Regionalliga Mitte

DSC Deutschlandsberg: Trotz starker Leistungen keine Aufstiegsambitionen!

Seit dem Aufstieg in die Regionalliga Mitte im Jahr 2015 hat der DSC WONISCH Installationen Deutschlandsberg Jahr für Jahr seine Punkteausbeute kontinuierlich steigern können. In der letzten Saison stellten die Grubisic-Schützlinge mit 47 Punkten einen neuen Punkterekord auf – doch nach einer blitzsauberen Herbstsaison, die man sensationell auf dem zweiten Platz beenden konnte, könnte diese Bestmarke schon bald der Vergangenheit angehören. Ligaportal sprach mit Deutschlandsberg's sportlichem Leiter Gerd Fuchs über die abgelaufene Herbstrunde, den Deutschlandsberger Weg und die Ziele im Frühjahr.

Fuchs: ''Liebäugeln nicht mit dem Aufstieg''

28 Punkte holte der DSC in der Hinrunde – genügend Zähler eigentlich, um sich zum ärgsten Verfolger des souveränen Tabellenführers aus Graz aufzuschwingen und sportliche Aufstiegsambitionen anzumelden. Doch bei den Weststeirern bleibt man ganz bescheiden, eine Aufstiegslizenz beantrage man nicht, wie der sportliche Leiter beim DSC, Gerd Fuchs, betont: ''Eine Option ist der Aufstieg dann, wenn die Infrastrukturen gegeben sind. Und das ist bei uns nicht der Fall. Die Gelder sind knapp und wir liebäugeln mit dem Aufstieg auch gar nicht.'' Vielmehr sei es nach wie vor das Ziel, einen ÖFB-Cup-Platz zu erreichen. Doch für Fuchs ist dieses Vorhaben keineswegs ein Selbstläufer: ''Wie jedes Jahr wird das eh schwer genug. Wir hoffen, dass der GAK aufsteigt, denn vorne sind genügend steirische Teams vorhanden.'' Bewahrt der DSC auch im Frühjahr seine Heimstärke, dürfte dieses Ziel dennoch reine Formsache ein: Lediglich fünf von möglichen 24 Punkten gaben die Deutschlandsberger im heimischen Koralmstadion ab.  Zudem machte die torhungrige Truppe vor allem offensiv auf sich aufmerksam: Mit 36 Toren stellt man die zweitgefährlichste Offensivreihe der Liga – Torgarant Dengg traf dabei in 15 Spielen bereits 14 Mal.

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Foto: Grubisic will mit seiner mit Mannschaft wieder in den ÖFB-Cup kommen - Aufstieg kein Thema.

Leitinger und Polanc verlassen den Club - Ex-Profi Perger kommt

Beim Erreichen der Vereinsziele nicht mehr helfen werden Timotej Polanc (21) und Philip Leitinger (31). Letzteren zieht es zum TuS Groß St. Florian in die Unterliga West, Polanc's nächster Arbeitgeber ist derweil noch unbekannt. Als Neuen zogen die Blau-Gelben Denis Perger (25) an Land: Der Slowene kickte bereits in der ersten slowenischen Liga und konnte darüber hinaus mit 13 Einsätzen für den SV Wehen Wiesbaden in der dritten deutschen Liga Profi-Luft schnuppern. Der Abwehrspieler soll die Optionen im Deutschlandsberger Abwehrverbund vergrößern und die Außen entlasten, wie Fuchs bestätigt: ''Wotolen hat seine Stärken in der Offensive. Wir glauben, dass er mit Denis einen stabilen Partner hinter sich hat.'' Den Feinschliff wollen sich die Weststeirer im Wintertrainingslager in der Türkei holen, wo die Grubisic-Elf vom 16. bis 23. Februar ihre Zelte aufschlagen wird. Hier will sich der Vize-Herbstmeister für den Frühjahrsauftakt am 9. März gegen den WSC Hertha Wels rüsten und den ersten Schritt zu einem erneuten Punkte-Rekord machen.

Foto: Richard Purgstaller

Geschrieben von Pascal Stegemann

 

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