Stoni), 3:2 (58. Pfennich), 4:2 (80. Knez), 4:3 (84. Rokavec/Elfer)

gelbe Karten: Smoljan, Eskinja (Allerheiligen)

stärkste Spieler: Knez, Koca bzw. Pfennich

Stimme zum Spiel:

Maurice Amtmann, Sektionsleiter Allerheiligen:

"Das knappe Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht wirklich wider. Die Wolfsberger schafften es aus drei Möglichkeiten, ebenso viele Treffer zu erzielen. Die Gefahr des Ausgleichstreffers war nicht gegeben. Aber für den neutralen Zuseheher war die Partie durchaus sehenswert."

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Photo: Richard Purgstaller

by: Ligaportal/Roo

 


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