Vorschau Runde 8 - Bruck und Traiskirchen kämpfen um Wiedergutmachung!

Anfang der Woche kam die Meldung, dass der FCM Profibox Traiskirchen sich von seinem Trainer Markus Bachmayer getrennt hat (siehe auch Trainerwechsel in Traiskirchen - FCM trennt sich von Trainer Bachmayer!)! Nach den zuletzt durchwachsenen Leistungen gab es keinen anderen Ausweg mehr. Könnte man beim derzeitigen Negativlauf von ASK-BSC Bruck/Leitha ebenfalls denken. Dort ist ein Trainerwechsel jedoch (noch) kein Thema. Das direkte Duell der Krisenteams ist jedoch nur eines von sieben spannenden Matches an diesem Wochenende.

Duell der Krisenteams

Seit 2017 spielt die Mannschaft von Bruck-Trainer Mario Santner wieder in Österreichs dritthöchster Liga. Und seither stand der Klub nie so schlecht da, wie jetzt nach sieben Runden. Nur sechs Punkte stehen aktuell zu Buche, zwei Siegen stehen fünf Niederlagen gegenüber. Das 0:4 gegen die bis dahin sieglosen Draßburger war der negative Höhepunkt. „Natürlich habe ich mich nach Schlusspfiff in Frage gestellt. Nach so einem Spiel sitzt der Schmerz tief. Aber nach der Partie sind die Emotionen immer groß. Am nächsten Tag habe ich schon wieder die Arbeit aufgenommen und mir überlegt, wie wir da wieder rauskommen“, ließ Coach Mario Santner das heftige Wochenende Revue passieren. Heftig war das Wochenende auch beim kommenden Gegner Traiskirchen. Nach der 1:3-Pleite gegen TWL Elektra war für Trainer Markus Bachmayer Schluss. Der Hauptgrund für den Abschied ist nicht die Talfahrt der letzten drei Wochen, sondern der Spagat zum Berufsleben. „Ich habe immer gesagt, dass es heutzutage schwer ist nebenberuflicher Regionalliga-Trainer zu sein. Aber wir haben es eigentlich sehr gut hinbekommen“, meinte Bachmayer. Gegen Bruck wird 1b-Trainer Thomas Darazs auf der Bank sitzen.

Vienna empfängt Marchfeld

Die Hürde Neusiedl hat der FC Marchfeld mit genommen, siegte mit 2:1. Marchfeld-Sportchef Ernst Baumeister fasste zusammen: "Alles in Allem ein verdienter Sieg, auch wenn man bedenkt, dass wir mit dem letzten Aufgebot gespielt haben." Während die Kadersituation gegen die Burgenländer gereicht hat, wird es jetzt zur Herkulesaufabe. Denn mit dem Heimspiel gegen die Vienna wartet eine deutlich schwerere Aufgabe. Die Döblinger sind ungeschlagener Tabellenführer, kommen mit einer großen Portion Selbstvertrauen. 

Leobendorf auf Überholspur

Der SC Neusiedl/See, welcher 1:2 gegen den FC Marchfeld verlor, ist am Samstag in Leobendorf zu Gast. Das letzte Aufeinandertreffen vor gut 13 Monaten gewann Leobendorf zu Hause mit 1:0, Torschütze: Miroslav Milosevic. Beim jüngsten 2:0-Sieg über Mauerwerk überlegte sich Leobendorf-Coach Sascha Laschet etwas ganz Besonderes. Die Vorbereitung auf die Mauerwerk-Partie verlief etwas ungewöhnlich. Er ließ seine Leobendofer nämlich die ganze Woche auf dem kleineren Trainingsplatz trainieren. „Ja, weil ich gewusst habe, dass der Platz dort sehr holprig und uneben ist und wir das so besser simulieren konnten“, berichtete er. Seine Jungs kamen mit den Platzverhältnissen im Auswärtsmatch dann wirklich besser zurecht als der Gegner.

Polster-Elf kehrt zurück

Ein 1:1-Remis gab es gegen den Wiener Sport-Club für Stripfing. Insgesamt vermisste Stripfing-Coach Hans Kleer die Dominanz der letzten Spiele durchs Zentrum, trotzdem war er nicht unzufrieden: „Spielerisch war es von uns nicht so gut wie die letzten Spiele. Ich bin aber zufrieden, wie wir uns gegen einen starken Gegner präsentiert haben.“ Nach sieben Spielen hält man jetzt bei vier Siegen, drei Remis und damit 15 Punkten – nur die Vienna hat zwei mehr und lacht damit von der Tabellenspitze. Weiter geht’s am Samstag bei Toni Polster und der Wiener Viktoria, wo ein Match auf Kunstrasen ansteht. Bei den Wienern wütete zuletzt allerdings Corona, das Spiel gegen die Admira Juniors musste zuletzt abgesagt werden.

Ausgeruhte Juniors

In Wiener Neustadt war die Stimmung schon einmal besser. Ob die Admira Juniors damit der haushohe Favorit sind? „Ich habe ihr Spiel gegen die Vienna gesehen, wo sie auch ihre Chancen hatten. Der klare Underdog sind sie gegen uns nicht, aber aufgrund der Tabellensituation nehmen wir die Favoritenrolle an“, stellt Juniors-Coach Tilo Morbitzer klar und ergänzt, „der SC hat aber seine Qualitäten im Umschaltspiel." Die Wiener Neustädter wollen bei den Jungpanthern bestehen. "Da erwarten wir uns Punkte“, will Wiener Neustadt-Vorstand Rainer Spenger so schnell wie möglich vom Tabellenende weg. „Es ist noch immer nichts passiert, wir glauben daran, dass wir die Qualität haben, da hinten wieder weg zu kommen“, so Spenger weiter.

WSC Favorit

Am kommenden Freitag empfängt der Sportclub, nach dem Unentschieden beim Titelaspiranten Stripfing Tabellenvierter, den ASV Draßburg. Die Burgenländer haben nach dem 4:0 Sieg gegen Bruck/Leitha die rote Laterne an Wiener Neustadt weitergegeben und nehmen derzeit den 12. Rang ein. Obwohl die Mannschaft von Trainer Franz Lederer zuletzt einen Aufwärtstrend erkennen ließ, sind die Hernalser klarer Favorit. Alles andere als drei Punkte wäre für die Mannschaft von Robert Weinstabl eine Enttäuschung gegen die Gäste, die in der aktuellen Saison noch keinen Auswärtspunkt auf ihr Konto bringen konnten.

Wiener Duell

Das Wiener Duell zwischen TWL Elektra und dem FC Mauerwerk hat mit den Hausherren einen klaren Favoriten. Die Mannschaft von Herbert Gager gab zuhause noch keinen Punkt ab und gewann zuletzt auch in Traiskirchen. Der FC Mauerwerk hingegen musste sich zuletzt den Leobendorfern mit 0:2 geschlagen geben. Wolfgang Prochaska, Sportchef von Mauerwerk, zeigte sich von der Leistung enttäuscht. "Wir haben nach einer guten Trainingswoche eine ganze schlechte Leistung gezeigt, müssen uns steigern."

 

Freitag

19:00 Uhr: 

ASK-BSC Bruck/Leitha - Traiskirchen FCM (Radev)  

19:30 Uhr: 

TWL Elektra - FC Mauerwerk (Simsek) 
Wiener Sport-Club - Draßburg (Willhalm) 
FC Marchfeld / Mannsdorf-G. - First Vienna FC 1894 (Luef)  

Samstag

16:30 Uhr:

SV Leobendorf - SC Neusiedl am See 1919 (Pilar)  

17:00 Uhr:

Wiener Viktoria - Stripfing (Wisak) 

Sonntag

14:30 Uhr:

Admira Juniors - SC Wiener Neustadt (Ziernwald)

 

MW

 

 

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