Regionalliga Mitte

VST Völkermarkt: Die schwere Saison für den Aufsteiger bestätigt sich!

Der VST Völkermarkt beendete die Hinrunde der Regionalliga Mitte mit nur sieben Punkten auf dem vorletzten Tabellenrang und steckt tief im Abstiegssumpf. Eine zwischenzeitliche Verletztenmisere in Kombination mit schwächeren Auftritten und wenig Spielglück führte zu einer Phase von zehn Pleiten in Serie. Ligaportal sprach mit Stefan Nuart, Sektionsleiter beim VST, über die vergangene Herbstrunde und das kommende Frühjahr.

Nuart: ''Hatten viele Verletzte'' - Punkteausbeute nicht zufriedenstellend

Nuart's Fazit zur punktemäßig verkorksten Hinserie fällt eindeutig aus: ''Natürlich ist die Punkteausbeute nicht erfreulich.'' Lediglich gegen Union Gurten und die TuS Bad Gleichenberg konnte die Orga-Elf voll punkten - der Rückstand auf den Viertletzten aus Kalsdorf beträgt bereits jetzt stattliche sieben Punkte. Die Gründe für das schlechte Abschneiden sieht Nuart nicht zuletzt im Verletzungspech, das die Kärntner zwischendurch ereilte: ''Im Oktober haben uns acht Stammspieler gefehlt. Das hat uns irrsinnig runter gerissen.'' Dennoch glaubt der Verein und auch Nuart an den jetzigen Kader: ''Ich glaube, wenn alle verfügbar gewesen wären, hätten wir jetzt 15 Punkte.'' Das grundsätzliche Vertrauen in den heurigen Mannschaftsstamm scheint also weiterhin intakt zu sein, wie auch Nuart bestätigt: ''Die Spieler, der Trainer, der Stab...Alle sind nach wie vor voll motiviert.'' Deshalb stehen für das Frühjahr maximal ''kleine Veränderungen'' an. Dennoch sieht Nuart die Kärntner Clubs generell etwas im Nachteil - betrachtet man die Tabellensituation des Schlusslichts aus Lendorf, so ist diese Aussage sicherlich nicht aus der Luft gegriffen: ''Wir hängen in Kärnten schon hinten nach. Die Klubs aus Oberösterreich und der Steiermark haben zwei Wochen länger Pause.''

''Waren in vielen Spielen nicht das schlechtere Team'' - kaum Kaderveränderungen

Darüber hinaus habe man im Sommer mit ÖFB-Cup und dem KFV Cup eine zusätzliche Belastung, die vermehrt zu Verletzungen führt. Ansätze, wie das Wunder vom Klassenerhalt dennoch realisiert werden kann, hat Nuart trotzdem: ''Im Fußball kann alles passieren. In vielen Spielen waren wir auch im Herbst nicht die schlechtere Mannschaft. Wenn wir das Quäntchen Glück haben, was wir im Herbst nicht hatten, können wir vielleicht nochmals überraschen.'' Dies gelang den Orga-Männer bereits in der 15. Runde als stark favorisierte Bad Gleichenberger mit einer 2:4-Niederlage nach Hause geschickt wurden. Für Nuart ein wichtiges Zeichen: ''Für die Köpfe und auch den Verein war der Sieg wahnsinnig wichtig. Das war eine Traumpartie.'' Damit im Frühjahr weiter solcher Siege folgen, geht es im Februar zu einem Kurztrainingslager mit ''hervorragenden Bedingungen'' mit Therme und Naturrasenplatz. Obwohl das Abstiegsgespenst wohl noch einige Zeit in Völkermarkt herumspuken wird, bleibt man beim VST auch ein Stück weit gelassen: ''Wir hoffen darauf, dass die Langzeitverletzten im Frühjahr zurückkehren. Wir wollen den Umschwung schaffen, dass wir oben bleiben. Aber wenn es nicht so sein sollte, dann geht die Welt auch nicht unter.'' Den ersten Versuch zur Mission Klassenerhalt unternehmen die Völkermarkter am 8. März gegen den SC Weiz.

 

Geschrieben von Pascal Stegemann

 

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