Nach den ersten WM-Quali-Spielen startet die Tipico Bundesliga in die entscheidende Phase, wenn am Osterwochenende die erste Runde des Finaldurchgangs auf dem Programm steht. Die drei Spiele der Qualifikationsgruppe gehen allesamt am Samstag um 17 Uhr über die Bühne. Die Austria empfängt den SCR Altach, St. Pölten trifft im NÖ-Derby auf die Admira und der TSV Hartberg gastiert bei der SV Ried. In der Meistergruppe finden wie gewohnt zwei Spiele am Sonntag um 14:30 Uhr statt. Der SK Rapid startet mit einem Auswärtsspiel gegen den WAC. Das Überraschungsteam aus Tirol bekommt es zu Hause mit dem LASK zu tun. Zum Abschluss gastiert Sturm bei Tabellenführer Red Bull Salzburg. 

Sa, 03.04.2021, 17:00 Uhr

FK Austria Wien - SC Cashpoint Rheindorf Altach

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FK Austria Wien SC Cashpoint Rheindorf Altach „Wir sind Austria Wien und egal was im Budget-Laderl drinnen ist oder auch nicht drinnen ist - mit Austria Wien verbindet man Erfolg. Wir werden die Situation des Favoriten annehmen und werden schauen, dass wir unten die Besten werden“, betonte Peter Stöger unmittelbar nach dem neuerlichen Absturz in die Qualifikationsgruppe. Zum Auftakt bekommen es die Veilchen mit dem SCR Altach zu tun. Nach der Punkteteilung hält die Wiener Austria bei 12 Punkten, Altach liegt nur zwei Zähler dahinter auf Platz zehn. Unter Rückkehrer Damir Canadi hat sich der SCR Altach stabilisiert, bekommt wenige Gegentore und ist in der Offensive effizient. Drei Siege aus den ersten vier Spielen durften die Vorarlberger nach dem Trainerwechsel bejubeln. An das bislang letzte Aufeinandertreffen in dieser Saison werden sich die Altacher jedoch ungerne zurückerinnern, als man in der Generali-Arena nach einer katastrophalen zweiten Halbzeit 1:5 untergegangen war.

Sa, 03.04.2021, 17:00 Uhr

SV Guntamatic Ried - TSV Prolactal Hartberg

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SV Guntamatic Ried TSV Prolactal Hartberg „Leider haben wir unsere gemeinsamen sportlichen Ziele nicht erreicht. Ich hoffe, mit meinem Rücktritt einen Impuls setzen zu können“, sagte Miron Muslic zu seiner Entscheidung in der Länderspielpause. Zehn Spiele in Folge ohne Sieg standen letztendlich zu Buche. Geht es nach der SV Ried, soll nun mit Interimscoach Andreas Heraf der Turnaround gelingen. Bereits zum Auftakt bekommen es die Rieder mit dem TSV Hartberg zu tun, der vor zwei Wochen die bittersten Stunden in der Vereinsgesichte durchleben musste, als ein später Ausgleichstreffer des SKN St. Pölten den Absturz in die Qualigruppe bedeutet hatte. „Fußball ist oft extrem bitter“, hielt Markus Schopp fest. Tormann Rene Swete berichtete, dass die Stimmung auf dem Nullpunkt sei. Doch mittlerweile geht der Fokus des TSV Hartberg auf die Qualifikationsgruppe, wo man nun Siebenter werden will, wie Sascha Horvath betonte: „Jetzt müssen wir halt punkten, damit wir Siebter werden. Das soll unser Ziel sein.“

Sa, 03.04.2021, 17:00 Uhr

spusu SKN St. Pölten - FC Flyeralarm Admira

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spusu SKN St. Pölten FC Flyeralarm Admira Für den SKN St. Pölten steht zum Auftakt der Qualigruppe ein richtungsweisendes Spiel auf dem Programm. Sollte den Wölfen im NÖ-Derby gegen die Admira ein Sieg gelingen, wüchse der Vorsprung auf das Schlusslicht auf sechs Punkte an. Im Falle einer Niederlage wäre man mittendrin im beinharten Kampf gegen den Abstieg. Beide niederösterreichischen Bundesligisten befinden sich in einer Ergebniskrise, konnten jeweils nur eine der letzten 12 Ligapartien gewinnen. Die jüngste Bilanz der direkten Duelle spricht für den SKN, der keines der letzten drei Aufeinandertreffen verloren hat. Am 2. Spieltag in der aktuellen Spielzeit gelang dem SKN mit einem 5:0 gegen die Admira gar der höchste Saisonsieg.

So, 04.04.2021, 14:30 Uhr

RZ Pellets WAC - SK Rapid Wien

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RZ Pellets WAC SK Rapid Wien Erst am letzten Spieltag des Grunddurchgangs konnte der WAC das Ticket für die Meistergruppe lösen. Mit dem 5:3-Sieg gegen Austria unterstrichen die Kärntner einmal mehr ihre Gefährlichkeit in der Offensive, aber auch die Anfälligkeiten in der Defensive. Eine Woche zuvor hatte der WAC bereits fünf Gegentore von Tirol erhalten. Diese Probleme in der Defensive sollte der WAC bis zum Spiel am Sonntag gegen Rapid in den Griff bekommen. Die Hütteldorfer haben nach der Punkteteilung 22 Zähler auf dem Konto. Der Rückstand auf Salzburg beträgt vier Punkte. Bereits nach dem Auswärtsspiel gegen den WAC steht das Spitzenduell gegen die Bullen auf dem Programm. Zunächst wollen die Wiener jedoch einen guten Start verbuchen. Rapid konnte die beiden bisherigen Duell gegen den WAC in dieser Saison gewinnen. Besonders das erste Aufeinandertreffen (3:4) blieb aufgrund des wilden Spielverlaufs in Erinnerung.

So, 04.04.2021, 14:30 Uhr

WSG Swarovski Tirol - LASK

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WSG Swarovski Tirol LASK Emotion pur herrschte am Sonntag vor zwei Wochen im Tivoli, als die WSG Tirol den Einzug in die Meistergruppe bejubeln durfte. „Es war an Dramaturgie nicht zu überbieten“, schnaufte Thomas Silberberger nach dem 1:1 gegen Rapid durch. Jubeln durften die Tiroler allerdings erst nach dem Schlusspfiff, als der SKN St. Pölten in Hartberg den Last-Minute-Ausgleich erzielt hat. „Es ist eine tolle Bestätigung für unsere Arbeit im letzten Jahr“, so Silberberger. Das Abenteuer Meistergruppe, in der die Tiroler nun völlig befreit aufspielen können, startet mit einem Heimspiel gegen den LASK. Die Linzer werden den Finaldurchgang nach der Enttäuschung in der letzten Saison mit großem Engagement in Angriff nehmen. Der Rückstand auf den Zweiten Rapid beträgt nur mehr einen Punkt. Das bislang letzte Duell in dieser Saison konnte die WSG Tirol in Pasching 4:2 gewinnen.

So, 04.04.2021, 17:00 Uhr

FC Red Bull Salzburg - SK Sturm Graz

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FC Red Bull Salzburg SK Sturm Graz Zum Abschluss der ersten Runde des Finaldurchgangs empfängt Red Bull Salzburg Angstgegner Sturm Graz. Die Steirer konnten den Serienmeister in dieser Saison bereits zweimal besiegen. In der Bundesliga feierten die Grazer zwei Siege, dafür setzte es im Cup-Halbfinale das Aus. Salzburg startet als Tabellenführer mit vier Punkten Vorsprung auf Verfolger Rapid in die Meistergruppe. Sturm Graz nimmt den Finaldurchgang mit 19 Punkten (7 Zähler Rückstand auf Salzburg) in Angriff. "Wir wollen in dieser Meistergruppe performen", betont Sturm-Coach Christian Ilzer, ohne jedoch ein konkretes Ziel auszugeben. Für die Bullen sind die Ziele ohnehin klar: Neben dem Meistertitel soll auch der Cupsieg eingefahren werden.

 

von Ligaportal, Foto: GEPA pictures