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Lafnitz kickt im Spitzen-Spiel beim 2:0 gegen den FC Gleisdorf die Sturm Amateure vorerst von der Tabellenspitze! [Video]

Am heutigen Freitag-Abend duellierten sich im Kampf um die Tabellenspitze im Top-Spiel der 13. Runde der Regionalliga Mitte der FC Jerich International Gleisdorf 09 und der SV LICHT-LOIDL Lafnitz. In diesem mit viel Spannung erwarteten Kräftemessen zwischen dem Zweiten und Dritten der Tabelle ging es im Fernduell mit den SK Sturm Graz Amateuren um nichts anderes als die Tabellenführung und darum, gegen die Konkurrenz ein Zeichen der eigenen Stärke zu setzen. Da die Sturm-Amateure ihre Partie erst nächste Woche austragen, konnte der SV Lafnitz mit einem umkämpften 2:0-Auswärtssieg beim FC Gleisdorf vorerst die Tabellenspitzen erobern. Die Heimischen zeigten dabei vor allem in der ersten Hälfte die etwas bessere Spielanlage, doch in Hälfte zwei schlugen die Lafnitzer eiskalt zu und nutzten zwei ihrer Chancen.

Ruhiger Beginn - Gleisdorf mit der reiferen Spielanlage

In den Anfangsminuten dieses Spitzenspiels merkte man den Teams den gegenseitigen Respekt voreinander an, doch nach rund fünf Minuten dann die erste kleine Schrecksekunde für die Gäste: Einen zu kurz geratenen Lafnitzer Rückpass konnte ein Gleisdorfer Spieler erlaufen, doch Lafnitz-Keeper Zingl konnte per Fußabwehr parieren und die Feldhofer-Elf so vor einem frühen Rückstand bewahren (5.). Gleisdorf war hier körperlich etwas präsenter und kam nun zu ersten Chancen: Eine hohe Flanke von rechts wurde von Schuppan in den Strafraum befördert, Gräfischer stieg gut nach oben und köpfelte die Kugel jedoch am etwas konfus herauseilenden Goalie vorbei knapp über den Querbalken (13.). Von der hochgelobten Lafnitzer Offensive war in der Anfangsphase recht wenig zu sehen, die Gleisdorfer Gastgeber hielten hier überwiegend die Spielkontrolle in der Hand. Es dauerte über eine halbe Stunde bis der SV Lafnitz einen ersten Hauch von Torgefahr versprühte: Zwei Ecken landeten zwar gefährlich im Gleisdorfer Strafraum, doch kein Lafnitzer konnte die unübersichtliche Situation ausnutzen und so konnte der FC klären (32./33.). Der FC Gleisdorf blieb hier die gefährlichere und auch zielstrebigere Mannschaft: Eine wunderbare Suppan-Flanke aus dem Halbfeld kam punktgenau auf Gräfischer, doch dessen Direktabnahme rutschte dann etwas über den Schlappen (37.). Kurz vor der Pause waren es dann die Heimischen, die mit einem deutlich gefährlicheren Standard noch einmal die Lafnitzer zum Durchpusten brachten, doch Ostermann nagelte den zentralen Freistoß aus gut 20 Metern dann doch zwei Meter über die Querlatte (42.). Kurz darauf beendte Steindl die torlose erste Hälfte.

Tor 0:1 Lafnitz 55. Spielminute
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Foto: Der SV Lafnitz war heute beim Topspiel dem FC Gleisdorf einen kleinen Schritt voraus.

Lafnitz spielt jetzt mutiger und schlägt eiskalt zu

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste dann etwas mutiger aus der Kabine. Eine Hereingabe von Puschl erreichte Färber im Zentrum des Strafraums, doch der Lafnitzer schien ein wenig überrascht zu sein und der eigentlich scharfe und präzise Pass rutschte dem Offensivmann bei dem Torabschluss über den Schlappen (47.). Doch dies schien eine Art Weckruf für die Gäste gewesen zu sein, denn plötzlich schlugen sie mit einer der ersten richtigen Chancen eiskalt zum 1:0 zu: Einen schnellen Konter aus der eigenen Hälfte heraus spielten die Lafnitzer klasse bis zum Ende. Frljuzec marschierte mit dem Ball durch's Lafnitzer Mittelfeld, bediente dann Tieber mit einem Steilpass in den Lauf. Dieser behauptete den Ball und zog nach innen und setzte wiederum den durchsprintenden Frljuzec in Szene, der Goalie Leitner keine Chance ließ und eiskalt zum Lafnitzer Führungstreffer einnetzen konnte (55.). Die Gäste versuchten jetzt mit der Führung im Rücken auf Konter zu spielen und dies wurde in der Tat ein ums andere Mal gefährlich. Die Gastgeber versuchten es jetzt auch mit Standards, doch die sonst so gefährlichen Ostermann-Freistöße verpufften wirkungslos oder rutschten ins Aus. Insgesamt fiel den Gleisdorfern hier nach dem Führungstreffer der Lafnitzer recht wenig ein, um hier noch zum Ausgleich zu kommen. Erst kurz vor Schluss gingen die Hausherren dann deutlich mehr Risiko, doch der stramme Schuss aus halbrechter Position konnte von Zingl klasse zur Ecke abgewehrt werden (86.). Bei der anschließenden Ecke brannte es wieder lichterloh im Lafnitzer Fünfer, doch die Gäste konnten im Chaos gerade noch klären (87.). Die Heimischen warfen jetzt natürlich alles nach vorne und dies eröffnete den Lafnitzern Räume zum Kontern, die sie in der Schlussphase jedoch nicht annahmen. Die beste Chance, hier den Sack zuzumachen, ergab sich bereits in der Nachspielzeit: Ein Lafnitzer Stürmer tankte sich bis in den Strafraum durch, doch bei seinem Schuss aus spitzem Winkel brachte Leitner noch seine Pranken dazwischen (90.+2). Doch dann fiel das 0:2 doch noch: Die Hausherren waren komplett aufgerückt und hinten blank. Die Lafnitzer fuhren einen Konter, bei dem Christoph Friedl mit einem Ball in den Lauf auf die Reise geschickt wurde. Der Stürmer zögerte ein wenig zu lang, schaffte es aber dann doch den Ball am Keeper vorbeizulegen und somit für die Vorentscheidung zu sorgen (90.+4). Kurz darauf beendete der Schiedsrichter die Partie beim Stand von 2:0 für den SV Lafnitz.

 

Rainer Wohlmuth (Co-Trainer SV LICHT-LOIDL Lafnitz): "Heute gibt es nichts zu beklagen, außer dass wir es spannend gemacht haben, weil wir die Partie nicht früher entschieden haben. Wir sind gut gestartet, nach einer Viertelstunde war es dann ausgeglichen beziehungsweise mit leichten Vorteilen für Gleisdorf. Aber aufgrund der zweiten Hälfe, geht der Sieg schon in Ordnung. Vielleicht war es ein Sieg des Willens. Insgesamt war es ein enges Spiel, Gleisdorf ist immer für ein Tor gut. Aber ein großes Lob an unsere Mannschaft. Diese Serie ist der Wahnsinn. Das zeugt von einem starken Charakter."

 

FC Jerich International Gleisdorf 09 - SV LICHT-LOIDL Lafnitz 0:2 (0:0)

Solarstadion Gleisdorf, 534 Zuseher, SR Michael Steindl

Torfolge: 0:1 Nikola Frljuzec (55.), 0:2 Christoph Friedl (90.+4)

Geschrieben von Pascal Stegemann

Foto: Richard Purgstaller

 

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