Nach einem 2:0-Vorsprung mühte sich Guttaring zu einem 3:2-Arbeitssieg über Glanegg

Im Duell zweier Auftaktsieger galt ATUS Raika Guttaring als leichter Favorit gegen einen neuformierten SV Glanegg. Die Glantaler wollten dem Gegner aber keineswegs die Punkte freiwillig überlassen und setzten Guttaring nach einer verhaltenen Phase zu Beginn bis zum Schluss gehörig zu.

 

 

Bärenstarker Beginn von Guttaring

In den ersten 35 Minuten spielte nur ein Team- und zwar jenes in den blauen Trikots, das von Egon Kerhe ausgezeichnet auf den Gegner eingestellt wurde. Glanegg kam in der Phase kaum zu zusammenhängenden Ballstafetten, geschweige denn zu Torchancen.

In der 20. Minute zappelte der ball erstmals im Netz- den Treffer erzielte Suad Serdarevic mit einem Strich in das Kreuzeck. Glanegg-Goalie Marco Jesch war völlig chancenlos. Nachdem es in dieser Tonart weiter ging, war das 2:0 nur eine Frage der Zeit und fiel durch Bajro Besic nach toller Vorarbeit von Andreas Wolfger (40.).

Mit dem 2:0 nistete sich aber auch ein bisschen der Schlendrian bei den Gastgebern ein. Eine an sich recht einfach zu verteidigende Situation flößte Glanegg neues Leben ein- der Kopfball von Manuel Rest am 11er-Punkt war dennoch ein sehr sehenswerter Treffer (43.).

Glanegg wittert eine Chance



Nach dem Seitenwechsel ging es Glanegg resolut an, suchte noch stärker die Zweikämpfe und ging zuweilen nicht zimperlich zur Sache. Das brachte Guttaring etwas aus dem Rhythmus und die Truppe begann auch mit den Pfiffen von Schiedsrichter Jasmin Mahmutovic etwas zu hadern. Der Unparteiische verwehrte Guttaring einen aus ihrer Sicht klaren Elfer nach Foul an Suad Serdarevic (der Schwalbengelb bekam) und im Gegenzug erzielte Simon Antal den Ausgleich (56.). Die Truppe von Roland Mick war wieder voll da und sogar ein völliges Drehen der Begegnung schien in Reichweite.

Guttaring begann aber nun seinerseits körperlich stärker dagegenzuhalten und kam über den kampf wieder zurück in das Spiel. Bei beiden Teams machten sich zudem die hohen Temperaturen bemerkbar, auf eine ökonomische Spielweise nahm ja niemand Rücksicht. In der 70. Minute wechselte  Egon Kerhe Neuerwerbung Thorsten Krassnitzer ein. Der frühere Gurk-Kicker brachte neuen Schwung in die Angriffsbemühungen und erzwang auch in der 84. Minute den spielentscheidenden Elfmeter, den Imran Khazhmagamadov zum matchwinning Goal exekutierte (84.).

Stimme zum Spiel
Egon Kerhe (Trainer Guttaring): „Das war eine echte harte Schlacht bei den hohen Temperaturen. Der Gegner hat auch nach dem 0:2 nie aufgegeben und uns bis zum Ende alles abverlangt“.

Die Besten:

Suad Serdarevic (St.) bzw. Marco Jesch (Tor)


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