Am kommenden Wochenende steht die zweite Runde im Finaldurchgang auf dem Programm. Die drei Spiele der Qualifikationsgruppe gehen allesamt am Samstag um 17 Uhr über die Bühne. Hartberg und Austria duellieren sich um den Platz an der Sonne, die zuletzt siegreiche Admira trifft auf die ebenso siegreiche SV Ried und der SCR Altach empfängt St. Pölten. In der Meistergruppe trifft der LASK im Duell der Gebeutelten auf den WAC. Sturm Graz empfängt die WSG Tirol und zum Abschluss kommt es zum großen Schlager zwischen Rapid Wien und Red Bull Salzburg. 

Sa, 10.04.2021, 17:00 Uhr

TSV Prolactal Hartberg - FK Austria Wien

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TSV Prolactal Hartberg FK Austria Wien Hartberg-Coach Markus Schopp war nach der 2:3-Niederlage gegen Ried stinksauer. Der gebürtige Grazer sprach von einer "komplett unnötigen Niederlage, die man sich einzig und alleine selbst zuzuschreiben“ habe. Aufgrund des gleichzeitigen Erfolgs der Austria mussten die Oststeirer gleich den ersten Tabellenplatz in der Qualigruppe abgeben. Mit einem Heimsieg im direkten Duell am Samstag könnte sie diesen aber prompt zurückerobern: „Wir wissen, was die Austria für Ansprüche hat und was sie imstande ist, zu liefern“, betonte Markus Schopp. Die Austria wiederum konnte nach dem Sieg gegen Altach etwas durchschnaufen: „Sehr gut, wir wollten gleich mit einem Sieg starten und das haben wir geschafft. Jetzt haben wir noch neun weitere Spiele“, sagte Torschütze Marco Djuricin. Die Bilanz der jüngsten Duelle spricht für die Oststeirer, die drei der letzten vier Spiele gegen die Austria gewinnen konnten.

Sa, 10.04.2021, 17:00 Uhr

FC Flyeralarm Admira - SV Guntamatic Ried

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FC Flyeralarm Admira SV Guntamatic Ried Der Abstiegskampf in der Qualigruppe spitzte sich durch die Siege von Admira und Ried enorm zu. Gleich drei Mannschaften halten bei zehn Punkten, Ried hat elf Punkte am Konto. Am Samstag kommt es zum direkten Duell zwischen der Admira und Ried. Die Niederösterreicher beendeten mit dem 1:0-Sieg gegen St. Pölten eine Negativserie von sechs sieglosen Partien in Folge: „Es freut mich, dass die Mannschaft wieder gewonnen und wieder zu Null gespielt hat. Wir haben einiges verändert und das hat richtig gutgetan und wir haben dann wieder Zugriff aufs Spiel bekommen. Wir freuen uns aufs nächste Spiel“, betonte Damir Buric. Auch bei den Riedern herrschte nach dem ersten Sieg seit zehn Spielen pure Erleichterung: „Diese drei Punkte zu holen heute, war ganz wichtig für den Kopf“, sagte Interimscoach Andreas Heraf, der damit rechnet, dass es bis zum Schluss eng bleiben wird: „Es wird brutal eng bleiben bis zum Schluss, aber wir haben mit den drei Punkten unsere Hausaufgabe gemacht.“ Die Admira ist in der laufenden Saison noch ungeschlagen gegen Ried (3:1, 0:0).

Sa, 10.04.2021, 17:00 Uhr

SC Cashpoint Rheindorf Altach - spusu SKN St. Pölten

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SC Cashpoint Rheindorf Altach spusu SKN St. Pölten Der SKN St. Pölten hat nach nur einem Sieg aus den letzten 13 Ligaspielen die Reißleine gezogen und Trainer Robert Ibertsberger beurlaubt. „Wir haben die Hoffnung verloren, dass das Team in dieser schwierigen und herausfordernden Situation den Turnaround schaffen kann“, wurde General Manager Andreas Blumauer in einer Aussendung zitiert. Letztlich hat das jüngste Spiel in der Qualifikationsgruppe gegen die Admira (0:1) die Verantwortlichen des SKN zum Handeln veranlasst: „Es ist immer sehr unangenehm, solche Entscheidungen zu treffen, aber es steht für uns sehr viel auf dem Spiel“, so Blumauer weiter. Georg Zellhofer wird die Mannschaft vorerst interimistisch betreuen. Am Samstag wartet auf die Niederösterreicher allerdings ein schweres Auswärtsspiel gegen den SCR Altach. Bei den Vorarlbergern konnte Damir Canadi drei seiner bisherigen fünf Spiele gewinnen.

So, 11.04.2021, 14:30 Uhr

LASK - RZ Pellets WAC

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LASK RZ Pellets WAC „Wir quälen uns ein bisschen durch das Frühjahr“, gestand LASK-Coach Dominik Thalhammer nach der 0:2-Pleite gegen die WSG Tirol zum Auftakt der Meistergruppe. Die Mini-Titelhoffnungen können die Linzer wohl begraben, beträgt der Rückstand auf die Bullen doch bereits acht Punkte. „Wir kommen im Frühjahr nie so richtig in den Flow hinein, in dem wir teilweise im Herbst waren“, betonte der Trainer der Linzer Athletiker. Hauptsächlich macht den Oberösterreichern die fehlende Effizienz vor dem gegnerischen Tor zu schaffen. Der WAC wiederum muss nach zuletzt acht Gegentoren im Heimspiel gegen Rapid seine Abwehr hinterfragen. Gegen die Hütteldorfer haben sich die Kärntner ergeben und ein Gegentor nach dem anderen kassiert. Kapitän Michael Liendl sprach von einer „Peinlichkeit, die nicht zu übertreffen“ gewesen sei. In der laufenden Saison konnte der LASK die beiden bisherigen Duelle gegen den WAC gewinnen. Das bis dato letzte Duell in Pasching konnten aber die Kärntner mit 1:0 für sich entscheiden.

So, 11.04.2021, 14:30 Uhr

SK Sturm Graz - WSG Swarovski Tirol

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SK Sturm Graz WSG Swarovski Tirol „Es ist einfach befreiend, in der Meistergruppe Fußballspielen zu können“, befand Thomas Silberberger nach dem 2:0-Auftaktsieg gegen den LASK am vergangenen Sonntag. Die Tiroler sprangen damit auf den fünften Tabellenplatz und können sogar von einer Europacup-Teilnahme träumen. Sollten die Wattener auch am Sonntag in Graz einen vollen Erfolg einfahren, dann würden die Kristallkicker auf Platz vier vorstoßen: „Wir haben bewiesen, dass wir in die Meistergruppe gehören. Wir können jetzt absolut befreit nach Graz fahren, haben jetzt nur noch positiven Druck“, betont Silberberger. Die Grazer mussten sich zum Auftakt der Meistergruppe dem Tabellenführer aus Salzburg geschlagen geben. Nichtsdestotrotz sind die Chancen der Steirer auf einen Europacupplatz weiterhin gegeben. Die beiden bisherigen Aufeinandertreffen in dieser Saison gestalteten sich sehr eng. Im ersten Duell feierte Sturm einen knappen Heimsieg, das zweite endete 1:1.

So, 11.04.2021, 17:00 Uhr

SK Rapid Wien - FC Red Bull Salzburg

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SK Rapid Wien FC Red Bull Salzburg Kann Rapid das Rennen um den Titel richtig spannend gestalten oder machen die Bullen einen „Big Step“ Richtung Meistertitel Nummer acht en suite? Diese Frage wird am Sonntagabend beantwortet, wenn das Schlagerspiel der Runde in Hütteldorf steigt. Rapid geht nach dem 8:1-Kantersieg gegen den WAC mit kräftigen Rückenwind in den Hit gegen die Mozartstädter. Salzburg wiederum holte sich mit einem 3:1-Auftaktsieg gegen Sturm das nötige Selbstvertrauen für das vielleicht schon vorentscheidende Duell um die Meisterschaft. Die Bilanz der jüngsten Duelle spricht für Red Bull Salzburg: Seit mittlerweile sechs Ligaspielen hat Salzburg gegen Rapid nicht mehr verloren. Mit einem Punkt wie im ersten Duell in dieser Saison, könnten die Hütteldorfer das Rennen um den Titel zumindest weiter offen halten. Im Falle einer Niederlage hätten die Bullen nicht nur einen punktemäßigen Vorteil, sondern auch einen psychologischen.

 

von Daniel Ringsmuth/Ligaportal, Foto: GEPA pictures/Wien Energie