SAK will die Nummer eins in Klagenfurt bleiben

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Zwei Mal in Folge schloss der SAK die Regionalliga Mitte auf Platz drei ab. Ein Rang, den sich die Klagenfurter auch heuer durchaus zutrauen. Die Wintertransferzeit ging an den Kärntnern beinahe spurlos vorüber. Neuzugang wurde keiner vermeldet. Mit Grega Triplat verlor der SAK einen Stammspieler an den Kärntner-Liga-Klub ASV/Austria Amateure. Seinen Platz wird der Klub mit einem jungen Eigenbauspieler auffüllen. 1:2-Testspiel-Niederlage gegen Treibach.

 

Am Kunstrasen in Welzenegg unterlag der SAK im Test gegen den SK Treibach nach 1:0-Führung noch mit 1:2. Für den war es die erste Niederlage nach zuvor sehr torreichen Vorbereitungsspielen (3:3 gegen den VSV, 4:3 gegen Köttmannsdorf und 5::5 gegen Feldkirchen). „Wir messen dem eigentlich keine Bedeutung zu“, erklärt Igor Ogris, sportlicher Leiter der Klagenfurter. „Uns ist wichtig, dass alle Spieler genug Einsatzminuten bekommen.“ Eine notwendige und weitblickende Maßnahme, denn: Der Kader des SAK ist personell eher limitiert. „Für unsere Ziele aber groß genug. Wir wollen ja nicht um den Titel mitspielen.“

Triplat-Trennung im Guten

Daher halten sich auch die Schmerzen über den Abgang von Stürmer Grega Triplat (Er wechselt zum Kärntner-Liga-Klub ASV/Austria Amateure) in Grenzen. „Grega kam im Sommer als Last-Minute-Transfer von der Austria Klagenfurt zu uns zurück. Er war in der Kaderplanung eigentlich gar nicht vorgesehen“, erinnert sich Ogris. „Soweit ich gehört habe, hat der ASV ihm zusätzlich einen Job vermittelt. Sportlich ist es zwar keine Verbesserung, er muss aber auf sich schauen. Wir haben ihm nichts in den Weg gelegt, sind im Guten auseinander gegangen.“ Ein endgültiger Abschied war es noch nicht. Triplat wurde nämlich nur verliehen. „Natürlich tut sein Wechsel weh. Der Routinier war eine wichtige Stütze. Andererseits haben wir so wieder die Chance, einen jungen Spieler einzubauen.“

SAK hat Jugendregelung im Auge

Was aufgrund der Regionalliga-Bestimmungen unbedingt nötig ist. Bekanntlich muss ein Spieler Jahrgang 1992 oder jünger in der Startelf stehen. Im Herbst erfüllte diese Rolle vorwiegend Martin Lenosek. Mit Daniel Perkounig und Joze Krumpej hat Trainer Alois Jagodic in der Hinrunde schon zwei Youngsters in Stellung gebracht. „Wir haben aber noch mehr“, erzählt Ogris. Und meint damit Spieler wie Manuel Malle, Zdravko Koletnik, Dorian Urank, Philipp Diex oder Manfred Ogris.

Nachschub „von unten“ ist also genug da. Nicht zuletzt, um auch irgendwann Goran Jolic zu ersetzen. Der 39-Jährige ist nach wie vor das Hirn der Mannschaft. „Er wird uns so lange helfen, wie wir ihn brauchen. Wenn aber alle Spieler fit sind, könnte es durchaus sein, dass Jolic das eine oder andere Mal nicht mehr am Platz steht.“

Einer, der hingegen sein Fixleiberl hat, ist Patrick Lausegger. Der 22-Jährige fehlte den gesamten Herbst über wegen einer schweren Knieverletzung. Ogris: „Patrick ist wieder retour. Wir bauen auf ihn. Er ist trotz seines jugendlichen Alters schon eine Leitfigur innerhalb des Teams.“ Lausegger soll mithelfen, die Ziele fürs Frühjahr zu erreichen. Ogris: „Bis rauf zu Platz drei ist alles möglich. Bleiben alle gesund, sind wir sicher in der Lage, diesen Rang zu erreichen.“ Damit wäre wohl auch automatisch ein weiteres Ziel eingesackelt: „Die Saison vor der Austria als Nummer eins in Klagenfurt abzuschließen.“

Albin Tilli

 


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