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Phänomenale Lafnitzer demontieren katastrophale Gurtener in einer Halbzeit mit 5:0! [Video]

Zum Ausklang der 12. Runde der Regionalliga Mitte empfing am heutigen Samstag Abend der SV LICHT-LOIDL Lafnitz Union Raiffeisen Gurten. Die Lafnitzer konnte bei einem Sieg bis auf einen Punkt auf Leader SK Sturm Graz Amateure herankommen. Die Gäste aus Oberösterreicher wollten wiederum ihre Serie mit 6 Spielen am Stück ohne Niederlage weiterführen. Doch dies konnte nach einer katastrophalen Gurtener Leistung in den ersten 45 Minuten nicht funktionieren. Die Lafnitzer brannten in der ersten Hälfte ein wahres Offensivfeuerwerk ab und schenkten den Gästen bis zur Pause 5 Tore ein. Dabei präsentierte sich der Favorit sehr spiel- und lauffreudig und wies die Gurtener in allen Bereichen klar in die Schranken, doch diese trugen mit einer unkonzentrierten, fehlerhaften und schlampigen Spielweise ebenfalls zu diesem deutlichen Ergebnis bei. Bei Lafnitz traf Mario Kröpfl gleich drei Mal. Mit diesem Sieg pirschen sich die Lafnitzer immer näher an die Sturm Graz Amateure heran - die Feldhofer-Elf rangiert jetzt nur noch einen Zähler hinter dem Leader.

Lafnitzer Offensivfeuerwerk und völlig indisponierte Gurtener Gäste

Die Gäste aus Gurten erwischten in den ersten paar Minuten sogar den etwas besseren Start. Doch dies hatte sich spätestens nach rund zehn Minute bereits erledigt, denn da führte der Favorit aus Lafnitz bereits mit 1:0. Christoph Gschiel schickte Frljuzec mit einem Steilpass auf der rechten Seite auf die Reise. Dessen direkter und flacher Pass in den Rücken der Abwehr erreichte Mario Kröpfl, der den Ball wuchtig und satt zum 1:0 in die Maschen hämmerte (11.). Für Union Gurten begann jetzt ein wahrer Alptraum in den ersten 45 Minuten. Bei den Hausherren lief viel über die rechte Seite, die Gäste aus Gurten wirkten lethargisch in den Zweikämpfen und viel zu weit weg von ihren Gegenspielern. Keine zehn Minuten nach dem 1:0 konnten die Hausherren unter gütiger Mithilfe der Gurtener nachlegen: Die Gäste versuchten sich nach einem Abstoß aus der eigenen Hälfte heraus zu kombinieren. Doch die Lafnitzer waren hellwach und setzten die Gurtener Abwehrspieler mit Pressing unter Druck und schafften es, die Kugel zu erobern. Der Ball kam zu Michael Tieber, der aus gut 20 Metern trocken abzog und präzise zum 2:0 ins rechte Eck traf (20.). Gurten kam hier kaum einmal zum Luft holen, da stand es auch schon 3:0. Und wieder resultierte das Tor aus der schläfrigen und schlampigen Spielweise der Gäste: Ein Gurtener Freistoß in der Lafnitzer Hälfte wurde derart schlampig ausgeführt, dass Waldl dazwischen spritzen konnte. Dieser zündete den Turbo, vernaschte einen Gegenspieler und legte quer auf Tieber. Dieser per Doppelpass wieder zurück auf Waldl, der keine Mühe hatte zum 3:0 einzuschießen (27.). Spätestens an diesem Punkt war die Partie entschieden, doch das Desaster nahm für Gurten weiter seinen Lauf. Nur kurz nach dem 3:0 entschied Schiedsrichter Ristoskov auf Strafstoß für Lafnitz. Mario Kröpfl trat an und verwandelte sicher zum 4:0 (28.). Nach einer katastrophalen ersten halben Stunde, versuchten die Gäste erstmals Ergebniskosmetik zu betreiben, doch die erste und einzige Gurtener Tor-Annäherung zischte an Zingl und seinem Kasten vorbei (32.). Stattdessen wieder Lafnitz über die starke rechte Seite, doch dieses Mal konnte der Stürmer den Ball nicht drücken (34.). Doch auch bis zur Halbzeit wurde es für Gurten nicht besser. Fünf Minuten vor der Pause wurde Florian Hirsch wegen einer Notbremse gegen Tieber mit der roten Karte des Feldes verwiesen. Den fälligen Elfmeter verwandelte wieder Mario Kröpfl mit seinem zweiten Elfmeter und seinem insgesamt dritten Treffer zum 5:0 (41.). Die Hausherren unterstrichen in der ersten Hälfte ihre Favoritenrolle in der Liga und zeigten den Gästen in allen Belangen die Grenzen auf. Doch die Gurtener agierten auch unkonzentriert und fahrig und leisteten mit einer unterirdischen Leistung wiederum ihren Beitrag zu dieser hohen Pausenführung. Beim Stand von sage und schreibe 5:0 beendete Schiedsrichter Ristoskov die erste Hälfte.

Tor 1:0 Lafnitz 11. Spielminute
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Lafnitzer Schaulaufen in der zweiten Hälfte, Gurten hat nichts mehr entgegen zu setzen

Natürlich war die Partie bei diesem Spielstand längst gelaufen. Für Gurten ging es in den zweiten 45 Minuten in Unterzahl lediglich um Schadensbegrenzung und die Hausherren konnten verständlicherweise bei diesem Spielstand etwas herum experimentieren. Für Kager kam bei den Gastgebern nun Grasser. Die Lafnitzer machten nach der Halbzeitpause postwendend weiter, wo sie aufgehört hatten. In der 47. Minute kam nach einer Flanke von links wieder ein Lafnitzer Spieler sträflich frei zum Abschluss, doch dieses Mal ging der Kopfball deutlich vorbei. Natürlich war jetzt auch spielerisch ein wenig die Luft raus. Die Hausherren mussten und die Gäste konnten nicht und so plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin. Die Lafnitzer schmissen jetzt das Wechselkarussell an, was zusätzlich etwas den Spielfluss hemmte. Erst knapp 20 Minuten vor dem Ende bemühten sich die Lafnitzer wieder um ein bisschen Torgefahr. Der kurz ausgeführte Freistoß von links erreichte Tieber, der den Ball per Direktabnahme jedoch über das Tor schoss (70.). Ein paar Minuten später sorgte ein Torschuss aus dem linken Halbfeld aus gut 30 Metern für Gefahr, doch der stramme Abschluss zog knapp am rechten Pfosten vorbei (73.). Gurten hatte hier nichts mehr entgegen zu setzen und war vermutlich froh, dass es jetzt auch die Lafnitzer locker angehen ließen, um gegebenenfalls bereits Kräfte für die nächsten Partien zu schonen. Doch kurz vor Schluss kamen die Gastgeber noch einmal. Gurten verlor den Ball auf Höhe der rechten Eckfahne. Die Flanke gelangte nach einem missglückten Abwehrversuch zu einem Lafnitzer Stürmer, doch die Direktabnahme landete neben dem Tor (83.). Zehn Minuten später hatte der Schiedsrichter ein Einsehen mit den Gurtener Spielern und beendete die Partie beim Stand von 5:0. Mit diesem Sieg unterstrich die Feldhofer-Mannschaft erneut ihre Ansprüche auf den Meistertitel. Mit nur mehr einem Punkt Rückstand ist die Jagd auf die Sturm Graz Amateure eröffnet. Die Gäste aus Gurten dürften nach einer schwachen Leistung vor allem in der ersten Halbzeit ernüchtert die Heimfahrt antreten.

Rainer Wohlmuth (Co-Trainer SV LICHT-LOIDL Lafnitz): "Wir haben uns auf ein sehr schweres Spiel eingestellt und Gurten ist sogar die ersten Minuten etwas besser in die Partie gekommen. Aber mit unserem ersten Tor war es dann eigentlich vorbei. Wir haben offensiv alles ausgenutzt und perfekt ausgespielt. Wir schauen von Spiel zu Spiel und wollen vorne dabei bleiben. Wichtig ist, dass du daheim die Punkte holst - egal ob mit einem 1:0 oder 5:0. Die letzten Heimspiele waren nicht so gut, deshalb tun solche Spiele gut, in denen man nichts anbrennen lässt."

 

SV LICHT-LOIDL Lafnitz - Union Raiffeisen Gurten 5:0 (5:0)

Fußballarena Lafnitz, 400 Zuseher, SR Emil Ristoskov

Torfolge: 1:0 Mario Kröpfl (11.), 2:0 Michael Tieber (20.), 3:0 Wolfgang Waldl (27.), 4:0 Mario Kröpfl (28.), 5:0 Mario Kröpfl (41.)

Bes. Vorkommnis: Rote Karte für Florian Hirsch (Gurten/40./Notbremse)

Geschrieben von Pascal Stegemann

 

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