Vorschau

Tipico Bundesliga Finaldurchgang 2019: Vorschau Runde 24

Die erste Runde des Finaldurchgangs in der Tipico Bundesliga ist geschlagen und brachte einige Überraschungen mit sich. Die größte lieferte der SKN St. Pölten, der in Graz gegen Sturm mit 1:0 gewinnen konnte. Am kommenden Wochenende steht die zweite Runde in der Qualifikations- und Meisterrunde auf dem Programm und wir dürfen uns wieder auf spannende und hoffentlich torreiche Spiele freuen. Am Samstag trifft Rapid in der Quali-Runde auswärts auf Wacker Innsbruck. Zeitgleich gastiert Altach bei der Admira und Mattersburg fordert zu Hause Hartberg. Einen Tag später gehen die drei Partien der Meistergruppe über die Bühne. Um 14:30 Uhr gastiert der WAC in St. Pölten und die Wiener Austria fordert Sturm. Abgeschlossen wird die Runde mit dem Spitzenspiel LASK gegen Salzburg.

 

Sa, 06.04.2019, 17:00 Uhr

FC Wacker Innsbruck - SK Rapid Wien

Live-Ticker

FC Wacker Innsbruck SK Rapid Wien

Der 3:0-Heimsieg gegen die Admira zum Auftakt der Qualifikationsgruppe war Balsam für die geschundene Seele der Rapid-Fans. Das sportliche Erfolgserlebnis rückte aufgrund eines Protests der grün-weißen Fanszene, die Stefan Schwab sogar die speziell angefertigte „Block-West-Binde“ abgenommen hatte, etwas in den Hintergrund. „Natürlich spielt man lieber, wenn es laut und hitzig ist, aber wir haben gewonnen, das zählt“, merkte Rapid-Goalie Strebinger im Sky-Interview an. Didi Kühbauer weiß, dass in der Quali-Gruppe praktisch nur Siege zählen: „In unserer Situation ist es so, dass Siege gefordert sind“, so der Rapid-Trainer, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden war. Ohne Veton Berisha, den es in seine Heimat Norwegen gezogen hat, geht es für Rapid am kommenden Samstag nach Innsbruck. Das ist insofern erwähnenswert, da der Norweger beim jüngsten Auswärtssieg der Hütteldorfer gegen die Tiroler in letzter Sekunde das entscheidende Tor zum 1:0 erzielte. Der FC Wacker startete wie der SK Rapid mit einem vollen Erfolg in die Quali-Gruppe. Die Tiroler setzten sich dank einer überzeugenden Leistung in Hartberg mit 2:0 durch. Es war der erste volle Erfolg unter Neo-Coach Thomas Grumser, dessen Spielanlage den Innsbruckern zu liegen scheint. Die gemeinsame Arbeit gegen den Ball sowie ein mutiger Auftritt nach vorne sind sozusagen das neue Markenzeichen der Tiroler. Die Bilanz spricht aber klar gegen den FC Wacker Innsbruck, der keines der letzten elf Ligapartien gegen den Rekordmeister gewinnen konnte (davon neun Niederlagen). Den letzten Sieg gegen Rapid bejubelte Wacker am 25. März 2012.

Sa, 06.04.2019, 17:00 Uhr

FC Flyeralarm Admira - SC Cashpoint Rheindorf Altach

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FC Flyeralarm Admira SC Cashpoint Rheindorf Altach

Unterschiedlicher könnte die Stimmungslage vor dem Duell zwischen Admira und Altach kaum sein. Während die Niederösterreicher nach einer enttäuschenden Vorstellung gegen Rapid mit 0:3 verloren, drehte Altach einen 0:1-Rückstand gegen Mattersburg und feierte zum Auftakt der Quali-Gruppe einen 2:1-Erfolg. Dementsprechend glücklich zeigte sich Altachs Neo-Coach Alex Pastoor über den perfekten Einstand: „Wir sind als Mannschaft aufgetreten und das ist der größte Erfolg“, jubelte der Niederländer, der davor warnt, sich zu sehr auf den Tabellenstand zu konzentrieren: „Das kann jede Woche durchgemischt werden. Das bringt nur Unruhe und dadurch verlieren wir zu viel Energie.“ Admira-Trainer Reiner Geyer wiederum war nach dem schwachen Auftritt seiner Mannschaft in Wien-Hütteldorfer enttäuscht: „Wir wollten hier anders auftreten, besser verteidigen und Rapid das Leben schwer machen“, schilderte der Deutsche nach der ersten Niederlage im Jahr 2019. Aufgrund der Erfolge von Altach und Innsbruck fielen die Südstädter sogar auf den letzten Tabellenplatz zurück. Umso wichtiger wird das anstehende Duell gegen die Vorarlberger. In der laufenden Saison gab es in den direkten Duellen zwischen Admira und Altach jeweils Auswärtssiege. Während die Altacher in der 9. Runde einen 4:2-Erfolg vor den Toren Wiens bejubelte, setzten sich die Niederösterreicher am 20. Spieltag knapp mit 1:0 durch.

Sa, 06.04.2019, 17:00 Uhr

SV Mattersburg - TSV Prolactal Hartberg

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SV Mattersburg TSV Prolactal Hartberg

„Willkommen im echten Leben“, analysierte Mattersburg-Coach Klaus Schmidt gewohnt cool nach der Niederlage gegen Altach. Es war die erste Pleite der Burgenländer im Jahr 2019. „Wir waren nicht clever genug, diese 1:0-Führung zumindest mal in die Pause zu bringen“, trauerte Schmidt zumindest einem Punkt nach. Am kommenden Samstag geht es für den SVM zu Hause gegen den TSV Hartberg. Der Sensations-Aufsteiger ist seit mittlerweile neun Bundesliga-Partien sieglos, verlor zuletzt daheim gegen Innsbruck mit 0:2. Die Hartberger befinden sich damit in einer Krise, die den Vorsprung auf den Tabellenletzten allmählich kleiner werden lässt. Lediglich drei Punkte beträgt der Abstand zwischen Hartberg (9.) und Admira (12.). „Wir wissen, dass das bis zum Schluss eine sehr, sehr enge Kiste sein wird“, ist sich Schopp bewusst. Hoffnung auf den ersten Sieg seit Runde 14 kann Steirern die Bilanz gegen Mattersburg machen, konnte Hartberg doch beide Saisonduelle gegen die Burgenländer gewinnen. Der zweite Erfolg gegen Mattersburg (2:1 am 11. November 2018) in dieser Saison war der bisher letzte Bundesligasieg der Schopp-Elf.

So, 07.04.2019, 14:30 Uhr

FK Austria Wien - SK Sturm Graz

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FK Austria Wien SK Sturm Graz

Der Start in die Meistergruppe ist auch Sicht der Wiener Austria völlig misslungen. Die Veilchen kamen auswärts gegen Tabellenführer Red Bull Salzburg mit 1:5 unter die Räder. Nach einem guten Auftritt in der ersten Halbzeit, die mit 1:1 zu Ende gegangen war, kassierten die Veilchen in den zweiten 45 Minuten vier Gegentore. „Als Austria Wien darfst du dich nicht 5:1 abschießen lassen. Und das müssen wir uns schon ankreiden“, lamentierte Austria-Coach Robert Ibertsberger. „Wenn man sich dann so auflöst wie wir, dann kassiert man fünf Tore“, stimmte Max Sax zu. Nach dem Debakel in der ersten Runde der Meistergruppe stehen die Veilchen am kommenden Sonntag gegen Sturm Graz unter Zugzwang, gingen doch die letzten drei Ligapartien allesamt verloren. Mit den Grazern bekamen es die Violetten bereits zum Abschluss des Grunddurchgangs zu tun. Vor zwei Wochen feierte Sturm einen 1:0-Heimerfolg. Der Start in die Meistergruppe ist aber auch den Blackys misslungen. Die Mannen von Roman Mählich kassierten daheim eine überraschende, aber verdiente Niederlage gegen St. Pölten. „Es hat nicht viel zusammengepasst heute. Insgesamt war es von uns allen – mich eingeschlossen – kein guter Tag“, gab Roman Mählich zu. Die schwache Leistung wurde vom eigenen Publikum mit einem gellenden Pfeifkonzert bedacht.

So, 07.04.2019, 14:30 Uhr

spusu SKN St. Pölten - RZ Pellets WAC

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spusu SKN St. Pölten RZ Pellets WAC

Der Auswärtserfolg des SKN St. Pölten gegen Sturm Graz war definitiv die größte Überraschung in der ersten Runde der Meistergruppe. Der zuletzt öffentlich angezählte Ranko Popovic konnte also kräftig durchschnaufen und sich über eine mutige Leistung seiner Mannschaft freuen: „Das ist ein Teamsieg. Alle Spieler, die ins Spiel gekommen sind, haben wirklich das gemacht, was wir gebraucht haben, nämlich die Qualität im Spiel zu halten“, jubelte Popovic nach dem ersten Sieg seit knapp vier Monaten. Nichts zu jubeln gab es am vergangenen Sonntag für den Wolfsberger AC. Die Kärntner kassierten daheim gegen den LASK eine krachende 0:3-Niederlage, sind seit nunmehr neun Pflichtspielen sieglos. „Wir müssen die individuellen Fehler abstellen und uns auf die einfachen Dinge besinnen“, forderte Christian Ilzer. Bereits am kommenden Sonntag steht das Auswärtsspiel gegen St. Pölten auf dem Programm, in dem der WAC zurück auf die Erfolgsspur finden möchte. Im Hinblick auf eine gute Platzierung in der Meistergruppe wäre für den WAC ein Auswärtssieg in St. Pölten wohl vonnöten. Die beiden bisherigen Saisonduelle zwischen Wolfsberg und St. Pölten endeten jeweils mit einem Heimsieg.

So, 07.04.2019, 17:00 Uhr

LASK - FC Red Bull Salzburg

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LASK FC Red Bull Salzburg

Fußball-Österreich fiebert in der kommenden Runde der Tipico Bundesliga dem ganz großen Schlager zwischen dem LASK und Red Bull Salzburg entgegen. Spannender könnten die Vorzeichen vor dem Abschlussspiel der 24. Runde nicht sein. Der LASK rangiert mit nur vier Punkten Rückstand auf die Salzburger auf dem zweiten Tabellenplatz, befindet sich zurzeit in einer überragenden Verfassung. Die Bilanz der Linzer im Jahr 2019 ist fast schon unheimlich: 6 Pflichtspiele - 6 Siege, 18:1 (!!) Tore. Zuletzt bejubelte der LASK einen überzeugenden 3:0-Auswärtssieg gegen den WAC. Die Oberösterreicher sorgen mit ihren überzeugenden Leistungen also dafür, dass in Salzburg die Nerven etwas flattern. Sportchef Christoph Freund meinte zuletzt, dass er eine ganz Enge Kiste bis zum Schluss erwarte. Klar hingegen ist: Sollte Red Bull Salzburg am Sonntag dem LASK die erste Heimniederlage in dieser Saison zufügen, wäre der Titelkampf praktisch vorentschieden. Mit einem vollen Erfolg des LASK hingegen wäre der Kampf um die Meisterschale so spannend wie schon lange nicht mehr.

 

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