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Nach Stolperstart sieht sich die WSG Radenthein im Titelkampf in guter Position

Die WSG Radenthein liegt an der tollen vierten Stelle der Unterliga West und mit nur vier Punkten Rückstand auf die Führenden Landskron und Lind sind natürlich auch noch alle Titelchancen intakt. Nach einem Auf und Ab zu Saisonbeginn konsolidierten sich die Granatstädter und so sieht Co-Trainer Wolfgang "Little" Hofer seine Mannschaft auch im Kampf um die Meisterkrone in einer sehr guten Position. Vor allem deswegen, da man Landskron und den VSV im Frühjahr auf eigenem Rasen begrüßen wird. Ein heißer Kampf und eine spannende Rückrunde sind da wohl garantiert.

Ein Auf und Ab

"Der Start war sehr holprig, teilweise sehr gute Spiele, wie das erste Heimspiel gegen Matrei, welches wir mit 4:0 gewinnen konnten, oder auch das 9:0 gegen Ledenitzen und natürlich das 2:2 gegen Titelanwärter VSV", blickt Wolfgang Hofer zurück und fügt hinzu: "Absoluter Tiefpunkt war dann aber natürlich die 1:3 Niederlage gegen Sachsenburg mit fünf roten Karten. Danach kam aber die Wende und von den letzten sieben Spielen wurde keines mehr verloren und wir holten tolle 17 Punkte. Zum Vergleich: in den ersten sieben Spielen waren es nur zehn Zähler. So haben wir uns an das Führungstrio herangepirscht."

Erfolge hoben auch die Stimmung

"Die Stimmung in der Mannschaft und im Verein wurde nach dem Tiefpunkt nach dem Sachsenburg-Spiel immer besser. Erfolge sind natürlich immer besser dafür, aber auch unsere Legionäre haben sich immer besser in die Mannschaft integriert. Sie haben sich auch sehr erfolgreich in der Torschützenliste etabliert. Miljan Urosevic mit 12 Toren, Rok Baskera mit zehn und Jure Skafar mit acht Volltreffern."

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Foto (Sobe): Rok Baskera erzielte im Herbst starke zehn Treffer für die WSG Radenthein

Neues "Clubhäuschen"

"Sektionsleiter Guido Preclik hat alles unternommen, um ein neues, kleines und schmuckes Clubhäuschen zu erbauen und mit dem letzten Heimspiel konnten wir es auch schon nutzen. Die offizielle Eröffnung wird es erst heuer im Frühjahr geben", wurde bei der WSG auch in die Infrastruktur investiert.

Wenig Kaderveränderungen

"Simon Suprun ist in Innsbruck Student und wird dort in die Regionalliga West wechseln. Auf diesem Wege wünschen wir ihm alles Gute und bedanken uns herzlichst für seine ausgezeichneten Leistungen bei der WSG Radenthein. Ansonsten sehen wir zur Zeit sehen auf keiner Position einen Handlungsbedarf", erklärt der Co-Trainer. "Leider hast sich Patrick Unterlerchner schon in einem Vorbereitungsspiel schwer am Knie verletzt, fiel die gesamte Meisterschaft aus und überlegt seine Karriere zu beenden. Nach der fünften Runde verletzte sich der nächste 6er, Stefan Pertl - auch er fiel den Rest der Herbstmeisterschaft mit einer Knieverletzung aus. Aber er wird beim Trainingsstart am 24. Jänner dabei sein."

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Vorne mitspielen und schauen was kommt

"Unser Ziel ist es, so lange wie möglich vorne mitzuspielen. Ich denke immer positiv und glaube fest daran, dass die Meisterschaft heuer zu Ende gespielt wird - das hoffen sicherlich die meisten. In der Titelfrage denke ich, dass der Meister unter den ersten vier Mannschaften (VSV, Landskron, Lind, WSG Radenthein) ausgespielt wird. Wir haben eine sehr gute Ausgangsposition, denn der Führende Landskron und der Zweitplazierte VSV müssen noch nach Radenthein, nur gegen Lind spielen wir auswärts. Wenn zum Schluss der Aufstieg passieren sollte, dann werden wir ihn auch annehmen", sieht Wolfgang "Little" Hofer einer spannenden Rückrunde entgegen.