ÖFB-Cup: Bärenstarke Weizer drängen Klagenfurt in Verlängerung, scheiden aber aus

Im Achtelfinale des ÖFB-Cups kam es zum Duell zwischen dem SC Weiz und Austria Klagenfurt. Die Gäste gingen als klarer Favorit ins Spiel, immerhin spielen sie in der Bundesliga, während Weiz in der Regionalliga Mitte dem runden Leder hinterherjagt. Die Gäste aus Kärnten wurden der Favoritenrolle gerecht. Sie konnten sich klar und deutlich mit 4:1 durchsetzen. Allerdings muss man genauer hinsehen, denn der Außenseiter aus Weiz drängte die Gäste in die Verlängerung.

 

Starke Weizer

Dabei beginnt das Spiel ganz nach Wunsch der Gäste. Klagenfurt setzt sich in der gegnerischen Hälfte fest. Das Heim-Team bekommt überhaupt keinen Zugriff auf die Kugel. Schlussendlich bringt Patrick Greil einen scharfen Stanglpass von links in den ,,Fünfer". Torjäger Markus Pink steht goldrichtig und drückt das Leder über die Linie. Das frühe Gegentor hat das Heim-Team munter gemacht. Weiz ist bemüht und will nun selbst Akzente in der Offensive setzen. Kurz darauf auch gleich eine gute Chance für Weiz: Super vorgetragener Angriff der Hausherren. Über mehrere Stationen kommt das Leder zu Emre Koca, dieser zieht auf halb-links, bereits deutlich im gegnerischen Strafraum, flach ab. Keeper Moser ist aber im kurzen Eck und kann per Fußabwehr zum Eckball klären. Die Weizer werden immer stärker – wer hätte sich das gedacht. Dann wieder die Weizer: Ein halbhoher Ball kommt gut in den Gäste-Strafraum. Ein Heim-Spieler legt mit der Brust mustergültig ab für Patrick Durlacher, dieser hat aus halb-rechter Position freie Schussbahn - vorbei. Diesen Ball hätte er durchaus auch auf die Kiste bringen können. Erst nach etwas mehr als einer halben Stunde auch die Klagenfurter wieder einmal: Rechts im Strafraum setzt sich Klagenfurt gut durch. Der Stanglpass in die Mitte kommt, doch Markus Pink kommt knapp nicht an die Kugel. Dann haben die Gäste Pech, denn der Ball kracht ans Aluminium. So geht es mit der knappen Führung in die Pause.

Ausgleich fällt und Weiz drückt

Die zweite Halbzeit beginnt mit einer kalten Dusche für die Klagenfurter, denn Weiz erzielt den Ausgleich. Die Steirer mit der Flanke von rechts. Im Gäste-Strafraum können die Heimischen das Leder gut behaupten. Der Ball kommt zu Kapitän Roman Hasenhütl, der wunderschön aus 10 Metern das Leder im Kasten versenkt. Nur wenige Augenblicke darauf fast das Führungstor für die Weizer - auf halb-links ist Emre Koca auf und davon. Die Nummer 11 der Weizer taucht alleine vor Keeper Menzel auf - der Ball landet aber nur im Außennetz. Die Weizer spielen nun richtig groß auf. Das Spiel ist völlig offen – der Klassenunterschied ist überhaupt nicht zu merken, obwohl man merkt, dass Weiz alles in die Schlacht werfen muss. In der 59. Minute wieder ein super Pass der Weizer in das letzte Angriffsdrittel. Der Ball landet über Umwege bei Roman Hasenhütl, der zieht gleich ab. Keeper Moser packt aber ganz solide zu. Die Weizer gewinnen in dieser Phase jeden Zweikampf. Eine Sensation liegt in der Luft, denn Weiz ist dem Führungstreffer näher als die Kärntner. Dann schwächen sich die Weizer selbst, denn Denis Kramar sieht Rot wegen eines rüden Fouls. Es gibt Elfmeter dafür und Patrick Greil tritt an. Es ist die Riesengelegeheit für die Klagenfurter auf die Führung und wohl auch auf die Entscheidung. Greil scheitert aber an Keeper Pascal Legat, der super parieren kann. Was für eine Partie! Das ist es dann in der regulären Spielzeit – Das Spiel geht in die Verlängerung.

Klagenfurt zieht davon

In der Verlängerung schwinden dann auf Weizer Seite die Kräfte – auch der Unterzahl geschuldet. In der 97. Minute dann die Führung für Klagenfurt. Der eingewechselte Darijo Pecirep bringt das Leder im Heim-Tor unter und lässt die gut 60 mitgereisten Fans aus Klagenfurt jubeln. Ist jetzt die Moral der Weizer gebrochen? Rieder mit dem Stanglpass von links. Pecirep löst sich im Zentrum, hält das Bein hin - der Ball ist im Tor. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit der Verlängerung dann die Entscheidung - am linken Flügel spielen sich die Klagenfurter ganz leicht durch. Cvetko bedient dann am ersten Pfosten Patrick Greil, dieser mit der guten Drehung und dem Tor. In der 111. Minute fällt dann auch noch das 4:1 für die Klagenfurter. Thomas Robert flankt von links in die Mitte. Der Ball wird am ersten Pfosten von einem Heim-Spieler abgefälscht. Darijo Pecirep nimmt die Kugel dann in der Luft volley - der Ball zappelt im Netz. Das ist es dann auch.

 

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