Landescup

"Ein weiterer Schritt nach vorn" - SAK düst ins Cup-Viertelfinale

Der SAK 1914 steht in der Runde der letzten Acht! Die Nonntaler setzten sich heute Dienstag beim Ligakontrahenten USK Maximarkt Anif in eindrucksvoller Manier mit 4:0 durch. Die Tore erzielten Sebastian Hölzl, Nikola Trkulja, Petrit Nika und Harald Empl.

 

SAK stieß Tor zum Viertelfinale weit auf

"In der Liga haben wir gegen Anif unverdient verloren", stand für SAK-Coach Roman Wallner das heutige Cupduell ganz im Zeichen der Revanche. Mit dem nötigen Selbstvertrauen im Gepäck (am letzten Freitag holte man gegen Leader St. Johann einen Punkt) begannen die Städter äußerst druckvoll. "Wir haben das Spiel immer in der Hand gehabt, die Diagonalbälle der Anifer gut verteidigt", berichtete Wallner. Das sollte sich in der elften Minute erstmals bezahlt machen: Eine Rexhepi-Flanke vom linken Flügel verwertete Hölzl zur flotten SAK-Führung - 0:1. Kurz vor dem Kabinenmarsch setzten die Nonntaler noch einen drauf: Wieder brachte eine Hereingabe von der Seite die heimische Verteidigung in Verlegenheit, Trkulja per Kopf zum 0:2 (39.). "Ein Tor zum richtigen Zeitpunkt", grinste Wallner. Noch herber für die Kletzl-Boys: Offensivmann Leitz musste schon nach 16 Minuten raus.

 

Cup für Regionalliga-Nachzügler oberste Priorität

Nach der Pause beobachtete Wallner haargenau denselben Verlauf: "Die Mannschaft hat es weiterhin gut gemacht." Und von Anif? "Kam nicht wirklich viel. Zwei so halbe Sachen." Für die wohl endgültige Vorentscheidung sorgte Knipser Nika in Minute 63 nach Kessler-Assist, den Schlussstrich zog Empl - 0:4 (87.). "Ein weiterer Schritt nach vorn. Wir wollten nach der guten Leistung gegen St. Johann den Flow mitnehmen - das haben wir geschafft", bejubelte Wallner einen verdienten Sieg, gleichbedeutend mit dem Aufstieg ins Cup-Viertelfinale. Nach der bis dato eher dürftigen Performance in der Regionalliga hat der landesweite K.O.-Bewerb für die Blau-Gelben eine ganz besondere Bedeutung. "Wir nehmen den Cup sehr ernst. Es ist eigentlich der einzige Bewerb, bei dem es für uns noch etwas zu gewinnen gibt."