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Spielberichte

Heimsieg: WAC dreht Partie gegen St. Pölten!

Zum Auftakt der 6. Runde der Tipico Bundesliga feierte der RZ Pellets WAC einen 2:1-Heimsieg gegen den Tabellenletzten SKN St. Pölten. Die Gäste aus Niederösterreich führten zur Halbzeit nach einem Treffer von Riski mit 1:0. Nach Seitenwechsel hatten die Hausherren das Spiel unter Kontrolle und kamen durch Joker Dever Orgill zum verdienten Ausgleich. Dieser hätte allerdings nicht zählen dürfen. Orgill stand bei der Ballabgabe nämlich leicht im Abseits. In der Schlussphase warfen die Kärntner alles nach vorne und wurden dafür belohnt: Bernd Gschweidl traf in der 87. Minute zum 2:1-Endstand. 

 

Der WAC scheitert an der Effizienz

WAC-Coach Heimo Pfeifenberger veränderte seine Mannschaft im Vergleich zum 2:0-Heimerfolg gegen die Admira auf drei Positionen. Anstelle von Wernitznig, Frieser und Topcagic rotierten Palla, Zündel und Ouedraogo in die Startelf der Wölfe. Beim Tabellenletzten gab es im Gegensatz zur 1:5-Klatsche in Salzburg nur zwei Veränderungen. Sandro Ingolitsch und Manuel Martic spielten statt Martin Rasner und Lukas Thürauer von Beginn an.

Die Hausherren kamen deutlich besser in die Partie und hatten zu Beginn die besseren Möglichkeiten. Ouedraogo wuchtete eine Freistoßhereingabe von Offenbacher zur vermeintlichen Führung ins Tor. Der Stürmer stand bei der Ballabgabe allerdings deutlich im Abseits (3.). Kurz darauf übernahm Rnic eine Ecke direkt und verfehlte das Tor der St. Pöltner knapp (10.). In Führung gingen allerdings die Gäste. Und zwar aus dem Nichts. Martic spielte einen idealen Steilpass auf Riski, der sich den Ball gut mitnahm, WAC-Goalie Kofler ein „Gurkerl“ schob und die Kugel locker ins verwaiste Tor schoss – 0:1 (14.). Nur zwei Minuten später hatte Ouedraogo den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte jedoch völlig freistehend an dem herausgeeilten Riegler (16.).

Die Gäste spielten in weiterer Folge sehr geschickt. Sie ließen die Hausherren etwas kommen und schalteten nach Ballgewinn blitzschnell um. Riski, der Torschütze zum 0:1, kam nach einem weiteren Steilpass beinahe zur nächsten Chance. Der herausgeeilte Kofler war allerdings knapp vor dem Finnen am Spielgerät (31.). Kurz vor der Pause hatten die Niederösterreicher Glück, dass sie noch zu elft weiterspielen durften: Manuel Martic ging völlig übermotiviert mit gestrecktem Bein in einen Zweikampf mit Zündel und erwischte diesen voll. Schiedsrichter Harkam zeigte ihm dafür nur Gelb (42.). Die letzte Chance vor dem Pausenpfiff gehörte den Hausherren: Palla wurde vor dem Strafraum nicht entscheidend attackiert und feuerte einen Distanzschuss ab. SKN-Goalie Riegler reagierte aber stark und wehrte den Ball zur Ecke ab (45.). Somit gingen die Niederösterreicher mit einer schmeichelhaften Führung in die Halbzeit.

Hausherren drehen Partie in der Schlussphase

Den ersten Abschluss der zweiten Hälfte verbuchte der Tabellenletzte. Mainz-Leihgabe Devante Parker zündete nach einem Steilpass den Turbo und spielte einen intelligenten Pass in den Rückraum, wo Martic zum Schuss kam und nur knapp verfehlte (53.). Zwei Minuten später hatten die Hausherren Pech: Gschweidl kam nach einer Kopfballverlängerung von Ouedraogo völlig unbedrängt zum Abschluss und knallte den Ball an die rechte Stange (55.). Die Hausherren hatten in weiterer Folge sehr viel Ballbesitz und schnürten die Gäste teilweise in der eigenen Hälfte ein. Das entscheidende Zuspiel gelang den Kärntnern allerdings selten bis gar nicht und somit hatten die Gäste beim Verteidigen leichtes Spiel.

In der 78. Minute wurden die Gastgeber für ihre unermüdlichen Offensivbemühungen belohnt: Wernitznig kam nach einer Freistoßhereingabe von Offenbacher völlig freistehend zum Kopfball, scheiterte aber an Riegler, der die Kugel nach vorne prallen ließ. Orgill ließ sich die Riesenchance nicht nehmen und staubte ab – 1:1 (78.). Kleiner Schönheitsfehler: Orgill stand beim Kopfball von Wernitznig knapp im Abseits. Die Hausherren drückten in der Schlussphase auf den Siegtreffer und konnten diesen nur wenige Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit bejubeln: Über Orgill und Nutz kam das Spielgerät zu Gschweidl, der nach einem Haken abzog und via Rieglers Fuß verwandelte – 2:1 (87.).  

RZ Pellets WAC – SKN St. Pölten 2:1 (0:1)

Lavanttal-Arena, 2.700 Zuschauer, SR Harkam

Tore: Orgill (78.), Gschweidl (87.) bzw. Riski (14.)

WAC: Kofler – Palla, Rnic, Hüttenbrenner, Zündel – Nutz, Offenbacher, Rabitsch (72./Leitgeb), Flecker (46./Wernitznig) – Ouedraogo (72./Orgill), Gschweidl

St. Pölten: Riegler – Petrovic, Huber, Diallo – Mehmedovic, Ambichl, Martic (66./Hofbauer), Stec – Parker (83./Doumbouya), Riski, Ingolitsch (58./Davies)

 

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