Regionalliga Mitte

FC Lendorf: Trotz akuter Abstiegssorgen - ''Lendorf war und ist immer anders''!

Der Kärntner Aufsteiger vom FC Lendorf hat eine frustrierende Herbstrunde in der Regionalliga Mitte mit nur fünf Punkten und dem letzten Tabellenplatz hinter sich. Nur einen vollen Erfolg konnten sich die Morgenstern-Männer im Aufsteiger-Duell gegen den VST Völkermarkt sichern. Ligaportal sprach mit Günter Doktor, Manager bei den Lendorfern, über den vergangenen Herbst, das Wunder Klassenerhalt sowie das kommende Frühjahr.

Manager Dokter: ''Kann meinem Team keinen Vorwurf machen''

Nach zwölf Pleiten in 15 Spielen und neun Punkten Rückstand auf den Viertletzten aus Kalsdorf stehen die Zeichen in Lendorf auf Abstieg, wie auch Dokter erkennt: ''Wir liegen mit unserem Budget an letzter Stelle, da kann man in der Regionalliga nicht weit springen.'' Dennoch zollt der Sektionsleiter seiner Mannschaft Respekt, denn an Einsatzbereitschaft und Engagement lag es nicht: ''Man kann der Mannschaft in unserer Situation keinen Vorwurf machen. Ich muss die Spieler loben - jeder gibt immer alles und haut sich rein.'' Dennoch ist natürlich auch den Lendorfer Verantwortlichen die Tatsache nicht entgangen, dass bei der anfälligsten Defensive und der ungefährlichsten Offensive der Liga schlicht und einfach die Qualität fehlt: ''Die Regionalliga Mitte ist keine Honig-Liga, sondern die dritthöchste Spielklasse Österreichs. Da braucht man gutes Spielermaterial.'' Dass dieses bei den Kärntner nur teilweise vorhanden ist, ist wiederum auf das ''Mini-Budget'' zurückzuführen. Demzufolge sind auch spektakuläre Wintertransfers eher keine Option: ''Im Moment suchen wir zwei bis drei Spieler eher für den Defensivbereich. Vielleicht in Kooperation mit größeren Clubs, denn teure Spieler zu holen ergibt keinen Sinn.''

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Foto: Jubel-Bilder des FC Lendorf waren im Herbst eher Mangelware.

Möglicher Abstieg ''kein Weltuntergang'' - kein Geld für teure Winter-Transfers

Dementsprechend wolle man notfalls auch mit dem gleichen Kader in das Frühjahr gehen, in Lendorf wäre ein Abstieg schließlich ''kein Weltuntergang.'' In Sachen Klassenerhalt geht man beim Tabellenschlusslicht ohnehin mit der nötigen Portion Realismus in das Frühjahr: ''Wunder gibt es viele. Aber man weiß ja noch nicht einmal, wieviele Mannschaften am Ende ab- und aufsteigen. Aber wir müssen davon ausgehen, dass mindestens drei Teams absteigen.'' Demzufolge müsste die Morgenstern-Truppe mindestens einen Abstand von neun Punkten wettmachen - ein schwieriges Unterfangen, vor allem weil dem Team das nötige Selbstvertrauen fehlt. Dennoch braucht die Mannschaft keine Aufbauhilfe, wie Dokter betont: ''Wir müssen unseren Spielern keine Tipps und Ratschläge geben. Wir wussten, was auf uns zukommt. Uns war klar, dass wir nicht um die ersten fünf oder sechs Plätze mitspielen.'' Das Ruder herumreißen wollen die Lendorfer mit einem Wintertrainingslager im kroatischen Novigrad, wo die Weichen für die Auftaktpartie gegen die WAC Amateure gestellt werden sollen. Ihre Grundausrichtung wollen und können die Lendorfer nicht ändern, denn ''Lendorf war und ist immer anders''.

Foto: Günter Dokter

Geschrieben von Pascal Stegemann

 

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