Union Gurten: ÖFB-Cup und ein einstelliger Tabellenplatz sind das Ziel!

Vor der Saison ist nach der Saison: Bei der Union Raiffeisen Gurten verspürt man nach dem Erreichen des elften Platzes in der Vorsaison und dem damit verbundenen ÖFB-Cup-Startplatz keine Notwendigkeit die Saisonziele anzuheben. Die Madritsch-Elf will nächstes Jahr wieder im Cup vertreten sein. Ligaportal sprach mit Franz Reisegger, Sektionsleiter bei der Union, über die vergangene Regionalliga Mitte Saison, die Kader-Planung und die Zielsetzung.

In Gurten will man wieder einen ÖFB-Cup-Platz - und im besten Falle einen ''einstelligen Tabellenplatz''

Sportlich und wirtschaftlich habe man mit Erreichen eines ÖFB-Cup-Platzes das Saisonziel erreicht, auch wenn ein einstelliger Tabellenplatz als Bonus nicht gelang, stellt Reisegger fest. Dennoch sei man auch mit der Punkteausbeute zufrieden, die kommende Saison wird unter einer ähnlichen Zielsetzung angegangen: ''Der ÖFB-Cup ist wieder die oberste Prämisse. Doch wir legen die Latte auch hoch und wollen einen einstelligen Tabellenplatz.'' Diesen wollen die Innviertler mit sechs neuen Spielern erreichen: Für den Angriff sicherten sich die Gurtener die Dienste von Fabian ''Meixi'' Wimmleitner (27). Der Stürmer kickte bereits von 2011 bis 2017 in Gurten und kommt mit einer Empfehlung von 16 Landesliga-Toren in 23 Spielen für den SV Friedburg. Für das Mittelfeld holten die Oberösterreicher darüber hinaus Dominic Bauer (24) vom SK Schärding, wo er in der abgelaufenen Landesliga West-Saison mit 25 Einsätzen zum Stammpersonal zählte. Ein eher unbeschriebenes Blatt ist Neuzugang Filip Matijasevic (23). Der Kroate ist ebenfalls für die Offensivabteilung vorgesehen und stößt vom kroatischen Zweitligist HRV Dragovoljac zur Union. Mit Daniel Schmierer (19) nahmen die Gurtener außerdem ein vielversprechendes Talent unter Vertrag - der Youngster kommt vom SV Obernberg, wo der Mittelfeldmann in der 1. Klasse Südwest respektable sieben Tore in 25 Einsätzen verbuchen konnte. Der fünfte ''Neuzugang'' im Bunde ist Mijo Miletic (21), der bereits in der letzten Saison von der SV Ried an die Union Gurten ausgeliehen war und nun fix zur Madritsch-Elf wechselt. Mit 14 Einsätzen konnte sich Miletic durchaus in den Fokus spielen und das Gurtener Interesse wecken. Die Liste der Neuzugänge komplettiert Eigengewächs Michael Aigner (20), der von der KM II hochgezogen wird und nun erste Schritte in Österreich's dritthöchster Spielklasse gehen will.

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Foto: Die Gurtener wollen auch in der kommenden Saison um einen Cup-Platz fighten.

Sechs Zugänge, sechs Abgänge: Gurten will Cup-Hürde Zell am See nehmen

Den Verein hingegen verlassen wird Vereinslegende Zoltan Toth (35). Der Routinier kickte sieben Jahre bei der Union und streifte in diesem Zeitraum 146 das Gurtener Trikot über. Den Ungarn zieht es zur Union St. Martin im Innkreis. Eine neue Herausforderung sucht auch Christoph Hüttmair (20): Der Youngster kam in der vergangenen Saison mit nur neun Einsätzen nicht richtig zum Zug und sucht nun sein Glück beim SV Schalchen. Nach nur einem Jahr trennen sich die Wege der Union Gurten und Belmin Cirkic (21): Der Mittelfeldmann war in der Saison 18/19 von der SV Ried ausgeliehen und wechselt nun zum SV Bad Schallerbach. Auch Adil Kouskous (26) zieht es nach nur einem Jahr in Gurten fort: Der Marokkaner, der letzte Saison 23 Mal eingesetzt wurde, wechselt zurück nach Deutschland. Den umgekehrten Weg von Wimmleitner nimmt Jonas Reitter (21) - der Stürmer konnte sich in Gurten nicht durchsetzen und will nun beim SV Friedburg durchstarten. Auf der Liste der Abgänge steht außerdem Tormann Marsel Caka (24), der an Gurten's Nummer eins Wimmer nie vorbeikam und nun beim FC Wels einen weiteren Versuch startet. Als letzter Quasi-Abgang verabschiedet sich Marko Radojicic (20) in Richtung St. Valentin - der Serbe war im vergangenen Frühjahr vom FC Wels an Gurten ausgeliehen, konnte sich jedoch nicht nachdrücklich in Szene setzen. Damit sind die Gurtener Transferbemühungen abgeschlossen. Bisher testeten die Gurtener gegen attraktive Gegner wie zum Beispiel Zweitligist Ried oder den deutschen Zweitligisten FC Heidenheim. Trotz zweier erwartbarer Niederlagen zeigt sich der Verein optimistisch: ''Mit der Vorbereitung sind wir sehr zufrieden. Die Leistungen gegen diese Teams waren sehr zufriedenstellend.'' Der Pflichtspielauftakt erfolgt in der ersten Cup-Runde gegen den Salzburger Viertligisten FC Zell am See - trotz der Favoritenrolle der Gurtener mahnt der Sektionsleiter: ''Wir wollen diesen Gegner auf keinen Fall unterschätzen. Wir hoffen auf unsere Heimstärke und sind uns auch bewusst, dass wir diese Hürde nehmen können und wollen.''

Foto: Harald Dostal

Bericht: Pascal Stegemann

 

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