Welser Stadtderby: Der FC kommt gegen die Hertha mit 1:6 unter die Räder! [Video]

Am heutigen Freitagabend fand in der 11. Runde der Regionalliga Mitte das Welser Stadtderby zwischen dem FC Wels und dem WSC HOGO Hertha Wels statt. Und am Ende gab es für den FC eine richtige Packung: Nach 90 Minuten stand ein 1:6 auf der Anzeigetafel. ''Man of the Match'' bei den Herthanern war dabei Sinisa Markovic, der einen Dreierpack schnüren konnte. Die Herthaner kontrollierten über die gesamte Spielzeit die Partie und hätten noch höher gewinnen können.

Der WSC zieht dem FC mit einem Doppelschlag vor der Pause die Zähne

Die erste gute Gelegenheit konnten die Hausherren verbuchen: Nach einem Herthaner Ballverlust ging es ganz schnell, ein FC-Stürmer wurde auf die Reise geschickt, sein Abschluss stellte jedoch kein Problem für WSC-Keeper Duna dar (4.). Doch die Waldl-Elf war das spielbestimmende Team in der Anfangsphase: Erst prüfte ein WSC-Stürmer Caka mit einem strammen Schuss, kurz darauf segelte die Kugel nach einer Flanke nur knapp am Kasten der Hausherren vorbei (12./14.). Doch kurz darauf schepperte es im Hausherren-Gehäuse: Über Rozic und Krennmayr spielte der WSC die Kugel nach Rechtsaußen, Poljanec lief mit dem Ball nach innen und zog einfach mal ab. Der Schuss wurde undankbar abgefälscht und landete im FC-Kasten (18.). Und der WSC legte bald darauf nach: Nach einer flachen Hereingabe in den Strafraum kam Markovic an den Ball. Sein erster Schuss konnte noch abgeblockt werden, doch im zweiten Versuch brachte der Angreifer die Kugel über die Linie (26.). Doch die Zela-Schützlinge kämpften sich zurück in dieses Derby und kamen kurz darauf zum 1:2-Anschlusstreffer: Eine verunglückten Rückpass fing Marcel Pointner ab, der Stürmer umkurvte Duna und schob ins WSC-Gehäuse ein (32.). Kurz darauf hatten die Zela-Männer dann gar den Ausgleich aus dem Fuß: Den Abschluss ließ Duna zwar fallen, ein FC-Stürmer kam jedoch nicht mehr an den Ball (34.). Doch mit dem Pausenpfiff drehten die Waldl-Männer wieder auf und stellten mit einem schnellen Doppelschlag vor der Pause die Weichen endgültig auf Sieg: Erst verwertete Markovic einen Stangl-Pass von Poljanec zum 3:1, kurz darauf machte Rozic mit dem 4:1 quasi den Deckel drauf (44./45.). Mit einer 4:1-Führung für den WSC ging es in die Kabinen.

Tor WSC Hertha 42

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Der WSC ist gnädig und netzt ''nur'' noch zwei Mal ein

Und der WSC machte nach der Halbzeit da weiter, wo er aufgehört hatte: Ein Klärungsversuch des FC Wels kam wie ein Bumerang zurück, den ersten Abschluss konnte Caka noch abwehren, doch beim Nachschuss von Markovic war der Keeper machtlos (46.). In der Folge hatten die Waldl-Männer gar weitere Gelegenheiten, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben, doch die Kugel landete nicht im Tor (55./56.). Der WSC spielte jetzt Katz und Maus mit dem Derby-Gegner, lediglich Torhüter Caka war es zu verdanken, dass der FC nicht noch weiter zurücklag. Das 1:6 durch David Alexander Klausriegler konnte jedoch auch der Tormann nicht verhindern, denn der eingewechselte Angreifer kam völlig frei an den Ball und durfte unbedrängt zum 6:1 einschießen (68.). Auch in den folgenden Minuten ließ der WSC weitere Chancen sträflich ungenutzt - mal verhinderte Caka den Einschlag, mal standen sich die Herthaner selbst im Weg. Der FC hatte sich natürlich längst in sein Schicksal ergeben und konnte im zweiten Durchgang so gut wie gar keine offensiven Impulse mehr setzen. Der WSC kombinierte sich jetzt mit Leichtigkeit durch die Reihen des FC Wels, in der Schlussphase klärte erneut Caka gegen Sulimani (81.). Doch jetzt hatten auch die Herthaner genug vom Tore schießen - beim Stand von 1:6 beendete der Referee das Welser Stadtderby. Der WSC Hertha Wels marschiert durch den Sieg weiter nach vorne, der FC Wels präsentiert sich einmal mehr nicht ligatauglich und wartet unter Neo-Trainer Zela weiter auf den ersten Punktgewinn.

Gerald Perzy (Sportlicher Leiter WSC Hertha Wels): ''Wir waren von der ersten Minute präsent und haben die totale Kontrolle gehabt. Nach dem 2:0 haben wir ihnen einen Treffer geschenkt. Wir hatten dann die kurze Befürchtung, dass da noch was passieren könnte, aber wir haben dann noch vor der Pause nachlegen können. Insgesamt war es eine sehr gute, total souveräne Leistung. Es ist sehr erfreulich, da es der höchste Derby-Sieg aller Zeit war. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung, Pauschallob an die Mannschaft.''

Beste Spieler: Stevo Rozic (WSC Hertha Wels), Sinisa Markovic (WSC Hertha Wels), David Poljanec (WSC Hertha Wels)

 

FC Wels - WSC HOGO Hertha Wels 1:6 (1:4)

HUBER Arena FC Wels, 700 Zuseher, SR Mag. Lino Heiduck

FC Wels: Caka, Berisha (32. Helal Ali), Brkanovic (52. Bauer), Scharsching, Sinani, Krumphals, Gas, F. Kajic, Huskic (63. Zeckanovic), Mandir, Pointner

WSC Hertha Wels: Duna, H. Sulimani, Poljanec, Mayer, Krennmayr, Markovic (86. Hartl), Aliti (71. F. Sulimani), Rozic (46. Klausriegler), Reiter, Madlmayr, Frank

Torfolge: 0:1 David Poljanec (18.), 0:2 Sinisa Markovic (26.), 1:2 Marcel Pointner (32.), 1:3 Sinisa Markovic (44.), 1:4 Stevo Rozic (45.), 1:5 Sinisa Markovic (46.), 1:6 David Alexander Klausriegler (68.)

 

Bericht: Pascal Stegemann

 

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