Spielberichte

Unserie beendet: Der DSC schreibt nach acht sieglosen Spielen gegen Weiz wieder voll an! [Video]

Am heutigen Dienstag Abend begegneten sich in einem der Steirer-Derbys in der 26. Runde der Regionalliga Mitte der DSC WONISCH Installationen Deutschlandsberg und der SC ELIN Weiz. Der DSC wollte die katastrophale Unserie mit acht Spielen ohne Dreier endlich adacta legen und letztlich konnten die Grubisic-Männer ganz tief durchpusten, denn am Ende gelang ein hart erkämpfter 2:1-Sieg. Für den DSC trafen Wotolen und Grubisic mit einem herrlichen Treffer. Der Weizer Anschlusstreffer durch Prskalo kam zu spät.

Eine Wotolen-Flanke segelt an Freund und Feind vorbei ins Tor

In den Anfangsminuten tasteten sich beide Teams ab, der erste Torabschluss gehörte den Deutschlandsberger, doch der Wotolen-Schuss blieb letzten Endes zu mittig (12.). Von den Gästen war wenig zu sehen, der DSC gab hier den Ton an. Nach knapp 20 Minuten bot sich den Grubisic-Männern die große Chance zum 1:0, doch Kapitän Christian Dengg wollte alleinstehend vor dem Goalie den besser postierten Wotolen anspielen - eine fatale Entscheidung (22.). Nach gut einer halben Stunde kam Bae für den Kapitän und der Joker sollte wenig später am 1:0 beteiligt sein: An einer Wotolen-Flanke aus dem Halbdfeld lief sowohl Bae als auch der Weizer Keeper vorbei - und die Kugel schlug im langen Eck ein (35.). In der Nachspielzeit dann ein ähnliches Muster beim DSC: Wieder flankte Wotolen auf Bae, doch dieses Mal köpfte der Torschütze zum 1:0 mit zu wenig Druck auf den Kasten (45.+3.). Kurz darauf beendete der Schiedsrichter die erste Hälfte beim Stand von 1:0 für den DSC.

Tor Deutschlandsberg 71

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Grubisic erlöst den DSC - Weizer Anschluss kommt zu spät

Nach der Pause zeigten sich die Weizer dann erstmalig halbwegs gefährlich vor dem Deutschlandsberger Kasten, doch der Gabbichler-Abschluss sollte kein sonderlich großes Problem für Prasser darstellen und segelte über das Tor (54.). Der DSC war hier auch zu Beginn der zweiten Hälfte das bessere Team: Eine Riesenflanke von Wotolen erreichte Lipp, doch der brachte den Top-Assist nicht im Tor unter (57.). Danach kamen die Weizer endlich einmal: Der eingewechselte Maxi Hopfer wurde auf der rechten Seite steil geschickt und zündete den Turbo. Sein Schuss aus spitzem Winkel verfehlte die lange Ecke nur knapp (64.). Auf der anderen Seite ging ein Oparenovic-Kopfball nach einer erneuten Wotolen-Flanke drüber, doch kurz darauf besorgte Grubisic mit einem sehenswerten Halbvolleyschuss ins Kreuzeck das erlösende 2:0 aus Sicht der Deutschlandsberger (71.). Doch die Weizer steckten nicht auf und kamen wenig später durch einen Prskalo-Elfmeter nach einem Foul an eben jenen zum 1:2-Anschlusstreffer (78.). Die Weizer warfen nun alles nach vorne, um zumindest nicht mit leeren Händen dazustehen und dies eröffnete Räume für den DSC. Einen dieser Räume hätte der DSC beinahe zum alles entscheidenden 3:1 genutzt, doch beim Pass von Grubisic auf Ficko kam Weiz-Keeper Legat im richtigen Moment heraus (85.). Am Ende sollte für den DSC nichts mehr anbrennen - die Grubisic-Elf schreibt nach acht erfolglosen Anläufen das erste Mal wieder voll an.

Gerd Fuchs (Sportlicher Leiter DSC Deutschlandsberg): ''Heute fallen uns sämtliche Steine vom Herzen. Der Schlüssel zum Erfolg war heute, dass wir endlich wieder als Mannschaft aufgetreten sind. Wir haben alles dafür gegeben, dass es nach dem Anschlusstreffer glimpflich ausgegangen ist. In den letzten Wochen hätten wir so eine Partie wahrscheinlich noch verloren. Wotolen wurde zum neuen Kapitän erkoren, das scheint ihn beflügelt zu haben.''

 

DSC WONISCH Installationen Deutschlandsberg - SC ELIN Weiz 2:1 (1:0)

Koralmstadion Deutschlandsberg, 250 Zuseher, SR Karl Felgitsch

DSC Deutschlandsberg: Prasser, Oparenovic, Lipp, Djakovic, Dengg (30. Bae), Wotolen, Grubisic, Perger, Oswald (67. Ficko), Grubelnik, Zisser (41. Gruber)

SC Weiz: Legat, Beutle, Weiss (62. Max. Hopfer), Prskalo, L. Strobl, Hirner, Sundl, Hasenhütl, Fink, Gabbichler, Durlacher (90.+2 Riegler)

Torfolge: 1:0 Thomas Wotolen (35.), 2:0 Gregor Grubisic (71.), 2:1 Danijel Prskalo (78.)

 

Bericht: Pascal Stegemann

 

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