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Spielberichte

Kein Pardon! Bad Gleichenberg zerpflückt Nachzügler St. Florian!

Am 23. Spieltag der Saison 17/18 kam es in der Regionalliga-Mitte zum Aufeinandertreffen der Union TTI St. Florian mit dem TUS Bad Gleichenberg. Und dabei gelang es den "Thermenstädtern" ihre momentan starke Form zu prolongieren. Punktemäßig ist man auch drauf und dran den Anschluss nach vorne herzustellen. Was dann für einen Aufsteiger zu dem jetzigen Zeitpunkt der Punktejagd doch herausragend ist. Für St. Florian hingegen wird die Angelegenheit am Tabellenende nun immer aussichtsloser. Wenngleich die Lindinger-Mannen noch sieben Partien zum bestreiten haben. Aber davon sollten wohl minimum fünf gewonnen werden. Was dann in der jetzigen Verfassung als "Mission Impossible" zu betrachten ist. So wird die Zeit des momentan längstgedienten Regionalligaclubs wohl mit sehr großer Wahrscheinlichkeit demnächst zu Ende gehen. 

 

Philipp Wendler ist nicht aufzuhalten

Die „Sängerknaben“ schöpfen nach dem unerwarteten Sieg zuletzt in Kalsdorf wieder zurecht Hoffnung, schließlich wird noch jede Menge Fußball gespielt. Deshalb war man beim „Liga-Dino“ gegen den Aufsteiger auch darauf aus, nach Möglichkeit nachzulegen. Was dann aber wohl keine leichte Aufgabe darstellt, denn Bad Gleichenberg konnte zuletzt beim Nachtrag gegen die Sturm Amateure ganz stark aufzeigen. Vom Start weg sollte sich dann eine ausgeglichene Begegnung entwickeln, bei der sich soweit kein wirklicher Favorit heraus kristallisiert. Mit Fortdauer ist es dann aber der spielstarke Aufsteiger, der das Zepter in die Hand nimmt. In der 12. Minute fehlen dann nur Zentimeter auf das 0:1, Philipp Wendler trifft man einem Kopfball nur das Quergebälk. Wer jetzt auf eine Reaktion des Gastgebers wartete, musste soweit enttäuscht werden. Denn auch nachfolgend sind es die Gäste, die das Spiel nach Belieben diktieren. Gegen Ende der ersten Halbzeit kommt es dann auch zu den Treffern. Philipp Wendler (43.) und der eingewechselte Andreas Stocker (45.) sorgen dann für die 0:2-Halbzeitführung.

GeorgKaufmannGleichenberg Bildgröße ändern

Mit dem Sieg in St. Florian schwimmt Trainer Georg Kaufmann mit Bad Gleichenberg weiter auf der Erfolgswelle.

 

St. Florian steht auf verlorenen Posten

Gelingt es den Oberösterreichern noch eine Reaktion zu zeigen, oder aber schaukeln die Südoststeirer das Ding nun soweit sicher nach Hause. Und zweiteres sollte dann - doppelt unterstrichen - eintreffen. Denn die Kaufmann-Truppe lässt weiterhin Ball und Gegner laufen bzw. lässt mann auch überhaupt keinen Zweifel mehr aufkommen, wer denn nun die drei Punkte verbuchen wird. Ein überragender Philipp Wendler erhöht den Spielstand dann mit einem Doppelpack (57., 67.) auf 0:4. Zugleich auch die Saisontreffer Nummer 11 und 12 des wiedererstarkten Tormachers. In der noch verbleibenden Spielzeit ist die Luft bei den "Sängerknaben" dann klarerweise draußen. So sind die Steirer dann auch auch ihrem fünften Treffer näher als die Hausherren ihrem ersten. Letztendlich geht es für Bad Gleichenberg dann mit einem mehr oder weniger souveränen 4:0-Auswärtssieg auf die Heimreise. Am nächsten Spieltag gastiert St. Florian am Dienstag, 10. April um 19:00 Uhr in Lafnitz. Bad Gleichenberg hat zur selben Zeit das Heimrecht gegen die WAC Amateure.

 

UNION ST. FLORIAN - TUS BAD GLEICHENBERG 0:4 (0:2)

Sportpark, 180 Zuseher, SR: Marco Schlacher

St. Florian: D. Leonhartsberger, Hofer, Falkner (77. Dramac), Bytyco, Streibl, Winkler, Oismüller, Kadic (56. Sak), Lekic, Matesic (65. Stankovic), M. Leonhartsberger

Bad Gleichenberg: Memic, Trummer, Hölbling, Wendler (75. B. Stocker), Kaufmann, Krenn (63. Gashi), Degen (26. A. Stocker), Hochleitner, Lageder, Otter, Stuber Hamm

Torfolge: 0:1 (43. Wendler), 0:2 (45. Stocker), 0:3 (57. Wendler), 0:4 (67. Wendler)

gelbe Karten: Winkler bzw. Kaufmann

Stimme zum Spiel:

Georg Kaufmann, Trainer Bad Gleichenberg:

"In den ersten 40 Minuten war das Spiel eine richtig enge Kiste bzw. hätte da auch St. Florian in Führung gehen können. Mit unserem Doppelschlag kurz vor dem Pausenpfiff legten wir dann aber die Basis zum Erfolg. In den zweiten 45 Minuten war das dann doch eine klare Angelegenheit zu unseren Gunsten."

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Bild: Harald Dostal

 

Robert Tafeit

 

 

 

 

 

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