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Rote Laterne! Wolfsberger bleiben nach Leermeldung in Pasching weiter Letzter!

Am 16. und zugleich letzten Spieltag in der Hinrunde trafen in der Regionalliga Mitte die SPG FC Pasching/LASK Juniors und der ASCO ATSV Wolfsberg aufeinander. Und dabei gelang es den Gästen über weite Strecken der Begegnung, sehr passabel mitzuhalten mit Lageder, Boateng & Kollegen. Hätte man etwas mehr Kaltschnäuzigkeit an den Tag gelegt, wäre es auch etwas enger geworden für die Hausherren. So aber konnten diese nach dem schnellen Führungstor, die Partie weitgehenst kontrollieren bzw. behielt man bei den Wolfsberger Offensivbemühungen stets die Übersicht. Der Spielgemeinschaft ist es damit auch gelungen, den Spieß umzudrehen. Denn beim ersten Saisonspiel in Wolfsberg hatte man mit 2:3 das Nachsehen.

 

Dem Gastgeber gelingt es sehr rasch schon in Führung zu gehen

Die Marschroute der Hausherren war klar und unmissverständlich vorgegeben. So sollten beim Herbstabschluss unbedingt drei Punkte her, damit der Respektsabstand zur Abstiegszone weiter Bestand hat. Die auswärts noch sieglosen Lavanttaler befinden sich doch klar in der Außenseiterrolle, wäre da nicht der Umstand, dass es Mitte der Woche zu einem Trainerwechsel gekommen war. So hat vorübergehend, bis ein Ersatz für Mario Romac gefunden wird, der Co Bernhard Huber das Sagen auf der Trainerbank. Und die Begegnung sollte dann für den Aufsteiger aus Kärnten doch denkbar ungünstig beginnen. Denn bereits in der 9. Spielminute gelingt es der Brunmayr mit 1:0 in Führung zu gehen - Elvir Huskic trifft dabei aus 18 Metern ins Objekt der Begierde. Dieser rasche Treffer verleiht dem Gastgeber dann doch den nötigen Rückhalt bzw. drängt man den Tabellennachzügler ganz gehörig in die Defensive. Mit vereinten Kräften gelingt es den Wolfsbergern aber, vorerst noch Schaden abzuwenden. Auch nach vorne hin gelingt es Gästen dann und wann für einen Nadelstich zu sorgen, für Zählbares sollte es jedoch nicht reichen. Demnach gelingt es der Spielgemeinschaft dann auch, nachdem Patrick Pfennich die Ausgleichschance verstreichen lässt, den knappen Eintorevorsprung vorerst einmal in die Halbzeitpause zu bringen.

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Trainer Ronald Brunmayr kann sich nach dem Sieg gegen Wolfsberg, mit der SPG Pasching/LASK Juniors, im Mittelfeld der Liga etablieren.

 

Auf die Wolfsberger wartet in der Rückrunde jetzt ein beinharter Abstiegskampf

Kann der FC Pasching/LASK Juniors jetzt den wichtigen Dreipunkter in trockene Tücher zu bringen, oder aber gelingt es den Wolfsbergern doch noch, den Turnaround zu bewerkstelligen, das waren jetzt die Fragen, die sich im zweiten Durchgang stellten. Die Antwort darauf sollte bald schon gegeben werden. Denn in der 54. Minute markiert Dominik Reiter das 2:0 für die Oberösterreicher. Denn wenn die Lavanttaler einmal mit zwei Toren in Rückstand geraten, war dann in weiterer Folge nichts mehr zu holen. So kommt es dann auch, dass die Kärntner auch im siebenten Auswärtsspiel in dieser Spielzeit ohne Sieg bleiben, einzig in Steyr bzw. in Grieskirchen sollte es zu einem Zähler reichen. Dieses Gegentor entschleunigt dann in weiterer Folge das Angriffsspiel der Wolfsberger bzw. verzeichnet nun doch der Hausherr die besseren Momente. So lässt man dann in der noch verbleibenden Spielzeit nichts mehr anbrennen bzw. bringt den Dreipunkter am heimischen Gras dann auch sicher über die Runden. Als Draufgabe erzielt dann der kurz zuvor eingewechselte Dejan Misic in der 86. Minute dann noch den dritten Treffer für die Hausherren. Zumindest aber der Ehrentreffer gelingt den Gästen dann noch durch Fabian Hafner - Spielendstand demnach 3:1. Jetzt geht es ab in die Winterpause – die Regionalliga Mitte startet dann wieder am 10. März 2017.

 

SG PASCHING/LASK JUN. - ATSV WOLFSBERG 3:1 (1:0)

Waldstadion Pasching, 200 Zuseher, SR: Altun Serdar

Torfolge: 1:0 (9. Huskic), 2:0 (54. D. Reiter), 3:0 (86. Misic), 3:1 (90. Hafner)

Stimmen zum Spiel:

Ronald Brunmayr, Trainer Pasching/LASK Juniors:

"Die Begegnung war doch über weite Strecken ausgeglichen, uns ist es dann aber gelungen, die Treffer zum richtigen Zeitpunkt zu erzielen. Mit dem Herbstdurchgang gilt es sehr zufrieden zu sein, wenngleich es schon auch darum geht, den Blick zum viertvorletzten Rang, der möglicherweise ein Abstiegsplatz ist, nicht zu verlieren."

Otto Wegscheider, Obmann ATSV Wolfsberg:

"Die Mannschaft hat alles gegeben, nur bei den Gegentreffern haben wir uns doch sehr naiv angestellt. In Hinblick auf die Trainerfrage ist es geplant, eine Kärntner Lösung noch im November zu finden. Es wird wird dann wohl auch zu Kaderveränderungen kommen, gilt es doch in der Rückrunde den Klassenerhalt zu realisieren."

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Foto: Harald Dostal

geschrieben von: Robert Tafeit

 

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