Stadl-Paura geknackt! Hartberg wahrt die Chance auf die Winterkrone [Video]

Am 15. Spieltag trafen in der Regionalliga Mitte der TSV Prolactal Hartberg und der ATSV Stadl-Paura aufeinander. Und dabei kam es zu einer soweit ausgeglichenen Begegnung, bei der letztlich die Hartberger das bessere Ende für sich hatten. Nachdem die Gleisdorfer in St. Florian ordentlich Prügel bezogen, steht nun auch noch die Frage aus, wer Winterkönig wird. Eines aber scheint doch soweit vorprogrammiert zu sein. Nämlich, das der Kampf um den Meistertitel enorm spannend bleiben wird. Zeigen doch mehrere Mannschaften ordentliche Ambitionen, sich klassenmäßig nach obenhin zu verbessern. Dazu gehört auch Stadl-Paura, die trotz dieser Leermeldung zu den heißen Titelkanditaten zählen.

 

Über weite Strecken sind es die Oststeirer die sich in den Vordergrund spielen

Bei dieser Begegnung war jede Menge Brisanz gegeben, geht es doch darum, wer es zustande bringt, den Blickkontakt zum sensationell starken Tabellenführer aus Gleisdorf zu wahren. Mit einer Ausnahme, dem 4:5 gegen die Pasching/LASK Juniors, konnten die Hartberger im eigenen Stadion soweit stets für einen Punktezuwachs sorgen. Die Traunviertler hingegen schafften es bislang fleißig in der Fremde zu punkten. Stellt diese Partie in der Oststeirer doch bereits das zehnte Auswärtsspiel dar, was aber kein Hindernis sein soll, mischt man doch voll mit vorne in der Tabelle. Und Tormacher vom Dienst, Mario Petter ist es dann auch, der in den Anfangsminuten die erste Torchance für die Oberösterreicher vorfindet. Was dann aber auch die Hartberger dazu veranlasst aktiv in das Spielgeschehen einzugreifen, zweimal brennt ganz gewaltig der Hut im Gästestrafraum. Aber mit Fortdauer der Begegnung verflacht das Spiel dann doch zusehends, so sollte es da wie dort vorerst gerade noch zu Halbchancen reichen. In der Schlussphase des ersten Durchgangs sind dann aber wieder die Hölzl-Mannen am Drücker. Bei zwei tollen Kopfballgelegenheit von Thomas Rotter und Christoph Kröpfl kann sich aber Gästekeeper Jaroslav Kasprisin auszeichnen. So geht es dann auch mit dem torlosen Unentschieden in die Halbzeitpause.


Tor 1:0 TSV Hartberg 88

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In der Schlussphase kassieren die Traunviertler das entscheidende Tor

Lösen die beiden Teams nun im zweiten Durchgang die angezogene Handbremse, oder aber gibt man sich hüben wie drüben soweit auch mit einer Punkteteilung zufrieden, das war jetzt die Frage, die es vordergründig zu beantworten gilt. Und nachdem es in der Startphase des zweiten Durchgangs dann da wie dort zu einer Gelegenheit kommt, neutralisieren sich die zwei Mannschaften wiederum. Da war doch auch unübersehbar eine Portion Vorsicht mit im Spiel, was man den beiden Titelaspiranten aufgrund der Priorität des Spiels, auch gar nicht übel nehmen darf. Aber je länger die Partie dann dauern sollte, umso mehr übernehmen dann die Oststeirer das Kommando. Es hat dann den Anschein, Stadl-Paura könne diesen einen Zähler gegen zehn Hartberger (Tormann Florian Faist sieht in der 79. Minute wegen Torraubs den roten Karton), mit auf die Heimreise nehmen, wäre da nicht die 88. Spielminute gewesen. Bei einem über die linke Angriffsseite vorgetragenen Angriff erweisen sich die Hartberger als gedankenschneller, in letzter Instanz ist es dann Daniel Gremsl, der nach mustergültiger Tadic-Vorarbeit, den späten 1:0 Siegestreffer sicherstellt. Am letzten Spieltag im Herbst empfangen die Hartberger am Freitag, 4. November um 19:00 Uhr den SC Weiz. Stadl-Paura gastiert zur selben Zeit in Kalsdorf.

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So wie wie hier Bojan Mustecic, wurde Stadl-Paura von den Hartbergern nur ganz wenig Spielraum gewährt.

 

TSV PROLACTAL HARTBERG - ATSV STADL-PAURA 1:0 (0:0)

Profertil Arena, 450 Zuseher, SR: Krainz Bernhard

Tor: 1:0 (88. Gremsl)

Stimmen zum Spiel:

Erich Korherr, Sektionsleiter Hartberg:

"Das waren in Hinblick auf den weiteren Meisterschaftsverlauf drei ganz wertvolle Punkte für uns. Natürlich ist es nun auch ein Ziel, uns möglicherweise noch die Winterkrone aufzusetzen."

Rudolf Knoll, Funktionär Stadl-Paura:

"Zumindest diesen einen Zähler hätten wir uns schon verdient, so aber stehen wir nun mit leeren Händen da. Aber wir werden deshalb den Kopf nicht hängen lassen und bemüht sein, diese Punkte nun in Kalsdorf nachzuholen."

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Foto: Richard Purgstaller

geschrieben von: Robert Tafeit



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