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Regionalliga Mitte

SC Kalsdorf: Ein einstelliger Tabellenplatz ist das Ziel!

Beim SC Copacabana Kalsdorf will man aus der vergangenen Saison, die für die Steirer mehr oder wenig enttäuschend verlief, lernen und in jedem Fall besser abschneiden. Dazu stellt sich der Verein an wichtigen Schlüsselstellen neu auf - Obmann, sportlicher Leiter und Trainer sind neu und auch in der Mannschaft tut sich viel Neues. Ligaportal sprach mit Franz Schauer, Kalsdorf's neuem sportlicher Leiter, über die vergangene und die kommende Regionalliga Mitte Saison.

Sportlicher Leiter Schauer: "Wollen einstelligen Tabellenplatz" - Kaderumbruch mit neuem Trainer

Mit der personellen Wende geht euch eine etwas andere Ausrichtung des Vereins einher, wie Schauer bestätigt: "Wir wollen familiärer werden und alle an einem Strick ziehen. Zudem wollen wir den Verein breiter aufstellen." Diese Philosophie soll sich in Zukunft auch im sportlichen Erfolg niederschlagen, denn auch Schauer nimmt an, "dass mit der letzten Saison keiner zufrieden ist." Dementsprechend sind die Ziele für die Spielzeit 18/19 auch klar formuliert: "Wir haben uns einen einstelligen Tabellenplatz vorgenommen. Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben." Dabei helfen, diese Mission zu erfüllen, soll eine ganze Reihe von Neuzugängen: Schroll und Kothleitner kommen vom FC Gleisdorf, Routinier Pfingstner wechselt vom SV Allerheiligen nach Kalsdorf. Zudem stoßen Leeb vom SV Wildon und Salentinig vom FC Bad Radkersdorf zum Kader. Weitere Neuzugänge werden in den kommenden Tagen publik gemacht. Es sieht auch nach einem ordentlichen Kaderumbruch aus, denn insgesamt 12 Abgänge - darunter einige Stammspieler der letzten Saison - verlassen den Verein: Erman Bevab (SV Allerheiligen), Sandro Skurla (SV Wildon), Jan Ulrich (ASK Köflach), Amir Ajan (SC Bruck/Mur), Aljaz Music (SV Wildon), Diego Wendel (TuS Bad Waltersdorf), Christian Berger (GAK 1902), Philipp Fraiss (TuS Heiligenkreuz/Waasen), Patrick Unterkircher (SC Fürstenfeld), Armend Spreco (UFC Fehring), Rene Baumgartner (SV Frauental), Flamur Mulezi (SC Liezen).

"GAK wird Liga aufwerten"

Bei einer relativ großen Anzahl an neuen Spielern in Kombination mit der kurzen Vorbereitungszeit, könnte es eine große Aufgabe sein, in der Kürze der Zeit ein funktionierendes Team zu bilden. Doch auch hieran arbeiten die Kalsdorfer bereits, wie Schauer betont: "Wir hatten eine Art Team-Buildung-Wochenende, wo wir auch zwei Mal essen waren. Unseren Transfers passen charakterlich perfekt in die Mannschaft. Ich habe ein gutes Gefühl." Für Schauer sind die üblichen Verdächtigten und ein Aufsteiger Favoriten auf den Meistertitel: "Gleisdorf, Deutschlandsberg, Vöcklamarkt und der GAK. Vor allem der GAK macht die Liga interessanter und wird sie aufwerten." Grundsätzlich glaubt auch Schauer daran, dass die Liga noch unberechenbarer wird: "Selbst Vereine, die lange dabei sind, tun sich schwer die Aufsteiger einzuschätzen." Die kommenden Wochen werden zeigen, ob dem operativen Umbruch auch der sportliche folgt und ob die Kalsdorfer zurück in die Erfolgsspur finden.

Geschrieben von Pascal Stegemann

 

 

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