Sollenau und Rapid II liefern sich harten Kampf

Der 1. SC Sollenau und SK Rapid II liefern sich einen harten Schlagabtausch, bei dem am Ende die Niederösterreicher mit 3:2 (2:1) knapp die Nase vorn haben. Die spielerisch versierten Wiener erspielen sich zwar mehr Chancen, die Sollenauer sind aber mehr als ebenbürtig und gehen dreimal in Führung. Zweimal gelingt den Gästen der Ausgleich, erst beim dritten Mal bleibt der Gegenschlag aus. Für die Niederösterreicher ist es in der Regionalliga Ost der zweite Sieg in Folge, während die Hütteldorfer - nach dem wichtigen Sieg gegen den Sportklub - wieder einen Rückschlag zu verdauen haben.

 

Sollenau geht mit Führung in die Pause

Beide Mannschaften gehen mit einem Sieg im Rücken in das Spiel und treten dementsprechend siegesbewusst auf. Die spielfreudigen Gäste versuchen das Heft in die Hand zu nehmen, während die Hausherren mit allen Mitteln dagegen halten. Es entwickelt sich folglich eine ereignisreiche erste Hälfte. Und bereits nach einer Viertelstunde dürfen die Sollenauer das erste Erfolgserlebnis feiern. Manfred Rottensteiner ist der umjubelte Torschütze (17.). Schon kurz zuvor wird den Gastgebern ein Tor wegen Abseits aberkannt. Die Gäste liefern aber nach einer halben Stunde die Antwort. Tamas Szanto wird durch die Schnittstelle frei gespielt und markiert den Ausgleich (34.). Doch die Niederösterreicher erkämpfen sich noch vor der Pause erneut den Führungstreffer. Florian König stellt nach 40 Minuten den alten Abstand wieder her.

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Als Kollektiv überzeugt

In Hälfte zwei kommen die Gäste mit viel Elan aus der Kabine und kombinieren munter drauf los. Philipp Plank ist schlussendlich der entscheidende Faktor und trifft zum erneuten Ausgleich (48.). Spiel als auch Ergebnis sind nun wieder einheitlich, beim ausgeglichenen Spielstand bleibt es aber nicht lange. Bereits nach einer Stunde besorgt Luka Gusic den 3:2-Endstand und sichert seiner Mannschaft somit den Sieg. Die vielen guten Szenen der Gäste setzen sich zwar fort, werden aber weiterhin nicht zu Ende gebracht. Individuelle Fehler und die schlechte Torausbeute trüben also erneut die gute Leistung der Wiener. Während sich die Hausherren für ihren Aufwand mit einem verdienten Sieg belohnen und wieder als Kollektiv überzeugen konnten.

Franz Bauernfeind (Sportlicher Leiter SC Sollenau): „Ausschlaggebend war heute die kollektive Leistung. Wir haben uns immer wieder die Führung erkämpft und am Ende verdient gewonnen. Wir haben Pressing gespielt und probiert als Heimmannschaft Druck zu erzeugen. Das ist uns auch gelungen. Letztendlich war das glücklichere Ende auf unserer Seite. Rapid war aber ein ebenbürtiger Gegner.“

Michael Steiner (Trainer Rapid II): „Die Partie ist schwierig zu beurteilen. Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht und uns viele Chancen erspielt. Durch individuelle Fehler aber unglücklich verloren. Das soll die Leistung von Sollenau aber nicht schmälern. Wir hatten aber viele gute Szenen.“

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Fotos: Martin König

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