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Regionalliga West

ÖFB-Cup: Sturm zittert sich gegen tapfer kämpfende Anifer ins Achtelfinale!

In der 2. Runde des UNIQA ÖFB Cup wartete auf den USK Maximarkt Anif ein echtes Highlight. Der aktuelle Tabellenzweite der Regionalliga West forderte den derzeitigen Tabellenführer der Tipico Bundesliga, den SK Puntigamer Sturm Graz, heraus. Der Underdog verlangte den ineffizienten Grazern alles ab und führte bis zur 78. Minute 1:0. Doch der Ex-Grödiger Philipp Zulechner schlug an seiner alten Wirkungsstätte, dem Goldberg-Stadion, doppelt zu und sorgte somit für einen knappen 2:1-Erfolg. Der entscheidende Treffer gelang den Grazern erst in der 94. Minute. Damit ziehen die Steirer mit viel Bauchweh ins Achtelfinale des UNIQA ÖFB Cup ein.

 

Der Außenseiter macht dem Favoriten das Leben schwer

Der Westligist startete mutig in die Partie und jubelte nur wenige Augenblicke nach Spielbeginn über den vermeintlichen Führungstreffer: Sorda spielte nach einem idealen Steilpass auf Hödl, der die Kugel aus kurzer Distanz ins Tor schob. Das Schiedsrichterteam entschied aber zurecht auf Abseits (3.). Mit Fortdauer der Partie wurde der Tabellenführer der Tipico Bundesliga immer gefährlicher. Nach einem starken Antritt von Röcher lenkte Anif-Verteidiger Weberbauer die Kugel beinahe ins eigene Tor, doch Torhüter Stadlbauer verhinderte Schlimmeres (8.). Wenige Minuten später probierte es Lovric aus der Distanz und scheiterte nur knapp (12.). Der Außenseiter spielte aber weiterhin gut mit und bekam nach einem Foul von Schulz an Hödl einen Freistoß zugesprochen. Der Gefoulte drehte die Kugel gefährlich in den Strafraum, wo Marinko Sorda lauerte und aus kurzer Distanz einköpfte – 1:0 (19.).

Kurz darauf ging ein heftiger Wolkenbruch über dem Grödiger Stadion nieder. Die Grazer ließen sich von dem heftigen Regen nicht beirren und waren weiterhin die bessere Mannschaft. Nach einem Steilpass lief Hierländer alleine auf das gegnerische Tor und spitzelte den Ball vorbei an Schlussmann Stadlbauer, der den Grazer zu Fall brachte. Schiedsrichter Altmann entschied auf Weiterspielen. Eine knifflige Entscheidung (28.). 10 Minuten später zog Patrick Greil aus großer Distanz ab und beförderte das Leder nur knapp über das linke Kreuzeck (38.). Wenig später hatten die Gastgeber Glück: Schlussmann Stadlbauer war nach einer Potzmann-Hereingabe bereits geschlagen, doch Constantin Reiner kratzte den Nachschuss von Hierländer von der Linie (40.). Demzufolge ging der Westligist mit einer überraschenden Führung in die Pause.

Nur Zulechner konnte den bärenstarken Anif-Keeper Stadlbauer überwinden

Sturm-Trainer Franco Foda reagierte zur Halbzeit und brachte Peter Zulj für Sandi Lovric in die Partie. Eine gelungene Einwechslung sieht allerdings anders aus: Der neue Mann trat nach einem harmlosen Rempler von Weberbauer an Röcher zum Elfmeter an, schoss diesen allerdings so schwach, dass Anif-Goalie Stadlbauer zur Stelle war und die Führung festhielt (50.). Danach ging es hin und her: Zuerst zog Weberbauer aus spitzem Winkel ab und zwang Sturm-Goalie Siebenhandel zu einer Parade (53.) und nur wenige Augenblicke später scheiterte Sturms Neuzugang Emeka Eze völlig unbedrängt aus kurzer Distanz an Stadlbauer (56.). Der Schlussmann der Anifer erwischte einen überragenden Tag und verhinderte gegen Zulechner neuerlich den Ausgleich (66.). Wenige Minuten später war der Schlussmann des Westligisten bei einem Schuss von Zulj wieder zur Stelle (70.).

Eine Viertelstunde vor Schluss hatte Schoissengeyr den Ausgleich auf dem Kopf, setzte jedoch das Spielgerät aus kurzer Distanz kläglich drüber (75.). Wenige Augenblicke später gelang den Grazern der überfällige Ausgleich: Huspek spielte ideal auf Zulechner, der die Kugel gekonnt via Aufsitzer im linken unteren Eck platzierte – 1:1 (78.). In der Schlussphase konzentrierten sich die Gastgeber auf die Defensive und versuchten sich in die Verlängerung zu retten. Doch in der Nachspielzeit schlug Zulechner erneut zu: Der Stürmer kam nach einem idealen Steilpass völlig frei zum Abschluss und überlupfte den herausgeeilten Anif-Keeper Stadlbauer zum 1:2-Endstand (90.+4). Damit kamen die Grazer mit einem blauen Auge davon und ziehen mit viel Bauchweh ins Achtelfinale ein.

2. Runde UNIQA ÖFB Cup

USK Anif – SK Sturm Graz 1:2 (1:0)

DAS.GOLDBERG-Stadion, SR Altmann

Tore: Sorda (19.) bzw. Zulechner (78., 90.+4)

Anif: Stadlbauer – Wittmann (55./Prötsch), Sommer, Reiner, Weberbauer – Altmanninger, Greil, Zia, Wallner – Sorda (76./Stadlmann), Hödl (81./Oberst)

Sturm: Siebenhandel – Potzmann, Schulz, Schoissengeyr, Koch – Röcher, Jeggo, Lovric (46./Zulj), Hierländer – Eze (58./Huspek), Zulechner 

 

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