Angekommen: Spittal/Drau und die Jungen Wikinger mit dem ersten Punkt!

Am 3. Spieltag prallen in der Regionalliga Mitte der SV Spittal/Drau und die Jungen Wikinger Ried aufeinander. Und dabei kommt es dazu, dass beide Teams die Null beseitigen und erstmalig mit einem Punkt anschreiben können. Man darf gespannt sein wie sich dieses Erfolgserlebnis beiderseits auswirken wird. Oft schon ist es vorkommen, dass das die Initialzündung für eine Mannschaft war bzw. dass nachfolgend wesentlich mehr zusammen gelaufen ist. Was auch damit zusammenhängt, dass der Blick auf die Tabelle mit mehr Freude erfolgt.

 

GütlbauerSVR

(Torhüter Lukas Gütlbauer und die Jungen Wikinger Ried können in Spittal/Drau erstmalig anschreiben)

 

Man ähndelt einander in der Spielweise

Beide Mannschaften sind beim Ligaauftakt ordentlich auf die Nase gefallen bzw. setzt es jeweils zwei Leermeldungen. Was dazu führt, dass nun beim dritten Anlauf sowohl der Aufsteiger Spittal/Drau, wie auch die Innviertler, die ersten Punkte auf der Agenda stehen haben. Die Begegnung wird dann vom Start weg auf Augenhöhe geführt. Vieles spielt sich zwischen den Zwanzigmeter-Markierungen ab. Demnach bleiben auch die prickelnden Torraumszenen vorerst aus. Die 10. Minute stellt da, als der Spittaler Oberwinkler einen Lattenpendler fabriziert, eine Ausnahme dar. Ein wenig ist nachfolgend auch beiderseits die Brechstange mit im Spiel. Ist das Bestreben doch vor allem bei den Innviertlern groß, in dieser Spielzeit endlich einmal in Führung zu gehen. Nach einer gespielten halben Stunde können die Heinle-Schützlinge dieses Vorhaben dann in die Tat umsetzen. Arne Ammerer ist es der die Jungen Wikinger mit 0:1 in Führung bringen kann. Nach einem Eckball nützt er seinen Freiraum an der ersten Stange und köpfelt unbedrängt ein. Aber nur vier Minuten später setzen auch die Spittaler erstmalig eine Duftmarke. Adnan Hajdarevic trägt Sorge dafür, dass nun ein 1:1 von der Anzeigetafel leuchtet. Nach einer Mair-Freistoßvorlage beweist beim Ausgleichstor Köpfchen. Mit diesem dem Spielverlauf nach durchaus gerechten Spielstand geht es ab in die Halbzeitpause.

Die Jungen Wikinger sind dem Sieg näher

Aufgrund des Gebotenen in der ersten Hälfte scheint soweit ein jeder Spielausgang vorstellbar zu sein. Die Frage die sich dabei stellt ist, wie lange man da wie dort Risiko nimmt bzw. wann der Zeitpunkt kommt, und man das Augenmerk verstärkt auf Resultat halten, legt. Mit kontrollierter Offensive geht man dann nach dem Seitwechsel an die Sache heran. Desöfteren keimt auch Torgefahr auf, letztlich aber mangelt es am finalen Pass. So kommt es auch, dass aufgrund der Spielanteile vieles für eine Punkteteilung spricht. Defensiv gibt man sich Fortdauer des Spiels auch keine Blöße mehr. Was heißt, dass man hüben wie drüben am ersten Punktezuwachs festhält. Aber in der 90. Minute finden die Gäste die Topgelegenheit vor, doch noch voll anzuschreiben. Aber Lukas Schlosser findet in Spittal-Keeper Paul Mayerhofer seinen Meister - Spielendstand: 1:1. In der nächsten Runde gastiert am Samstag, 5. September um 19:00 Uhr in St. Anna/Aigen. Die Jungen Wikinger Ried besitzen bereits um 16:00 Uhr das Heimrecht gegen Weiz.

 

SV SPITTAL/DRAU - JUNGE WIKINGER RIED 1:1 (1:1)

Goldeckstadion, 200 Zuseher, SR: Karl Felgitsch

SV Spittal/Drau: Mayerhofer, Hajdarevic, Sehic, Udikaluka (78. Revelant), Pingist (82. Clementschitsch), Oberwinkler, Mair, Hutter (55. Hadzic), Ortner, Ban, Tiganj

Junge Wikinger Ried: Gütlbauer, Hingsamer, Ammerer, Baumgartner, Schlosser, Gragger, Mayrhuber (61. Hochreiter), Rossdorfer (90. Pointner), Zrnic, Horner, Dos Santos (68. Voglmaier)

Torfolge: 0:1 (30. Ammerer), 1:1 (34. Hajdarevic)

Gelbe Karten: Hajdarevic, Pingist bzw. Zrnic, Baumgartner, Schlosser, Horner, Hingsamer, Rossdorfer, Ammerer

Stimmen zum Spiel:

Wolfgang Oswald, Sportlicher Leiter Spittal/Drau:

"In Summe betrachtet geht die Punkteteilung schon in Ordnung. Wir sind auch alle froh darüber, dass es endlich geklappt hat mit dem erstmaligen anschreiben."

Christian Heinle, Trainer Junge Wikinger Ried:

"Für uns ist das doch eine bittere Geschichte. Aufgrund der Spielanteile wäre doch um einiges mehr drinnen gewesen. So aber müssen wir uns mit dem einen Zähler begnügen."

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Photocredit: SVR

by: Ligaportal/Roo

 

 

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