UVB Vöcklamarkt: Weit von Abstiegssorgen entfernt soll der Kurs im Frühjahr fortgesetzt werden!

Bei der UVB Vöcklamarkt verlief der Herbst durchaus zufriedenstellend, unter Neo-Trainer Jürgen Brandstätter überwintern die Hausruckviertler mit zwei Spielen weniger auf dem Konto auf einem starken sechsten Rang. Vor allem der Start in die neue Regionalliga Mitte Spielzeit glückte den Grün-Gelben, mit sechs Siegen in Folge legten die UVB-Kicker das Fundament für einen sorgenfreien Herbst. Ligaportal sprach mit Sportchef Klaus Preiner über den vergangenen Herbst, das kommende Frühjahr sowie über die Zielsetzung und die Kaderplanung.

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Zufriedenheit in Vöcklamarkt: Mit Platz 6 besser als erwartet

Im Sommer formulierte man den Anspruch nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben zu wollen, dementsprechend ist man mit der gezeigten Darbietung im Herbst und Platz sechs hochzufrieden: "Wir sind natürlich sehr zufrieden mit dem Verlauf. Wir hatten im Sommer eine schwierige Transferperiode und wussten nicht, wo wir stehen", so UVB-Sportchef Preiner. Ein sensationeller Start mit sechs Siegen in Folge sorgte für ein beruhigendes Punktepolster zu den Abstiegsrängen. Dort in der Nähe will man auch im Frühjahr in keinem Fall landen: "Wir wollen weiter unsere Punkte sammeln und nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Wir haben im Herbst auch ein paar Punkte liegen gelassen, trotzdem ein Lob an die Mannschaft und das Trainer-Team". In Sachen Transfers sind bisher zwei Abgänge und ein Neuzugang fix: Mit Michael Hochreiter konnten die Vöcklamarkter einen talentierten, jungen Spieler von den Jungen Wikingern Ried loseisen. Damit haben die Vöcklamarkter eine offensive Lücke gestopft: "Unser Sturm war recht dünn besiedelt, mit Michi haben wir das jetzt abgedeckt. Den Verein verlassen werden hingegen Lukas Würtinger und Josip Gabric, letzterer mit unbekanntem Ziel. Eventuell sehen wir auch noch Handlungsbedarf, aber nur wenn es sich ergibt". So suchen die Hausrickviertler nach dem Abgang von Linksfuß Würtinger zum SK Adnet in seiner Salzburger Heimat einen defensiven Ersatz bzw. einen Seitenspieler.

Preiner: "Mit 2G ausstehenden Spiele durchbringen"

Preiner tippt in der Meisterfrage auf Sturm Graz II: "Es wird sich ganz klar zwischen Sturm und dem WSC entscheiden, beide sind gut und haben eine starke Kaderdichte. Speziell Hertha Wels ist auch finanziell stark aufgestellt. Ich glaube, am Ende wird es Sturm machen", glaubt Preiner. Seit 10. Jänner sind die Brandstätter-Männer im Trainingsbetrieb: Stand jetzt sind fünf Aufbauspiele in der Vorbereitungsphase geplant, die Brandstätter-Elf trifft im Jänner bzw. Februar auf Anif, St. Florian, St. Martin i.M., Wallern/St. Marienkirchen und Oedt, bevor es am 4. März 2022 in der Liga zum OÖ-Derby gegen den FC Wels kommt. Auch bei der Union hofft man natürlich darauf, dass im dritten Anlauf endlich wieder eine Saison gewertet werden kann: "Es gibt viele Fragezeichen mit Corona und die Progonsen sind schwierig. Momentan dürfen wir ja keine Testspiele machen. Wir hoffen, dass es bald gelockert wird. Wir führen weiter unsere Sicherheitsvorkehrungen mit Kabinenteilung vor. Ich denke aber schon, dass wir die ausstehenden Spiele vom Herbst mit 2G durchbringen", schließt der UVB-Sportchef ab.

Foto: Alois Huemer

Bericht: Pascal Stegemann

 


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