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Kaderumbruch: FC Blau-Weiß Linz präsentiert sechs Neuzugänge!

Beim FC Blau-Weiß Linz wird bereits mit Hochdruck am Kader für die neue Saison gearbeitet. Gleich sechs Neuzugänge sowie zwei Vertragsverlängerung haben die Linzer am heutigen Donnerstag bekannt gegeben. Bei den Neuzugängen handelt es sich um Martin Kreuzriegler, Bernhard FilaMartin Grasegger, Canillas, Nosa Iyobosa Edokpolor sowie Franjo Dramac. Darüber hinaus sicherten sich die Stahlstädter auch in der kommenden Saison die Dienste der beiden Mittelfeldspieler Manuel Krainz und Markus Blutsch

 

Die Neuzugänge

Soeben trocknet die Tinte am neuen Arbeitspapier von Martin Kreuzriegler, der als vorerst letzter Neuzugang für die kommende Saison unterschrieb. Der 24-jährige Verteidiger wechselt vom maltesischen Hibernians Football Club an die Donau und ist bei uns kein Unbekannter. Vor seinen Engagements beim FAC, in Lustenau und Horn trug er bereits in den Saisonen 2012-2014 das blau-weiße Trikot.

Das freut Sport-Vorstand David Wimleitner besonders: „Martin weiß, was es heißt, beim FC Blau-Weiß Linz zu spielen. Er wird uns mit seiner Erfahrung auf jeden Fall helfen.“

Bernhard Fila startete seine Karriere in der Akademie des SK Rapid Wien, von wo aus er zunächst zur zweiten Mannschaft der Grün-Weißen, zum SV Schwechat und schließlich zum Wiener Sport-Club (alle in der Regionalliga Ost) abgegeben wurde, wo er diese Saison in 24 Partien am Platz stand. Zudem konnte er im Nationalteam bereits Erfahrung sammeln und Spiele bestreiten, kam für Österreich bisher schon auf 37 Länderspieleinsätze. 

„Bernhard ist defensiv universell einsetzbar, macht auch auf der Sechs eine mehr als gute Figur! Er zeigt am Platz gleichermaßen Talent und Biss, genau solche Spieler suchen wir“, zeigt sich Wimleitner über den Neuzugang erfreut.

Als zweiter Youngster gesellt sich Franjo Dramac zum Stahlstadtklub. Der Austro-Kroate startete seine Karriere in den Jugendmannschaften des SV Bad Ischl und des ESV Wels, bevor er beim SV Gmunden seine ersten Schritte in der OÖ-Liga setzte und bereits eine Saison später in der Regionalliga Mitte bei der Union Vöcklamarkt anheuerte. Nach kurzem Aufenthalt beim USK Anif in der Regionalliga West und erneuten Stationen in Gmunden und Bad Ischl war er zuletzt beim WSC Hertha Wels engagiert. In insgesamt 27 Spielen gelangen dem Offensivgeist dort gleich 20 Treffer, wodurch er maßgeblichen Anteil am heurigen Aufstieg der Messestädter in die Regionalliga hatte. Diese Leistungsexplosion blieb auch den Verantwortlichen des FC Blau-Weiß Linz nicht verborgen.

Trainer Thomas Sageder kennt den 21-jährigen noch aus seiner Trainerzeit in der OÖ-Liga: „Franjo ist vorne sehr variabel einsetzbar und hat in der aktuellen Saison auch seinen Torriecher eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“ 

Der Dritte im Bunde der Jungen Wilden ist Linksverteidiger Nosa Iyobosa Edokpolor. Der in Österreich aufgewachsene Nigerianer war wesentliche Stütze beim diesjährigen Wiederaufstieg des SV Horn in die Zweite Liga, spielte in 31 Matches von Beginn an und kam dort u.a. mit einem Tor auch auf Scorerpunkte. 

„Nosa hat eine super Saison hinter sich, bringt einiges an Euphorie mit nach Linz. Er kann auch im linken Mittelfeld spielen, macht unser Spiel so um einige Facetten reicher“, attestiert Sport-Vorstand Wimleitner dem 21-jährigen. Nach Stationen in St. Veit sowie der Primavera-Mannschaft der italienischen US Palermo war Edokpolor vor Horn noch bei den WSC Amateuren in der Regionalliga Mitte unter Vertrag.

Als viertes Mitglied im „Club 21“ konnte vergangene Woche Mittelstürmer Jorge Peláez Sánchez – kurz Canillas – in die Stahlstadt gelotst werden. Der Mann aus Málaga genoss seine Ausbildung im Nachwuchs des FC Granada, spielte anschließend bei der B-Mannschaft der Granadier in der dritten spanischen Liga und war zuletzt beim Écija Balompié (ebenfalls 3. Liga) engagiert. Für den 1,90 Meter-Stürmer ist der FC Blau-Weiß Linz die erste Station im Ausland.

Dementsprechend hoch ist seine Motivation, wie David Wimleitner verrät: „Canillas hat uns in den Probetrainings absolut überzeugt, ist ein feiner Techniker und geht mit sehr viel Moral und Willen ans Werk.“  

Ein weiterer Mann für die Defensive ist Martin Grasegger, der unsere Innenverteidigung verstärken wird. In der aktuellen Saison noch bei Ligakonkurrent FC Austria Lustenau unter Vertrag, kehrt der gebürtige Kirchdorfer nun wieder in sein Heimatbundesland zurück. Nach den Ausbildungsjahren in der Akademie Ried wurde Grasegger in den Profikader der Innviertler hochgezogen und machte danach beim SV Grödig, dem FC Pasching und dem SKN St. Pölten Station.

In der letzten Saison stand er in 30 Liga-Partien der Lustenauer in der Startformation, soll den Blau-Weißen nun vor allem mit seiner Erfahrung und Stabilität weiterhelfen, wie Coach Sageder meint: „Martin strahlt eine gewisse Ruhe aus, übernimmt hinten sofort das Kommando. Es freut mich, dass dieser Transfer geklappt hat.“

 

Foto: FC Blau-Weiß Linz

Text: Pressemitteilung FC Blau-Weiß Linz

 

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