Da pfeifen die Komantschen: WSC Hertha trifft gegen Stadl-Paura im Minutentakt!

In der 4. Runde der Regionalliga Mitte traf der WSC Hertha Wels auf den ATSV Stadl-Paura. Und dabei hatte es lange Zeit den Anschein die Gäste könnten den ersten Zähler verbuchen. Aber weit gefehlt - in den letzten 22. Minuten kam der totale Zusammenbruch. Der Gastgeber traf noch nach Belieben - schlussendlich leuchtete ein 5:0 von der Anzeigetafel. Damit konnte die Hertha ihr Punktekonto auf 7 erhöhen. Wenn es in dieser Tonart weitergeht werden die Messestädter bald ganz weit vorne in der Tabelle zum finden sein. Anders da der Sachverhalt in Stadl-Paura. Mit einem Torverhältnis von 2:12 ist man punktelos am Tabellenende zu finden. So gesehen kann es eigentlich nur besser werden bei den Stadlingern.

 

Das Spiel verläuft ohne Höhepunkte

Die Formkurve der Hertha Wels war zuletzt deutlich im Steigen begriffen. So war es dem Titelmitfavoriten gelungen, zuhause gegen Kalsdorf erstmalig voll anzuschreiben. Stadl-Paura hingegen läuft dem ersten „Körndl“ noch hinterher. Zuletzt war man gegen ATSV Wolfsberg ganz knapp dran. Aber die Traunviertler verspielen noch eine 2:0 Führung - Endstand: 2:3. Auch diesmal werfen die Stadlinger gegen ein spielstarken Gegner vom Start weg alles verfügbare in die Waagschale. Was aber auch nötig ist, kassierte die Vujanovic-Truppe bislang doch bereits 7 Gegentore. Die Heimischen sind bemüht darum den Abwehrriegel der Gäste zu knacken. Aber die Gäste wissen sich sehr gut zu verkaufen bzw. lässt man bei diesem OÖ-Derby vorerst nicht wirklich viel anbrennen. Den Waldl-Schützlingen fehlt es aber auch am nötigen Ideenreichtum um Stadl-Paura entsprechend in Verlegegenheit zu bringen. So kommt es auch wenig überraschend, dass es mit dem torlosen Unentschieden in die Halbzeitpause geht.

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So wie hier Elvin Kanyerere wurde den Gästespielern von Hertha Wels nur wenig Spielraum gewährt.

 

Jetzt lassen es die Hausherren krachen

Welche Mannschaft löst im zweiten Durchgang die Handbremse, um letztlich doch noch erfolgreich zu sein. Vor allem von der Hertha Wels durfte man im eigenen Stadion wesentlich mehr erwarten. Über die rechte Angriffsseite war es in der ersten Hälfte zwar gelungen zweimal gefährlich vorzustoßen. Aber in letzter Instanz fehlte im Zentrum ein Vollstrecker. Es muss aber auch festgehalten werden, dass sich die Traunviertler in der Abwehr stark verbessert präsentieren bzw. dass es gelingt die Schotten dicht zu machen. Je länger die Begegnung dauern sollte, umso greifbarer wurde auch zumindest der erste Zähler für Stadl-Paura. Was auch damit zu tun hat, dass die Angriffsbemühungen der Heimischen nach wie vor weitestgehenst auf Sand gebaut sind. Bis zur 68. Minute, da gelingt es WSC Hertha Wels mit 1:0 in Führung zu gehen - Torschütze ist der eingewechselte Stevo Rozic. Nur zwei Minuten später legt Sinsa Markovic mit dem 2:0 noch einen drauf. Damit gehen die Gäste-Bemühungen innerhalb von nur zwei Minuten den Bach runter. In der 79. Minute folgt der dritte Treffer. Harun Sulimani, Assistgeber der ersten beiden Tore, trifft per Elfmeter zum 3:0 in die Maschen. 85. Minute: Valentin Frank, neu im Spiel, wird am Fünfmeterraum freigespielt: neuer Spielstand: 4:0. Den Schlusspunkt setzt dann Sulimani in der 90. Minute mit seinem zweiten verwandelten Strafstoß - Spielendstand: 5:0. In der nächsten Runde gastiert Hertha Wels am Freitag, 23. August um 19:00 Uhr in Weiz. Stadl-Paura besitzt am Tag darauf mit der Startzeit um 17:00 Uhr das Heimrecht gegen Kalsdorf.

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Ein Bild mit Symbolcharakter: Die Herthaner waren die meiste Zeit über den einen Schritt schneller am Spielgerät.

 

WSC HERTHA WELS - ATSV STADL-PAURA 5:0 (0:0)

Mauth Stadion, 550 Zuseher, SR: Florian Jäger

WSC Hertha: Duna, Maier, Sulimani, Mayer (86. Holzinger), Krennmayr, Gabriel, Markovic, Hartl (78. Frank), Reiter, Pervan (63. Rozic), Madlmayr

ATSV Stadl-Paura: Sarcevic, Anderson Merville, Stajev, Beglerovic, Iljazovic (86. Kljajic), Kanyerere, Sufaj (69. Cirkovic), Fernandez, Zümrüt (78. Ramakic), Kolakovic, Seperovic

Torfolge: 1:0 (68. Rozic), 2:0 (70. Markovic), 3:0 (79. Sulimani/Elfer), 4:0 (85. Frank), 5:0 (90. Sulimani/Elfer)

gelbe Karten: Krennmayr bzw. Anderson Merville

Stimmen zum Spiel:

Gerald Perzy, sportlicher Leiter Hertha Wels:

"Der Gegner ist sehr tief gestanden, aber wir hatten die Geduld, um dann im passenden Moment zuzuschlagen. Mit dem ersten Treffer in der 68. Minute war der Bann gebrochen bzw. offenbarten sich entsprechende Freiräume zum Nachsetzen. Die neu zusammengestellte Mannschaft braucht noch etwas Zeit. Aber langsam gelingt es in die Spur zu finden. Unsere Vorgabe ist es, letztendlich als bestes OÖ-Team dazustehen."

Rudolf Knoll, Presseverantwortlicher Stadl-Paura:

"Derzeit durchleben wir wahrlich keine einfache Zeit. Die junge unerfahrene Truppe hat es einfach noch nicht drauf, 90 Minuten lang ein Spiel durchzuziehen. Wie sonst ist der Einbruch in den letzten 22 Minute zu erklären. Aber die Punktejagd ist noch jung, aufgegeben wird bei uns nur der vielbesagte Brief."

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Photos: Uwe Winter

by: Ligaportal/Robert Tafeit

 

 

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