Der Friesacher AC lässt dem SC Raika Kappel im Derby keine Chance

Friesacher AC
SC Kappel

Der Friesacher AC/Hirter Pils empfing am Samstag vor heimischem Publikum den Tabellendreizehnten SC Raika Kappel und wollte unbedingt drei Punkte einfahren. Das letzte Aufeinandertreffen entschied Friesacher AC/Hirter Pils mit 4:0 für sich und diesmal wurde es soigar ein noch deutlicheres Ergebnis. Kappel war chancenlos, da man acht verletzte Spieler vorgeben muss. Sechs davon sind sogar Stammspieler.

Gernot Winkler eröffnet den Torreigen

Von Beginn an geht es zumeist nur in eine Richtung. Der Friesacher AC/Hirter Pils ist auf dem Platz die aktivere Mannschaft und übt Druck auf die gegnerische Abwehr aus. In Minute 5 fasst sich Gernot Winkler ein Herz und vollendet eiskalt zum 1:0. Friesacher AC kommt deutlich frischer aus der Kabine und lässt die Fans mit einem raschen Treffer jubeln. Thomas Pirker versenkt das runde Leder im Eckigen - neuer Spielstand nach 7 Minuten: 2:0. Gassler lässt nach einem Angriff über die rechte Seite zwei Gegenspieler aussteigen, passt in den Rückraum und Pirker drückt aus vollen Lauf ab. In der 24. Minute bewahrt Werner Gassler mit dem Treffer zum 3:0 Ruhe vor dem Gehäuse und trägt sich in die Torschützenliste ein. Gernot Winkler nützt in Minute 26 eine Schwäche der Gegenspieler und verwertet zum 4:0. Nach 32 Minuten zieht der Unparteiische den gelben Karton aus der Brusttasche und verwarnt Georg Steiner. Marco Paul Pirker lässt dem Torwart im gegnerischen Gehäuse keine Chance und trifft in Minute 45 zum 5:0. damit die die Partie natürlich auch schon vorzeitig entschieden. In der 45. Minute pfeift der Schiedsrichter die erste Halbzeit ab und schickt die Protagonisten zum Pausentee in die Kabinen. Sobe web A91671

Foto (Sobe): Kappel-Tormann Bernhard Witschnig war nicht zu beneiden!

Bittere Derbyniederlage für Kappel

In Minute 56 drückt Gernot Winkler den Ball über die Linie und stellt mit seinem dritten Treffer auf 6:0. In weiterer Folge wird die Partie ruppiger. In der 83. Minute kennt der Referee kein Pardon und zeigt Florian Bischof die gelbe Karte. Nachfolgend zeigt der Schiedsrichter Munib Ibric in der 84. Minute die gelbe Karte. In der 88. Minute findet der gegnerische Tormann in Matthias Rumpold seinen Meister, der gekonnt auf 7:0 und damit den Endstand herstellt. Danach beendet der Schiedsrichter das einseitige Spiel und der Friesacher AC darf nach einem 7:0 über drei Punkte im eigenen Stadion jubeln.

Günter Vidreis, Trainer des Friesacher AC: "Das war heute ein wirklich gutes Spiel von uns und der Sieg auch in dieser Höhe verdient. Wir spielten großartigen Offensivfußball und jeder Spieler hat seine Aufgabe zu 100 Prozent erfüllt."

Michael Gmainer, Trainer des SC Kappel: "Es darf normal keine Ausrede sein, aber mir fehlten acht Spieler, wovon sechs sogar Stammspieler sind. Das kann auch eine Bundesligamannschaft nicht verkraften. Friesach ist eine starke Mannschaft und da waren wir heute einfach chancenlos."

Die Besten: Pauschallob, insbesonders Pirker, Gassler bzw. Keiner