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Der SK Rapid Wien hat seine starke Serie in der Bundesliga ausgebaut und einen 3:1-Heimsieg gegen den SCR Altach gefeiert. Knasmüllner, Kitagawa und Ritzmaier trafen für die Hütteldorfer. Mario Stefel gelang der Ehrentreffer für Altach. Damit konnte Rapid den zweiten Tabellenplatz einzementieren. Altach liegt weiter auf dem zehnten Tabellenplatz. 

Knasmüllner sorgt für die überfällige Rapid-Führung

Rapid kam ohne Ercan Kara, der heute geschont wurde, etwas schleppend ins Spiel. Nach den Anfangsminuten zogen die Wiener jedoch an und kamen zur ersten Torchance des Spiels: Ullmann bediente Knasmüllner mit einem herrlichen Lochpass. Knasmüllner brachte den Ball auch am herausgeeilten Kobras vorbei, doch sein Versuch landete am Außennetz (10.). Wenig später probierte es Knasmüllner, der heute anstelle von Ritzmaier aufgelaufen war, mit einem direkten Freistoß, der aber keine Gefahr für das Tor der Vorarlberger darstellte (15.). 

Die Hausherren wurden immer drückender und fanden in der 20. Minute die Top-Möglichkeit auf die Führung vor: Zunächst scheiterte Kitagawa freistehend an Kobras, ehe Knasmüllner ebenfalls nicht an Kobras vorbei kam. Zwei Minuten später gelang den Hütteldorfern die verdiente Führung: Nach einem Ballverlust der Altacher ging es schnell: Kitagawa bediente Ullmann, der den Ball von links ins Zentrum brachte. Der Japaner spielte weiter auf Knasmüllner, der aus kurzer Distanz zum 1:0 traf

Altach agierte in der Defensive alles andere sattelfest, sodass sich für Rapid immer wieder große Räume eröffneten. Doch die Wiener konnten die großen Torchancen nicht in Zählbares umwandeln: So konnte Kobras einen Lupfer von Schick gerade noch entschärfen (27.). Eine Minute später fanden die Gäste aus Vorarlberg eine große Gelegenheit vor, als Obasi nach einer Thurnwald-Flanke zum Kopfball kam, doch an Gartler scheiterte (28.). Kurz vor der Pause kam es im Allianz-Stadion zu einer Schrecksekunde, als Barac und Kobras zusammengeprallt waren. Beide Akteure musste behandelt werden, konnten aber weiterspielen. 

Kitagawa und Ritzmaier bringen Rapid auf die sichere Seite - Stefel besorgt den Ehrentreffer für den SCRA

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel ging das Vernebeln von Großchancen munter weiter. In der 51. Minute spielte Knasmüllner Thorsten Schick herrlich frei, doch der Steirer schoss völlig freistehend am kurzer Eck vorbei. Kurz darauf kam Kitagawa nach einem Fehler von Zwischenbrugger zum Abschluss, doch der Japaner agierte zu hektisch und schoss drüber (53.). Eine Minute später durften die Hütteldorfer doch über den zweiten Treffer jubeln: Ljubicic trieb das Leder nach vorne und bediente Schick, der das Auge für den völlig blanken Kitagawa hatte. Der Japaner blieb aus kurzer Distanz cool und traf zum 2:0 (54.). 

Nach einer Stunde war der Arbeitstag für den Japaner beendet. An seiner Stelle kam Ercan Kara ins Spiel. Und der bullige Rapid-Stürmer stellte nur wenige Augenblicke nach seiner Einwechslung vermeintlich auf 3:0, doch er stand beim Abspiel von Stojkovic im Abseits. Die Gäste bekamen in der Defensive weiterhin überhaupt keinen Zugriff, sodass Rapid in der Offensive schalten und walten konnte. Das große Problem der Wiener war aber weiterhin die Chancenauswertung. Und dann kam auch noch Pech dazu: Ercan Kara zog von kapp außerhalb des Strafraums ab, scheiterte aber der Stange (80.). 

Wenig später erzielte der eingewechselte Marcel Ritzmaier jedoch das sehenswerte 3:0. Ritzmaier tankte sich im Zentrum nach vorne, wurde nicht entscheidend attackierte und überraschte Kobras mit einem frechen Lupfer ins Tor (81.). Wenige Augenblicke später schlenzte Mario Stefel den Ball zum 3:1 ins Tor - sehr zum Ärger von Rapid-Trainer Didi Kühbauer, der wohl gerne einen „Zu-Null-Sieg“ mitgenommen hätte. 

Tipico Bundesliga, 6. Runde

SK Rapid Wien - SCR Altach 3:1 (1:0)

Allianz-Stadion, Wien; 1.500 Zuschauer; SR Alan Kijas

Live-Ticker Rapid Wien gegen SCR Altach

Tore: Knasmüllner (22.), Kitagawa (54.), Ritzmaier (81.) bzw. Stefel (83.)

Rapid: Gartler - Stojkovic, M. Hofmann, Barac (82./Sonnleitner), Ullmann - Petrovic, D. Ljubicic (74./Grahovac) - Schick (61./Ritzmaier), Knasmüllner (73./Ibrahimoglu), Arase - Kitagawa (61./Kara)

Altach: Kobras - Zwischenbrugger, Netzer (60./Bumberger), Edokpolor - Thurnwald, Casar (71./Stefel), Wiss, Fischer, Karic (21./Schreiner, 71./Tartarotti) - Maderner, Obasi (60./D. Nussbaumer)

Gelbe Karten: Kara (72.) bzw. Edokpolor (15.), Wiss (37.), Netzer (45.+1), Bumberger (90.+3)

 

Geschrieben von Daniel Ringsmuth, Foto: GEPA/Wien Energie



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