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Sturm-St. Pölten: Das sagt Referee Heiß zu den strittigen Situationen

Das Bundesliga-Spiel zwischen Sturm Graz und dem SKN St. Pölten hatte es in sich (Spielbericht). Referee Andreas Heiß, der das torlose Remis geleitet hat, stand dabei des Öfteren im Mittelpunkt.

Der Tiroler Unparteiische übersah in der 21. Minute einen klaren Foulelfmeter für die Steirer: Luxbacher hatte gegen Kiteishvili das Bein stehen gelassen und brachte diesen zu Fall. „Ich habe nur den Kontakt mit dem Spieler Mislov gesehen. Das war für mich ganz klar kein Foulspiel“, erklärt Heiß, der nach dem Betrachten der TV-Bilder den Fehler eingestand: „Rückwirkend wäre ein Strafstoß zu ahnden gewesen.“

Referee Andreas Heiß musste sich nach der hitzigen Partie zwischen Sturm und St. Pölten rechtfertigen.

Heiß rechtfertigt Maresic-Ausschluss 

Wenige Minuten nach dieser Fehlentscheidung zeigte Heiß Maresic die Rote Karte, nachdem der Sturm-Verteidiger völlig übermotiviert mit aufgestellter Sohle Richtung Luxbacher gesprungen war, diesen jedoch nicht getroffen hat. Diese Entscheidung würde der Tiroler wieder so treffen: „Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir die Spieler schützen wollen. Er geht ohne Körperkontrolle gegen den Mann, springt rein und zieht beide Beine durch. Wenn er ihn trifft, ist die Verletzungswahrscheinlichkeit hoch“, rechtfertigt sich Heiß im Sky-Interview. 

Neukirchner und Zulj sauer 

Sturms Interimscoach Günther Neukirchner, der in der zweiten Halbzeit auf die Tribüne geschickt wurde, sieht das anders: „Es schaut aus der Perspektive nicht so glücklich aus, aber er hat eindeutig den Ball gespielt und den Spieler nicht getroffen. Da kann man mehr Fingerspitzengefühl zeigen.“

Peter Zulj nahm seinen Trainer in Schutz: „Wenn der Schiedsrichter übertreibt und unseren Trainer gleich auf die Tribüne schickt, ist das ein Wahnsinn, ein Trainer hat immer was zu sagen."

Anzeige gegen Kreissl und Neukirchner 

Nach der hitzigen Partie erstattete Referee Heiß Anzeige gegen Sturms Sportchef Günter Kreissl und Interimscoach Günther Neukirchner: „Man muss sagen, dass der Druck hier sehr groß ist, daher habe ich auch ein gewisses Verständnis für die Emotionen. Allerdings kann ich jetzt nicht als Sündenbock dastehen und sagen, ich lasse mir aus drei Metern ins Gesicht schreien oder mir höhnisch applaudieren, dann muss ich reagieren. Dazu habe ich die Mittel, zudem die Möglichkeit der Anzeige und das muss ich in dem Fall auch nutzen.“

 

Foto: GEPA/Red Bull Media

 

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