SV Lafnitz meldet sich mit Kantersieg eindrucksvoll zurück

altaltObwohl der SV Lafnitz und der FC BW Linz erst zum zweiten Mal aufeinander treffen kann man angesichts der Vorkommnisse abseits des Rasens im vergangenen Herbst vorsichtig von einem Prestigeduell sprechen. Für die Aufsteiger aus der Steiermark kam die Winterpause gerade zum richtigen Zeitpunkt, ging die Formkurve doch zuletzt steil bergab. Anders sieht die Situation bei den Blau-Weißen aus, scheint man doch konstant unter den besten fünf der Tabelle auf. Im heutigen Spiel wurden diese Vorzeichen jedoch gehörig auf den Kopf gestellt.

Furioser Beginn in Lafnitz

Die Regionalliga Mitte hat mit Lafnitz gegen Blau-Weiß also ein weiteres heißes Duell zu bieten. Wie heiß es zugehen würde, bekamen die Zuschauer in der Steiermark gleich in den ersten zehn Minuten zu sehen. Beide Teams schenkten sich keinen Zentimeter, niemand wollte klein beigeben. Den etwas besseren Beginn hatten dabei die Heimischen. Die Waldl-Elf begann furios, eine Köbl-Bombe in der dritten Minute strich nur knapp am Tor der Blau-Weißen vorbei.

Zehn Minuten später schließlich war es bereits so weit. Christoph Wagner schaltete nach einer Viertelstunde am schnellsten und überlistete damit Gäste-Goalie Bartosch. In der Folge agierte Blau-Weiß zwar bemüht, in letzter Konsequenz aber unglücklich. Ein Freistoß aus aussichtsreicher Position wurde leichtfertig vergeben. So kam es dazu dass Lafnitz´ Domogoj Beslic per sehenswertem Pass aus dem Mittelfeld heraus freigespielt wurde und keine Mühe hatte die Kugel zum 2:0 ins Linzer Tor einzuschieben. Für ihn schmeckte dieses Tor nach sechsmonatiger Verletzungspause wohl besonders gut.

Linzer Aufbäumen vor der Pause 

Dieser zweite Treffer des Spiels sollte sich als Weckruf für die Ketelaer/Genc-Elf herauskristallisieren. Kurz vor dem Pausenpfiff durch das Kärntner Schirigespann vergaben die Gäste aber zwei aussichtsreiche Torgelegenheiten, weshalb man mit einem 2:0 in die Katakomben ging.

In der zweiten Hälfte sind es vor unglaublichen 1500 Zuschauern aber die Heimischen, die erneut den besseren Start erwischen. Mit etwas Verzögerung nimmt auch Blau-Weiß am Geschehen teil, dieser kurze Schlagabtausch hielt jedoch nicht lange an. Nach einer Stunde Spielzeit mussten die Oberösterreicher einen Strafstoß hinnehmen. Michael Kölbl übernahm die Verantwortung und traf vom Punkt zum 3:0. Die Linzer waren damit endgültig gebrochen. Befreit agierten jedoch weiterhin die Waldl-Mannen, die nach einer schönen Kombination über Beslic durch Friedl in der 65. Minute den Schlusspunkt zum 4:0 setzen konnten.

Bemerkenswertes Comeback des Aufsteigers

Die Linzer waren in der Schlussphase bemüht die Schmach in Grenzen zu halten, 25 Minuten waren noch zu gehen. Man war jedoch in letzter Konsequenz nicht effektiv genug, weshalb man dieses Spiel letztlich abhaken musste. Der SV Lafnitz, vor der Winterpause in Pasching noch mit 0:7 unter die Räder gekommen, meldete sich mit einer bärenstarken Leistung und einem 4:0 gegen den FC Blau-Weiß Linz mehr als eindrucksvoll zurück.

 

Mag. Christian Waldl, (Trainer SV Lafnitz): "Es war genial, eine absolut geniale Mannschaftsleistung. Wir wussten dass Blau-Weiß im Mittelfeld sehr stark ist, haben gut und früh gestört. Sie haben vielleicht sogar etwas mehr Ballbesitz gehabt, wir konnten mit dem Ballbesitz aber mehr anfangen. Die Stimmung war absolut top, auch die vielen mitgereisten Linzer Fans waren friedlich. Natürlich wollten wir eine sportliche Antwort geben."

Die Besten: Beslic, Rodler

Andreas Kindlinger, (Club Management BW Linz):

"Wir haben uns heute leider die Tore selbst gemacht. Aufgrund der aggressiven Spielweise geht der Sieg für Lafnitz auf jeden Fall in Ordnung."

 

Peter Öfferlbauer 

 

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