Einheit führte zum Meistertitel - Ebreichsdorf steht vor erster Cup-Runde

ASK Ebreichsdorf kann auf eine beeindruckende letzte Meisterschaft zurückblicken, zur Halbzeit lag die Mannschaft nur knapp hinter Herbstmeister Mauerwerk, nach einem starken Frühjahr und der klar besten Bilanz kürte sich der Verein völlig verdient zum Meister der Regionalliga Ost. Starke 72 Punkte wurden dabei gesammelt, mit 90 Treffern erzielte man die bei weitem meisten der Liga und gleichzeitig kassierte Ebreichsdorf mit 20 die wenigsten Gegentreffer. "Es ist in der vergangenen Saison sehr gut gelaufen, die Mannschaft hat eine Einheit gebildet und wir hatten auch die nötige Qualität", fasst Co-Trainer Ken Pokorny die so erfolgreiche Saison 2018/19 noch einmal zusammen.

Vier Zu- und fünf Abgänge

Im Juni bestritt Ebreichsdorf das letzte Spiel der vergangenen Saison, die Mannschaft hatte danach zehn Tage Pause und die Spieler absolvierten in der Folge acht Laufeinheiten. Am 1. Juli startete der Vorjahresmeister in die Vorbereitung, Ebreichsdorfs Co-Trainer erläutert die derzeitige Lage: "Die Sommervorbereitung ist ja relativ kurz, wir haben vier Neuzugänge und diese Spieler müssen sich an das Procedere bei uns gewöhnen. Auch die bisherigen Akteure sollen neue Ideen verinnerlichen, alle ziehen voll mit. Im Moment läuft es noch etwas holprig, die Testmatches waren nicht ganz so ideal." Gegen Ortmann, Schwechat und Leithaprodersdorf wurden die ersten Vorbereitungsmatches absolviert, diese Woche trifft man im Cup auf Lafnitz und am 26. Juli folgt der letzte Test gegen die Vienna.

Fünf Spieler laufen im Herbst nicht mehr für Ebreichsdorf auf, Philipp Pomer ging zu BW Linz, Benjamin Redzic zu Horn und Daniel Maderner ebenfalls in die 2. Liga zu Amstetten. Weiters spielt Thomas Bartholomay jetzt für die Vienna, Konstantin Breuer wechselte innerhalb der Liga zu Stripfing. Auf der anderen Seite wurden vor allem Offensivakteure geholt, Stürmer Alexander Frank kommt von den Young Violets, Dominik Pessl (Stadlau) und Nikola Zivotic (Lafnitz) sind im Mittelfeld oder im Sturm einsetzbar. Oktay Yendi stieß von Leobendorf zu Ebreichsdorf, er kann auf beiden Seiten auf der Außenbahn spielen. 

"Die Liga ist viel stärker geworden"

"Mit Stadlau und Schwechat gab es letzte Saison zwei Teams, die schon im Herbst zurückfielen, so etwas wird es diesem Jahr nicht geben, die Liga ist viel stärker und ausgeglichener geworden. Stripfing ist ein starker Aufsteiger, Mannsdorf hat ein beeindruckendes Frühjahr gespielt, den Wiener Sport-Club schätze ich als gut ein, Traiskirchen hat sich gut verstärkt und mit Rapid II kann man immer rechnen", so Ken Pokorny zur neuen Saison. Er ergänzt noch: "Sechs, sieben Mannschaften werden ganz oben mitspielen, Team Wr. Linien hat sich auch gut verstärkt und Draßburg ist ein guter Aufsteiger. Bei den neu dazugekommen Teams haben es die Wiener meistens am schwersten, da sie das körperbetonte Spiel nicht so gewohnt sind, für die Wr. Viktoria ist der kleine neue Kunstrasenplatz sicher ein Vorteil."

 

 

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