Riesentöter: Die "Jungwölfe" fegen über Leader St. Anna/A. hinweg!

Beim Nachholspiel aus der 7. Runde der Regionalliga Mitte trafen die RZ Pellets Amateure auf den USV RB Weindorf St. Anna am Aigen. Und dabei setzte es für den ersatzgeschwächten steirischen Aufsteiger die erste Saisonpleite. Was dann aber wohl weggesteckt werden sollte. Denn hätte St. Anna/A. irgendwer diesen famosen Start in die Punktejagd vorausgesagt, hätte man das wohl mit Sicherheit sofort unterschrieben. Die "Jungwölfe" ihrerseits befinden sich unübersehbar im Aufwind. Mit diesem deutlichen Dreier konnte man sich auch etwas Luft zu den hinteren drei Plätzen verschaffen.

 

Die Hausherren mit einer blitzsauberen Darbietung

Die „Jungwölfe“ hatten zuletzt Auswahspieler abzustellen. Deswegen findet diese Begegnung auch mit etwas Verspätung statt. Dabei geht es für die Lavanttaler, zuletzt konnte man mit einem 1:0-Sieg in Deutschlandsberg stark aufzeigen, darum, sich ein Stück weit von der Abstiegszone zu entfernen. Aber mit den Südoststeirern bekommt man eine ganz harte Nuss vorgesetzt. Der Aufsteiger musste zwar zuletzt zuhause gegen den FC Wels erstmalig Punkte abgeben. Trotzdem ist der Tabellenführer, auch ohne die erkrankten Ramminger und List, uneingeschränkt mit der Favoritenrolle behaftet. Aber bereits in der 3. Minute muss die "Betonabwehr", 3 Gegentreffer in 7 Spielen, das 1:0 hinnehmen. Der 20-jährige Amar Hodzic kann sich dabei in die Schützenliste eintragen. Jetzt war eine Reaktion der Kocijan-Schützlinge gefragt. Immerhin ist St. Anna/Aigen saisonübergreifend seit 19 Spielen unbesiegt. Aber der Tatschl-Truppe, gestärkt durch das rasche Führungstor, gelingt es erfolgreich die Stirn zu bieten. Weit mehr noch, so gelingt es den WAC'ler mit einem Doppelschlag auf 3:0 davon zu ziehen. Marcel Holzer (25.) und Bajram Syla (27.), beide 21 Jahre alt, stehen dabei im Mittelpunkt des Geschehens. Demnach wurden die Gäste eiskalt erwischt. Mit diesem deutlichen Dreitorevorsprung geht es auch ab in die Halbzeitpause.

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Bayram Syla konnte beim deutlichen Heimsieg gegen den Tabellenführer einen Wolfsberger Treffer beisteuern.

 

Die Gäste stehen diesmal auf verlorenen Posten

Angesichts der deutlichen Führung, sollte man doch davon ausgehen, dass die Würfel in dieser Begegnung frühzeitig gefallen sind. Wenngleich der Aufsteiger doch schon desöfteren als "schlafender Riese" fungieren konnte. Dazu wäre aber wohl ein sehr schnelles Anschlusstor vonnöten. Aber davon ist der Liganeuling doch ein Stück weit entfernt. Was auch damit zu tun hat, dass es die Lavanttaler weiterhin bestens verstehen, sich formatfüllend ins Bild zu stellen. Das körperbetonte Attackieren im Spielaufbau schmeckt St. Anna/Aigen ganz und gar nicht. So kommt in der 62. Minute auch das 4:0 zustande, zum zweiten Mal kann dabei Amar Hodzic einnetzen. Jetzt ist die Gegenwehr der Gäste endgültig gebrochen. So kommt es, dass die "Jungwölfe" diesen deutlichen Heimsieg auch souverän über die Ziellinie bringen. Am nächsten Spieltag besitzen die WAC Amateure am Samstag, 21. September um 16:00 Uhr gegen den ATSV Wolfsberg das Heimrecht. St. Anna/Aigen gastiert am Tag zuvor mit der Startzeit um 19:00 Uhr bei den Sturm Graz Amateuren.

 

WAC AMATEURE - USV ST. ANNA/AIGEN 4:0 (3:0)

Lavantal-Arena, 150 Zuseher, SR: Robert Platzer

WAC Amateure: Haimburger, Grgic, Mandl, Holzer, Syla, Peric (60. Stratznig), Schöfl (76. Krammer), Schifferl, Tauchhammer, Hodzic, Steiger (70. Vielgut)

USV St. Anna/Aigen: Waltl, Petric, Salamun, Sundl, Mencigar (87. Schantl), Kobald, Schloffer (87. Unger), Lackner (86. Pfleger), Klöckl, Latyak, Balazic

Torfolge: 1:0 (3. Hodzic), 2:0 (25. Holzer), 3:0 (27. Syla), 4:0 (62. Hodzic)

gelbe Karten: Syla bzw. Lackner

stärkste Spieler: Hodzic, Grgic (WAC Am.)

Stimme zum Spiel:

Alois Gangl, Sektionsleiter St. Anna/Aigen:

"Die Wolfsberger haben uns mit ihrem variantenreichen Angriffsspiel alles abverlangt. Noch vor dem ersten Gegentor wäre ein Elfmeter für uns zu geben gewesen. Dann hat das Schicksal seinen Lauf genommen. Aber wir werden die Niederlage schnell wieder aus den Köpfen bekommen und uns auf die neuen Aufgaben fokussieren."

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Photo: Gerhard Pulsinger

by: Ligaportal/Robert Tafeit

 

 

 

 

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