Sturm Amateure mit ersten Punkten unter Coach Rajkovic

gratkornaltIm vierten Match unter Coach Stojadin Rajkovic holten die SK Sturm Graz Amateure die ersten Punkte. Nach drei Pleiten konnte ein knapper 1:0-Sieg beim FC Gratkorn eingefahren werden. "Diese drei Punkte sind sehr wichtig für uns. Dementsprechend glücklich bin ich auch über den Sieg", ist Rajkovic sichtlich erleichtert. Für Gratkorn-Trainer Georges Panagiotopoulos war das Match "eigentlich eine typische Nullnummer".

Gratkorn mit gutem Beginn

Vor etwa 400 Zuschauern entwickelt sich eine flotte Partie mit Vorteilen für die Gastgeber. Gratkorn hat zunächst mehr Spielanteile zu verzeichnen und kommt auch zu der ein oder anderen Möglichkeit. Es scheint nur eine Frage der Zeit ehe die Heimischen in Führung gehen, doch die Sturm Amateure halten dagegen, überstehen diese Phase ohne Gegentor. Bei einem Kopfball von Samir Muratovic haben sie Glück, denn der Routinier ist dabei völlig alleinstehend, nutzt diese Chance aber nicht. Nach 30 Minuten ist die Partie schließlich ausgeglichen, Gratkorn scheint einen Gang zurückgeschaltet zu haben. Eine weitere Möglichkeit durch Paul Jury bleibt ungenutzt.

Zwei verletzte Gratkorner - ein Grazer Tor

In den letzten Minuten geschiet nichts mehr, es geht mit dem 0:0 in die Kabinen. Schon zur Pause ein erster Rückschlag für die Heimischen, Thomas Lechner muss mit Verdacht auf Muskelfaserriss in der Kabine bleiben. Wenig später muss auch Dubravko Tesevic aufgrund von muskulären Problemen ausgewechselt werden. Sturm-Coach Rajkovic reagiert, bringt mit Alexander Rother einen zweiten Stürmer, um den Gegner noch mehr unter Druck zu setzen. Nur drei Minuten später trägt diese Maßnahme bereits Früchte, als David Schnaderbeck nach einem schönen Weitpass von Zeljko Balen zum 1:0 für die Gäste einnetzen kann.Die Führung ist zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, traf Anel Kocijan kurz davor nur die Latte für Sturm.

Heiße Schlussphase ohne Volltreffer

Nach diesem Rückstand geht Gratkorn immer mehr Risiko ein, kommt auch zu Chancen. Immer wieder versuchen es die Heimischen per Kopf, doch Daniel Stoiser steht immer goldrichtig oder reagiert gut. Auch einen Lupfer von Jury kann Stoiser abwehren. Auf der anderen Seite versuchen die Sturm Amateure das Match vorzeitig zu entscheiden. Der eingewechselte Rother kommt zu einer guten Möglichkeit, anstatt abzuschließen spielt er aber halbherzig auf Anel Kocijan, die gute Chance bleibt damit ebenfalls ungenutzt. Schnaderbeck, der mittlerweile auf der rechten Stürmerposition spielt hat in der Endphase auch immer wieder gute Aktionen, Zählbares springt dabei aber nichts heraus. Die Minuten verstreichen, es fallen keine weiteren Tore mehr. Die Grazer beenden mit diesem Sieg ihre Durststrecke und können endlich wieder gewinnen. Gratkorn zieht nach zwei Siegen dagegen wieder einmal den Kürzeren und wird vom Gegner auch in der Tabelle übertrumpft.

 

Stimmen zum Spiel

Georges Panagiotopoulos, Trainer FC Gratkorn
"Die Mannschaft hat zunächst sehr gut gespielt, hatte auch viele Spielanteile und Chancen. Diese wurden aber nicht genutzt, und dann kamen auch noch die Verletzungen zweier Spieler hinzu. Nach dem 0:1 habe ich noch einen zweiten Stürmer gebracht, das hat aber nicht mehr gefruchtet. Eigentlich war es eine typische Nullnummer, schade, dass wir am Ende leer ausgehen."

Die Besten: Pauschallob

 

Stojadin Rajkovic, Trainer SK Sturm Graz Amateure
"Der einzige Unterschied zu den letzten drei Spielen ist das Ergebnis. Ich habe den Spielern gesagt, dass sie ruhig bleiben, die Leistung weiterhin abrufen und einfach laufen und kämpfen müssen. Genau das haben sie gemacht, und jetzt hat es auch endlich mit den Punkten geklappt. Die bessere Mannschaft waren wir heute aber eigentlich erst in den letzten 25 Minuten, nachdem ein zweiter Stürmer auf dem Platz war. So konnten wir mehr Druck erzeugen und sind auch gleich darauf in Führung gegangen. Für Gratkorn war das mit Sicherheit ein herber Schlag, denn danach sind wir zu etwas mehr guten Situationen gekommen als der Gegner. Gratkorn war dennoch immer gefährlich, diese erfahrenen Spieler haben ja nicht verlernt, Fußball zu spielen. Am Ende ist es aber doch beim 1:0 geblieben, ein sehr wichtiger Sieg für uns."

Die Besten: Schnaderbeck, Stoiser

 

Milan Vidovic

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