DSC Deutschlandsberg: Die Weststeirer wagen 21/22 einen neuen Anlauf in Richtung ÖFB-Cup-Platz!

In der erneut abgebrochenen Regionalliga Mitte-Spielzeit 20/21 hatte der DSC WONISCH Installationen Deutschlandsberg so seine Probleme, am Ende beendete die Meier-Elf die Spielzeit nur auf dem zehnten Tabellenplatz und verpasste dadurch das heiß begehrte ÖFB-Cup-Ticket. Nun fokussieren sich die Weststeirer bereits auf die kommende Spielzeit 21/22. Ligaportal sprach mit Sektionsleiter Philip Leitinger über die Kaderplanung, die Saisonziele und den coronabedingten Meisterschaftsabbruch.

Saisonziel verpasst: Der DSC wagt 21/22 den nächsten Anlauf

Das deklarierte Saisonziel ÖFB-Cup-Platz haben die Deutschlandsberger in diesem Jahr verfehlt, die Zielsetzung für die Saison 21/22 ändert sich dennoch nicht: ''Uns hat die Konstanz und der letzte Punch gefehlt. Ich bin überzeugt, dass wir mit unserer Qualität im Kader wieder einen einstelligen Tabellenplatz und somit einen ÖFB-Cup-Platz erreichen können'', sagt DSC-Sportchef Philip Leitinger. Grundsätzlich wertet Leitinger den Meisterschaftsabbruch als richtige Entscheidung: ''Für uns war das sicher kein Nachteil, bei den zwei ausständigen Spielen ging es bei uns nur noch um die goldene Ananas. Dafür wäre es ein Riesen-Aufwand inklusive Vorbereitungszeit gewesen. Ich verstehe aber auch die andere Seite, für die Erstplatzierten der Ligen ist das natürlich eine ganz bittere Lösung'', so Leitinger. Am 19. Mai startet der DSC in die Vorbereitung, die ersten zwei Wochen sind freiwillig: ''Wir wollen den Spielern erst einmal die Gelegenheit geben wieder ein bisschen ins Fußballtraining reinzuschnuppern. Sie haben zwar sehr viel getan, aber seit Ende Oktober eben auch kein Fußball mehr gespielt. Ende Mai starten wird dann verpflichtend in die Vorbereitung'', verrät der DSC-Sportchef. Die ersten Aufbauspiele wurden bereits fixiert: So testen die Meier-Schützlinge Stand jetzt am 4. Juni gegen den FC Großklein, am 11. Juni gegen den ASK Voitsberg und am 25. Juni gegen den TuS Heiligenkreuz am Waasen. Probleme beim Nachwuchs oder den Ehrenamtlichen macht man beim DSC eher nicht aus: ''Ich hatte mit unserem Jugendleiter regen Kontakt. Ich habe da bei uns nichts wahrgenommen. Wir haben die Jugendarbeit mit Kleingruppentraining forciert, das ist besser als gar nicht zu trainieren''. Auch von der Regierung bzw. vom Verband im Stich gelassen fühlt man sich in Deutschlandsberg eher nicht, wie auch Leitinger betont: ''Über das Finanzielle kann ich gar nichts sagen. Mir ist schon klar, dass die Regierungsspitze nicht vorwiegend auf den Amateursport geschaut hat, da ist es schon um wichtigere Themen gegangen. Ich habe auch kein Problem mit den Testungen, die stehen zur Verfügung, das hat die Regierung gut gemacht. Die einzige Frage ist halt, wie es weitergeht, wenn wieder ein einziger positiver Fall zur Quarantäne der gesamten Mannschaft führt. Da ist der ÖFB bzw. der Steirische Fußballverband gefragt.''

GerhardPulsingerWACvsDSCMeier

DSC-Coach Meier will die Mannschaft auf einen einstelligen Tabellenplatz führen.

Es tut sich was: Neuer Co-Trainer und drei bis vier Neuzugänge

Beim Kader gibt es dann doch einiges zu vermelden: Sebastian Prattes bricht seine Zelte nach zwei Saisonen beim DSC ab und wechselt zum SV Lebring. Darüber hinaus heuert Dominik Oswald beim FC Großklein an, Roland Kober wechselt zu Liga-Rivale Weiz und auch Pascal Zisser verlässt den Verein mit unbekanntem Ziel. Diesen vier Abgängen stehen derzeit drei Neuzugänge gegenüber: Vom USC Seitenstetten in NÖ stößt der 19-jährige Joachim Koch zur Meier-Truppe, der Youngster hat seine Wurzeln in der Deutschlandsberger Region und will nun als hungriger Perspektivspieler erste Erfahrungen in der dritten Liga sammeln. Ebenfalls neu in Deutschlandsberg ist Patrick Kolar Robnik, der vom TuS Heiligenkreuz am Waasen zum DSC stößt. Der dritte Neuzugang ist Andreas Kleindienst, der vom TuS Groß St. Florian kommt. Darüber hinaus sind die Deutschlandsberger an einem weiteren Mittelfeldspieler dran, spruchreif ist jedoch noch nichts. Ein Quasi-Neuzugang ist David Xerach Muro Fernandez, der zwar bereits im vergangenen Winter zum DSC wechselte, aufgrund des Liga-Abbruchs jedoch kein einziges Spiel machen konnte. Auch im Trainer-Team hat sich etwas getan: Der neue Co-Trainer von Chef-Coach Meier ist Maurice Amtmann, der sich bereits als Sektionsleiter und Co-Trainer beim SV Allerheiligen einen Namen machen konnte. Der bisherige ''Co'' Christian Ziegler wird künftig die Physioabteilung beim DSC übernehmen. Obwohl die finanziellen Mittel auch in Deutschlandsberg knapp sind ist Leitinger überzeugt, wieder eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen zu können: ''Aufgrund von Corona wird das Budget jetzt ja nicht größer, aber ich habe sehr viel mit den Spielern telefoniert. Ein Großteil zieht mit, das macht mich froh, weil es zeigt, dass sich die Spieler in Deutschlandsberg wohlfühlen.''

Foto: Gerhard Pulsinger

Bericht: Pascal Stegemann

 


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