Langsam aber sicher neigt sich der Grunddurchgang in der Tipico Bundesliga dem Ende entgegen. Nur mehr drei Runden sind ausständig, ehe die Tabelle obligatorisch in Meistergruppe und Qualifikationsgruppe aufgeteilt wird und die Punkte halbiert werden. Spannung pur herrscht im Kampf um die letzten zwei verbleibenden Plätze in der Meistergruppe. Mit WAC, WSG Tirol, Hartberg und Austria sind gleich vier Mannschaften in diesen Fight involviert. 

Sa, 06.03.2021, 17:00 Uhr

TSV Prolactal Hartberg - FC Flyeralarm Admira

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TSV Prolactal Hartberg FC Flyeralarm Admira Seit mittlerweile vier Ligapartien ist der TSV Hartberg ungeschlagen, drei der jüngsten vier Spiele in der heimischen Meisterschaft konnten die Oststeirer gewinnen. Zuletzt schossen sich die Schützlinge von Markus Schopp mit einem 2:1-Auswärtssieg gegen den LASK mitten ins Rennen um die Top sechs. Nur aufgrund des aktuell schlechteren Torverhältnisses nehmen die Hartberger den siebenten Tabellenplatz ein. „Die Ausgangssituation ist die, dass wir wieder die Möglichkeit haben, in die Meistergruppe zu kommen. Das ist eine Riesengeschichte. Wir wollen das Maximum herausholen", betonte Schopp zuletzt gegenüber Ligaportal-Reporter Herbert Pumann. Das nächste Heimspiel bestreitet Hartberg am Sonntag gegen die Admira. Für die Niederösterreicher geht es um wichtige Punkte im Abstiegskampf: „Wir wollen sehen, was möglich ist. Wir werden versuchen, gerade in diesen spielen unsere Leistung zu bestätigen. Dann werden auch Punkte da sein. Wir haben eine Weiterentwicklung gesehen und gesehen, dass wir gut unterwegs waren“, so Damir Buric nach dem 1:1 gegen die WSG Tirol.

Sa, 06.03.2021, 17:00 Uhr

SC Cashpoint Rheindorf Altach - LASK

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SC Cashpoint Rheindorf Altach LASK Schöner kann ein Comeback auf der Trainerbank nicht verlaufen. Damir Canadi hatte gerade einmal vier Tage Zeit, um seine neue Mannschaft kennenzulernen und sie auf das Spiel gegen den WAC vorzubereiten. Schlussendlich bejubelten die Vorarlberger einen 1:0-Erfolg im Lavanttal. „Die Mannschaft hat es richtig gut umgesetzt, speziell im Defensiv-Verhalten. Wir müssen uns wieder gut vorbereiten und ein paar neue Ideen einbringen und von Spiel zu Spiel denken. Punkte holen, das nötige Selbstvertrauen bekommen“, so Canadi im Sky-Interview. Nun wartet aber bereits die nächste schwierige Aufgabe auf den SCR Altach, geht es doch zu Hause gegen den LASK. Die Linzer kassierten in der Liga zuletzt eine überraschende 1:2-Heimpleite gegen den TSV Hartberg. Auswärts lief es für die Athletiker zuletzt deutlich besser als in der heimischen Arena in Pasching.

Sa, 06.03.2021, 17:00 Uhr

WSG Swarovski Tirol - SK Sturm Graz

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WSG Swarovski Tirol SK Sturm Graz Es wird eng für die WSG Tirol. Mittlerweile warten die Tiroler seit fünf Ligaspielen auf einen vollen Erfolg. Die Teilnahme an der Meistergruppe wackelt, wenngleich Thomas Silberberger nicht müde wird, zu betonten, dass „die Welt nicht untergeht, wenn wir es nicht schaffen“, so der WSG-Coach. „Klar sind wir in einer Poleposition, aber vor drei Monaten war es völlig illusorisch, dass wir unter die ersten sechs kommen und jetzt fordert es jeder von uns“, zeigt sich der Tiroler verwundert. Das Restprogramm der Tiroler hat es in sich: Sturm, WAC, Rapid. Die Grazer wiederum konnten zuletzt mit einem Ligasieg gegen Salzburg Selbstvertrauen tanken. „In zwei Spielen sechs Punkte gegen Salzburg, das hätte uns vor der Saison keiner zugetraut“, jubelte Christian Ilzer. „So kann man jeden Gegner schlagen“, fügte Torschütze Ljubic hinzu. Das erste Saisonduell zwischen Sturm und WSG Tirol endete mit einem 1:0-Sieg für die Grazer.

So, 07.03.2021, 14:30 Uhr

FC Red Bull Salzburg - spusu SKN St. Pölten

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FC Red Bull Salzburg spusu SKN St. Pölten Während die Bullen in der Bundesliga zuletzt eine Niederlage gegen Sturm hinnehmen mussten, konnte sich der Serienmeister am gestrigen Mittwoch eindrucksvoll ins Cup-Finale schießen. In der Meisterschaft geht es für den Tabellenführer mit einem Heimspiel gegen den SKN St. Pölten weiter. Für die St. Pöltner lief es zuletzt in der Bundesliga nicht nach Wunsch. Nur eines der jüngsten neun Ligaspiele konnten die Niederösterreicher gewinnen. Zuletzt verabschiedeten sich die Wölfe mit einer 0:2-Niederlage gegen die Austria wohl aus dem Rennen um einen Platz in den Top sechs. Zudem werden die Niederösterreicher dem Duell gegen die Bullen mit weniger guten Gefühlen entgegenblicken. Drei der jüngsten vier Aufeinandertreffen in der Bundesliga gingen krachend verloren (0:7, 0:6, 2:8). In bislang 15 Ligaspielen gegen Salzburg gelang dem SKN St. Pölten noch kein einziger Sieg. 13 Duelle gingen verloren.

So, 07.03.2021, 14:30 Uhr

SV Guntamatic Ried - RZ Pellets WAC

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SV Guntamatic Ried RZ Pellets WAC Die SV Ried muss weiterhin auf den ersten Sieg im neuen Jahr und unter Neo-Coach Miron Muslic warten. Zuletzt waren die Innviertler drauf und dran, einen Punkt aus Hütteldorf mitzunehmen, ehe Wunderkind Yusuf Demir einen Kunstschuss auspackte und die Hoffnungen der Oberösterreicher spät begrub. Im kommenden Heimspiel gegen den WAC soll der erste volle Erfolg unter Muslic endlich klappen. Die Kärntner werden da allerdings etwas dagegen haben, zumal die Wolfsberger noch um die Teilnahme an der Meistergruppe zittern müssen. Mittlerweile sind es nur mehr zwei Punkte Vorsprung auf die siebentplatzierten Hartberger. Aufgrund heftiger Unruhen im Verein trat Ferdinand Feldhofer am Donnerstag von seinem Amt als Cheftrainer zurück. Roman Stary wird am Sonntag als Coach des WAC fungieren.

So, 07.03.2021, 17:00 Uhr

FK Austria Wien - SK Rapid Wien

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FK Austria Wien SK Rapid Wien Zum Abschluss der 20. Runde steht in der Generali-Arena das 332. Wiener Derby auf dem Programm. Ein Duell, in dem es für die Wiener Austria um mehr als nur einen Sieg gegen den Stadtrivalen geht, befinden sich die Veilchen doch mitten im Kampf um einen Platz in den Top sechs. Der Rückstand auf die sechstplatzierte WSG Tirol beträgt nur einen Punkt. „Schön, dass wir nochmal in die Möglichkeit kommen (um die Top-6 zu spielen, Anm.), weil wir ordentlich punkten und ein bisschen stabiler werden. Wir haben ein anspruchsvolles Programm vor der Brust. Drei Runden vor der Teilung dabei zu sein um Platz sechs, ist ein erfreulicher Zustand“, sagte Peter Stöger nach dem Auswärtssieg gegen St. Pölten. Rapid wiederum hat den Platz in der Meistergruppe längst in der Tasche und kehrte zuletzt mit einem knappen 1:0-Sieg gegen Ried auf die Siegerstraße zurück. Die Vorfreude auf das Derby ist beim Tabellenzweiten groß: „Für uns ist es wichtig, wie wir es angehen und es muss jeder auf 100 Prozent sein – weil wenn jemand unter 100 Prozent ist, dann kann man dieses Spiel nicht gewinnen“, sagt Rapid-Kapitän Ljubicic gegenüber Sky.

 

Foto: GEPA pictures/Wien Energie