SV Spittal/Drau: Im Frühjahr zählt wie erwartet einzig und allein der Klassenerhalt!

Der SV Sportastic Spittal/Drau steckt nach dem Herbst wie erwartet mitten im Abstiegskampf in der Regionalliga Mitte, die junge Rovcanin-Truppe überwintert mit zwölf Punkten auf dem viertletzten Platz. Ligaportal sprach mit Sektionsleiter Wolfgang Oswald über den vergangenen Herbst, das kommende Frühjahr sowie über die Zielsetzung und die Kaderplanung.

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Vier Abgänge: Spittal/Drau sucht Verstärkungen im Offensivbereich

Einen realistischen Blick auf die Situation haben die Kärntner schon mal: Im Sommer wurde ein Kampf um den Klassenerhalt prognostiziert, mit drei Siegen, drei Unentschieden und neun Niederlagen überwintert der SVS erwartungsgemäß auf dem 14. Rang und muss um den Ligaverbleib zittern. Da es sein kann, dass bis zu fünf Mannschaften aus der RLM absteigen, muss Spittal im Frühjahr also bestenfalls noch die eine oder andere Schippe drauflegen. Man wähnt sich jedoch bereits auf dem richtigen Weg, wie auch SVS-Sportchef Oswald betont: "Gegenüber dem ersten Jahr war es von den Leistungen eine sportliche Verbesserung. Die Ergebnisse waren enger als im Jahr zuvor. Uns ist es gelungen insgesamt sechs Perspektivspieler von 16 bis 18 Jahren zu integrieren." Diesen Weg wollen die Spittaler auch im Frühjahr weitergehen, außerdem soll die Torausbeute verbessert werden: "Wir haben im Frühjahr neun Heimspiele. Da wollen wir das Notwendige für den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen. Wir wollen mehr Tore machen und in weiterer Folge auch mehr Punkte", so Oswald. Vier Abgänge haben die Kärntner zu vermelden: Stürmer Thomas Ogradnig kehrt nach nur einer Saison zum SV St. Jakob zurück, Fabio Revelant heuert beim Tabellenführer der Kärntner Liga, dem SV Dellach/Gail, an. Marc Ortner und Elias Rainer verlassen den SVS ebenfalls. Rainer beginnt ein Studium in Graz, Ortner wechselt in die Regionalliga Ost zum FC Marchfeld/Mannsdorf-Großenzersdorf.

SVS-Meistertipp: Zweikampf zwischen Sturm II und Hertha Wels

Ersatz sucht man für diese Abgänge, jedoch nicht mit aller Gewalt, wie Oswald bestätigt: "Wir sind mit mehreren Spielern im Gespräch. Auf zwei Offensivpositionen wollen wir eventuell noch was machen, jedoch nur wenn es auch wirkliche Verstärkungen sind, die aus der großen, breiten Masse herausstechen", bringt der SVS-Funktionär die Transfer-Strategie auf den Punkt. Bereits heute, den 3. Jänner 2022, starten die Kärntner mit ihrer Vorbereitung auf das Frühjahr, welches für den SVS mit dem Nachtrag gegen Gleisdorf eventuell bereits Ende Februar startet: "Leider steckt unser Kunstrasenplatz noch unter Schnee. Wir hoffen, dass er in den nächsten Tagen schneefrei wird. Wir erhoffen uns einen kleinen Vorteil davon, dass wir täglich unseren eigenen Kunstrasen benützen und eine sehr gute Vorbereitung machen können, dort finden ja auch die Spiele statt." Ob der SVS eine Trainingslager abhält, ist noch offen. Falls es möglich ist, schlagen die Spittaler in Slowenien oder Kroatien ihre Zelte auf. Der SVS hat bereits eine Vielzahl an Aufbauspielen fixiert, im Jänner und Februar testen die Rovcanin-Männer unter anderem gegen den ASK Klagenfurt, den ASKÖ Gmünd, die Admira aus Villach und den SV Dellach/Gail. Beim schweren Auftakt ins Frühjahr müssen die Spittaler bei Meisterkandidat Sturm Graz II bestehen. Die Meisterfrage beantwortet Oswald klassisch: "Für mich wird es ein Zweikampf zwischen Hertha Wels und Sturm II, der durch Kleinigkeiten entschieden werden wird. Einerseits spricht die große Anzahl an Talenten für Sturm, andererseits ist Hertha Wels ein höchst professioneller Verein mit einer starken Stadt im Hintergrund und großer Fußballbedeutung. Hertha Wels bringt mehr Wirtschafts- und Zuseherpotenzial mit sich und wäre für die 2. Liga mit seinem Umfeld sicher interessanter", schließt Oswald ab.

Foto: Gerhard Pulsinger

Bericht: Pascal Stegemann


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