Hertha Wels siegt nach fulminanter zweiter Hälfte

WSC Hertha Wels bekam es zu Hause mit dem TuS Bad Gleichenberg  zu tun. Die Oberösterreicher gingen nach dem Auftaktsieg in Kalsdorf als Favorit ins Rennen. Die Steirer hingegen kamen mit null Zählern in die Messestadt. Sie haben aber einen qualitativen Kader, um ein Wörtchen bei den vorderen Plätzen mitzureden. Verlief die Schlussphase der ersten Halbzeit noch mit Übergewicht der Gäste, konnte sich Hertha Wels dann im zweiten Durchgang eindeutig aus der Umklammerung befreien und einen fulminanten Heimsieg einfahren.

Frühe Hertha Führung - Gleichenberg legt nach

Nach acht Minuten erzielte Wels-Stürmer Amar Hodzic nach einer Vorarbeit aus dem Hinterraum den schnellen Führungstreffer. Die Gäste aus der Südoststeiermark ließen sich von dem frühen Rückstand aber alles andere als beirren und traten mutig auf. Nach genau 30 Minuten stellte dann Philipp Wendler via Elfmeter den Gleichstand wieder her. Bad Gleichenberg war von nun an die bessere Mannschaft und hatte die Kontrolle übernommen. Bis zur Pause sollte aber nichts mehr geschehen.

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Hertha Wels bekam wohl besondere Pausenansprache

Emin Sulimani dürfte in der Kabine wohl die perfekten Anweisungen an seine Kicker weitergegeben haben. Dominierten die Gleichenberger vor dem Pausenpfiff noch die Partie, waren es nach Wiederbeginn die Herthaner die für Furore sorgten. Lukas Ried verwertete nach zwei gespielten Minuten einen Abpraller zur erneuten Führung der Sulimani-Elf. Nun hatten die Hausherren wieder das Zepter in ihren Händen. Ein hervorragendes Zuspiel auf die rechte Seite auf Zümrüt war die Einleitung auf das 3:1. Erol Zümrüt enteilte den Gegenspielern und machte die perfekte Pausenrückkehr perfekt. Die Hertha war nun wieder klar im Chefsessel! Kurze Zeit später bestätigten sie diese Rolle imponierend und scorten das vierte Mal an diesem Abend. Amar Hodzic verdoppelte seine Torausbeute nach einem Abpraller vom Pfosten. Nun hatten die Oberösterreicher die Partie endgültig an sich gerissen und dominierten das Aufeinandertreffen nach ihren Vorstellungen.

 

Stefan Unterberger (Sport. Leiter Hertha Wels): "Nach dem 1:1 zur Pause hat unser Trainerteam mit einem Dreifachtausch die Grundordnung verändert. Die Mannschaft dankte mit einem Torfeuerwerk. Wir haben es dann in Hälfte Zwei klar gemacht und nach Hause gespielt. Großes Lob an die ganze Mannschaft. Diese Leistung wollen wir nächste Woche gegen Leoben bestätigen."

 

Bericht: Andreas Neumayer

Foto Credit: RIPU

 


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