Pattstellung: Die Jungen Wikinger Ried trotzen der Hertha Wels einen Punkt ab [Video]

In der 6. Runde der Regionalliga Mitte traf die WSC Hogo Hertha Wels auf die Jungen Wikinger Ried. Und dabei gelang es dem Aufsteiger im dritten Anlauf den ersten Auswärtspunkt unter Dach und Fach zu bringen. Damit ist die Leistungskurve der jungen Rieder weiter im Steigen begriffen. Bei der Hertha hat man sich doch ein wenig mehr erwartet, demnach hält sich die Freude über das Heimremis auch in Grenzen. Aber zumindest ist es gelungen, das dritte Mal in Serie vor den eigenen Zusehern unbesiegt zu bleiben. Tabellarisch betrachtet trennen die beiden Teams nach sechs Partien gerade einmal 3 Punkte. Ein Umstand mit dem man so auch nicht wirklich rechnen konnte.

 

Die Gäste agieren sehr abgebrüht

Während die Jungen Wikinger Ried gerade dabei sind, sich mit der neuen Spielklasse anzufreunden, zuletzt konnte gegen den ATSV Wolfsberg der erste Sieg verbucht werden, haben die Herthaner mit gewaltigen Formschwankungen zu kämpfen. Zuletzt setzte es für den oftgenannten Titelmitstreiter in Weiz eine empfindliche 1:4-Klatsche. Demnach steht auch Rehabilitation auf der Tagesordnung des Gastgebers. Vom Start weg ist die Waldl-Truppe auch darum bemüht, sich einen Vorteil gegen den Aufsteiger zu verschaffen. Aber die Rieder Wikinger präsentieren sich vom Start weg von der bissigen bzw. herzhaften Seite. Demzufolge gelingt es den Drechsel-Schützlingen auch, die Null bei diesem OÖ-Derby zu halten. In der 23. Minute steht auch das nötige Glück zur Seite. Nach einer Sulimani-Freistoßvorlage ist es Kapitän Florian Maier, der das Runde aus kurzer Distanz per Kopf an das Quergebälk befördert. Was den Liganeuling nachfolgend nicht sonderlich aus der Balance werfen sollte. So gelingt es auch, gegen ein im Spiel nach vorne mit wenig Ideen agierenden Gegner, einzig Valentin Frank gelangt noch zu einer Chance (37.), das torloses Remis zu halten. Dann aber kommt die 42. Minute: Felix Hebesberger setzt Jonas Schwaighofer ein, der spielt retour zu seinem Kollegen, der dann mit einem satten Schuss zum 0:1-Halbzeitstand abschließt.

Tor Junge Wikinger Ried 43

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Hertha gelingt der rasche Ausgleich

Dieser Treffer kurz vor dem Halbzeitpfiff macht die Sache für die Hausherren nicht wirklich einfacher. Gilt es nun doch noch mehr in die Offensive zu investieren. Was wiederum mehr Räume für die Jungen Wikinger Ried offenbaren könnte. Aber den Herthanern gelingt ein Auftakt nach Maß. Denn bereits in der 48. Minute kommt es zum 1:1-Ausgleich: Florian Krennmayr hat dabei das Auge für Sinisa Markovic, der über Gästekeeper Gütlbauer hinweg, für den Gleichstand verantwortlich zeichnet. Was zur Folge hat, dass der Gastgeber nun Lunte riecht und sein Augenmerk darauf verlegt, nach Möglichkeit nachzusetzen. Bei einer Poljanec-Gelegenheit in der 64. Minute kann erneut Tormann Gütlbauer die Wikinger vor einem Verlusttor bewahren. In der 72. Minute hätte es eigentlich 1:2 stehen müssen. Aber Jonas Schweighofer lässt völlig unbedrängt die Top-Gelegenheit auf das Führungstor ungenützt. Als dann Mario Reiter einen Kopfball neben das Gästetor setzt bzw. Daniel Pointner auf der Gegenseite noch eine vielversprechende Chance verstreichen lässt, ist der 1:1-Spielendstand in Stein gemeißelt. In der nächsten Runde gastiert die WSC Hertha am Freitag, 6. September um 19:00 Uhr in Gleisdorf. Die Jungen Wikinger Ried besitzen am Tag darauf mit der Startzeit um 16:00 Uhr das Heimrecht gegen Stadl-Paura.

 

WSC HERTHA WELS - JUNGE WIKINGER RIED 1:1 (0:1)

Mauth Stadion Wels, 325 Zuseher, SR: Emil Ristoskov

Hertha Wels: Duna, Maier, Sulimani, Poljanec (84. Aliti), Krennmayr, Gabriel, Markovic, Rozic (75. Pervan), Reiter, Madlmayr, Frank

Junge Wikinger Ried: Gütlbauer, Zikic, Hingsamer, Hebesberger (87. Plakolm), Pointner, Schlosser (89. Volglmaier), Schwaighofer, Hochreiter (78. Gragger), Zrnic, Seiwald, Horner

Torfolge: 0:1 (42. Hebesberger), 1:1 (48. Markovic)

gelbe Karten: Maier, Gabriel bzw. Hingsamer

stärkste Spieler: Krennmayr (MF), Madlmayr (V) bzw. Pointner (MF), Schwaighofer (MF)

Stimme zum Spiel:

Gerald Perzy, sportlicher Leiter WSC Hertha Wels:

"Die Partie war vom Start weg von beiden Seiten sehr flott geführt. Es war zwar so, dass wie ein Chancenplus verzeichneten, die giftig agierenden Rieder versprühten aber permanent Torgefahr. In Summe betrachtet geht die Punkteteilung dann schon in Ordnung."

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by: Ligaportal/Robert Tafeit

 

 

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