Vorschau

Tipico Bundesliga Finaldurchgang 2019: Vorschau Runde 28

In der Tipico Bundesliga geht es Schlag auf Schlag: Kaum ist der 27. Spieltag abgeschlossen steht bereits die 28. Runde in der Saison 2018/19 auf dem Programm. Fünf Runden vor Schluss schaut es in der Qualifikationsgruppe stark danach aus, als würde es einen Dreikampf zwischen Rapid, Mattersburg und Altach um Platz sieben geben. Hartberg und Innsbruck werden sich untereinander wohl den Abstieg ausmachen. In der Meistergruppe könnte bereits am Sonntag eine Vorentscheidung fallen: Sollten die Bullen ihr Auswärtsspiel gegen den WAC gewinnen und der LASK in Graz Punkte lassen, dann darf sich Red Bull Salzburg noch vor dem Cup-Finale über den sechsten Meistertitel in Folge freuen.

Sa, 27.04.2019, 17:00 Uhr

SC Cashpoint Rheindorf Altach - FC Wacker Innsbruck

Live-Ticker

SC Cashpoint Rheindorf Altach FC Wacker Innsbruck

Vier Gegentore in 13 Minuten: Der FC Wacker Innsbruck kassierte am Dienstag die vielleicht bitterste Niederlage in der laufenden Saison. Nach einer starken ersten Halbzeit stellten die Tiroler in den zweiten 45 Minuten das Fußballspielen unerklärlicherweise ein. Das Resultat im Westderby gegen Altach sprach Bände: 0:4. Die Innsbrucker taumeln als Tabellenletzter langsam aber sicher der zweiten Liga entgegen. Wacker-Coach Thomas Grumser gibt die Hoffnung auf den Klassenerhalt aber noch nicht auf: „Es hilft nichts, wenn wir uns anfangen aufzugeben. Jetzt geht es darum, dass wir noch enger zusammenrücken.“ Sportchef Alfred Hörtnagl stärkte dem Cheftrainer vor dem Rückspiel gegen die Vorarlberger den Rücken, forderte von der Mannschaft jedoch auch Biss, Wille, Leidenschaft. Eigenschaften, welche die Tiroler sowohl in der ersten Halbzeit gegen Altach sowie über 75 Minuten gegen Mattersburg gezeigt haben. Während es bei den Innsbruckern überhaupt nicht nach Wunsch läuft, ist der SCR Altach unter Neo-Coach Alex Pastoor noch ungeschlagen: „Bis jetzt haben wir das gut gemacht und gut gepunktet. Und das Spiel sieht teilweise auch gut aus. Von der Einstellung soll sich nichts ändern“, so der Niederländer. Aktuell liegen die Altacher mit 20 Punkten auf dem dritten Platz der Qualifikationsgruppe. Mit dem ersten Bundesliga-Heimsieg gegen Innsbruck seit knapp 12 Jahren würden die Altacher einen weiteren Schritt Richtung Europacup-Playoff machen.

Sa, 27.04.2019, 17:00 Uhr

SK Rapid Wien - TSV Prolactal Hartberg

Live-Ticker

SK Rapid Wien TSV Prolactal Hartberg

Didi Kühbauer war nach der ersten Halbzeit am Dienstag gegen Hartberg fuchsteufelswild. Der Rapid-Coach reagierte auf eine katastrophale erste Halbzeit seiner Mannschaft mit einer lautstarken Kabinenansprache: „Nur mit Schönreden oder Liebe geht es auch nicht“, betonte der 48-Jährige im Sky-Interview. Die Kabinenansprache hatte allerdings Wirkung gezeigt, denn in den zweiten 45 Minuten hatten die Wiener das Spiel im Griff und siegten letztlich klar mit 4:2. „Gott sei dank gibt es im Fußball eine Pause. Die erste Halbzeit war nicht bundesligatauglich, in der zweiten Hälfte haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, so Kühbauer. Sein Gegenüber Markus Schopp war nach dem Spiel sehr enttäuscht. Der 45-Jährige trauerte einem Punktgewinn nach, denn der wäre durchaus möglich gewesen, so Schopp. „Wir haben uns einfach mit individuellen Fehlern jedes Mal in schwierige Situationen gebracht. Mit solchen Fehlern, kannst du gegen solch eine Mannschaft nicht gewinnen“, lamentierte der gebürtige Grazer. Bereits am Samstag kommt es im Allianz-Stadion zum „Rückspiel“. An das letzte Duell in Wien-Hütteldorf werden sich die Oststeirer gerne zurückerinnern. In der letzten Runde des Grunddurchgangs holte der Aufsteiger einen 0:2-Rückstand auf und bejubelte am Ende ein 2:2-Remis.

Sa, 27.04.2019, 17:00 Uhr

SV Mattersburg - FC Flyeralarm Admira

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SV Mattersburg FC Flyeralarm Admira

„Sicher denkt man darüber nach“, entgegnete Mattersburg-Stürmer Martin Pusic auf die Frage, ob ein Europacup-Startplatz ein Thema in der Mannschaft ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Burgenländer am Ende der Saison tatsächlich über einen Startplatz in der Europa-League-Quali jubeln dürfen, stehen nicht schlecht. Sollte Salzburg den Cup gewinnen, würde Mattersburg sogar ein achter Platz reichen, um in das neugeschaffene ligainterne EL-Playoff zu kommen. Mit dem 2:0-Auswärtserfolg gegen die Admira haben die Mattersburger ihren Erfolgslauf in der Quali-Gruppe fortgesetzt und den achten Platz behauptet. „Wir haben jetzt wieder die letzten beiden Spiele gewonnen, wir sind ganz gut am Weg und das macht mich stolz“, freute sich Klaus Schmidt. Bei der Admira hingegen herrschte nach zuletzt drei ungeschlagenen Spielen in Folge erstmals wieder Enttäuschung. Admira-Coach Reiner Geyer konnte seine Mannschaft allerdings nicht kritisieren, da seine Jungs nie aufgegeben hätten, so der Deutsche. Die Auswärtsbilanz gegen Mattersburg kann sich jedenfalls sehen lassen: Von den letzten acht Spielen im Pappelstadion konnte die Admira fünf gewinnen.

So, 28.04.2019, 14:30 Uhr

RZ Pellets WAC - FC Red Bull Salzburg

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RZ Pellets WAC FC Red Bull Salzburg

Beinahe wäre die unfassbare Heimserie der Salzburger Bullen (61 Pflichtspiele in der Red-Bull-Arena ungeschlagen) am vergangenen Mittwoch zu Ende gegangen. Der WAC brachte die Mozartstädter an den Rand einer Niederlage, führte bis zur 87. Minute mit 1:0. Doch dank einer fulminanten Schlussphase mit drei Toren innerhalb von sieben Minuten drehte Salzburg das Spiel und feierte am Ende einen 3:1-Erfolg. „Das ist einfach Mentalität und Glaube bis zur letzten Minute“, konstatierte Marco Rose nach dem Spiel. Rose war jedoch nicht restlos zufrieden: „Ich hatte dann schon das ein oder andere mal das Gefühl, dass wir dann doch nicht so wussten, was auf uns zukommt“, so der Leipziger, der von seiner Mannschaft einforderte, dass sie besser zuhört. Christian Ilzer hingegen war nach der bitteren Niederlage stolz und enttäuscht zugleich: „Wir haben diese Festung wirklich ins Wanken gebracht und am Ende stehen wir aber mit leeren Händen da“, so der WAC-Coach, der Big Points im möglichen Kampf um Platz zwei nachtrauerte: „Das wäre für uns eine absolute Sensation gewesen. Wir waren richtig nah dran.“ Nichtsdestotrotz blieb der WAC auch im 14 Spiel in der Red-Bull-Arena ohne Sieg. Die Heimbilanz sieht schon etwas besser aus: Von 13 Heimspielen konnten die Kärntner drei gewinnen, fünf Mal holten die Lavanttaler zumindest einen Punkt.

So, 28.04.2019, 14:30 Uhr

spusu SKN St. Pölten - FK Austria Wien

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spusu SKN St. Pölten FK Austria Wien

In Wien-Favoriten ist die Stimmung gekippt: Nach dem unzufriedenstellenden 2:2-Heimremis gegen St. Pölten, dem siebenten Spiel in Folge ohne vollen Erfolg, platzte einigen Fans der Wiener Austria der Kragen - ein Platzsturm nach Schlusspfiff konnte gerade noch verhindert werden. Letztlich wurden Florian Klein, Alexander Grünwald und Co zum Rapport an den Spielfeldrand vor der Osttribüne bestellt. Die Verantwortlichen der Austria konnten den Unmut der aufgebrachten Fans vollkommen nachvollziehen. Florian Klein konstatierte, dass in der aktuellen Situation nur ein Sieg die Wogen etwas glätte würden. Sollte es auch im Rückspiel gegen St. Pölten keinen vollen Erfolg geben, dann ist der Europacup-Startplatz sehr weit weg. „Jeder kann sich ausrechnen, dass es nicht leichter geworden ist“, so Kraetschmer, der trotzdem noch an einen Platz im Europacup glaubt. Realistische Chancen auf einen internationalen Startplatz dürfen sich auch die St. Pöltner ausrechnen. Nach dem Remis gegen LASK und Salzburg machte man mit dem Punkt gegen die Austria einen weiteren Schritt in Richtung EC. Christoph Riegler sprach sogar davon, dass es das Ziel der Niederösterreicher sei, in der nächsten Saison international dabei zu sein: „Wenn wir so weiterspielen, werden wir es schaffen“, ist sich der Goalie der St. Pöltner sicher. Das erste Duell in dieser Saison in St. Pölten endete torlos.

So, 28.04.2019, 17:00 Uhr

SK Sturm Graz - LASK

Live-Ticker

SK Sturm Graz LASK

Was ist bloß mit dem LASK los? Gehen die Athletiker im Saisonfinish etwa ein und eröffnen damit den Kampf um Platz zwei neu? Die überraschende 1:2-Heimpleite gegen Sturm Graz war bereits das fünf Pflichtspiel in Folge, das die Oberösterreicher nicht gewinnen konnten. Mittlerweile haben die Mannen von Oliver Glasner „nur“ mehr sechs Zähler Vorsprung auf den Tabellendritten WAC. Der Noch-LASK-Coach verfällt deswegen jedoch nicht in Panik: „Es fehlt überall so eine Kleinigkeit. Es ist nicht viel, aber es fehlt in der Konsequenz in den Zweikämpfen, in der Konsequenz in der Chancenverwertung und auch in der Disziplin. Wir müssen uns diese Selbstverständlichkeit, diese Leichtigkeit wieder zurückholen“, gab Glasner zu Protokoll. Aufseiten der Grazer dürfte die mächtige Standpauke von Sportchef Günter Kreissl („Ich bin bitterböse auf die Mannschaft“) Wirkung gezeigt haben. „Wir freuen uns, dass wir drei Punkte geholt haben. Wir sind wieder dabei. Wir haben sozusagen eine unerwartete Niederalge – also eine von zwei – praktisch ausgemerzt“, stellte Roman Mählich fest. Jetzt gilt es aber, den unerwarteten Auswärtssieg zu bestätigen, denn bereits am Sonntag steigt in der Merkur-Arena das „Rückspiel“. An das jüngste Heimspiel gegen die Linzer werden sich die Grazer jedoch ungerne zurückerinnern. Erst Anfang März gingen die Blackys zu Hause mit 0:3 unter.

 

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