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"Der absolute Wahnsinn" - Saalbach behauptet Tabellenführung!

Im wunderschönen Oberpinzgau standen sich am heutigen Samstagnachmittag der USC Neukirchen und der USC Saalbach-Hinterglemm gegenüber. Beide Mannschaften starteten mit einem Erfolgserlebnis in diese neue 2. Landesliga Süd-Spielzeit und konnten jeweils ihre Auftaktspiele gewinnen: Die Glemmtaler schossen Tenneck mit 8:1 aus dem Hinterglemmer Waldstadion, Neukirchen zwang St. Johanns 1b knapp mit 1:0 in die Knie. Während bereits im Vorfeld auf der Facebook-Seite der Saalbach-Hinterglemmer zu lesen war, dass Thomas Keil berufsbedingt passen musste, konnte aus dem Fehlen von Mario Bliznakov (Rotsperre) kein großes Geheimnis gemacht werden. Vor rund eineinhalb Wochen trafen diese zwei Teams im Salzburger Landescup aufeinander: Die Crew rund um Trainer Josef Kendler behielt klar mit 5:2 die Oberhand. Zeit für eine Revanche, oder Neukirchner?

 

Glemmtaler wurden von Neukirchner Anfangspressing überrumpelt

Vor rund 150 Zuseher waren die Hausherren gleich von Beginn an darauf bedacht, den spielerisch starken Tabellenführer nicht ins Spiel kommen zu lassen. Dies gelang auch. Neukirchen presste die Glemmtaler an und zwang sie so zu teils gravierenden Fehlern im Spielaufbau. Richtige Torgefahr blitzte allerdings nur bei einem Freistoß aus halbrechter Position auf, der nur knapp am langen Pfosten vorbeizischte (15.). Auf knackige Strafraumszenen wartete man im ersten Spielabschnitt vergebens. Kurz vor dem Pausentee nützte der USC Saalbach-Hinterglemm die Gunst der Stunde und zeigte, dass der Terminus Effizienz im Fußball eine ganz, ganz große Bedeutung haben kann. Bei der ersten richtig gelungenen Offensivaktion der Gäste brach Reichhold auf der linken Seite durch, bediente mit einer punktgenauen Flanke Rene Schwabl, der das Leder mit zwei Kontakten in die Maschen zimmerte - 0:1 (40.). Nur zwei Minuten später das vermeintliche 0:2: Ein Niederseer-Freistoß fand den Kopf von Kapo Enn, der wuchtig einnickte. Schiedsrichter Amar Rekik hatte jedoch ein Stürmerfoul gesehen und gab den Treffer nicht. Kurz danach war die erste Halbzeit vorbei - Pause.

 

Kendler-Elf machte gegen ideenlose Oberpinzgauer alles klar

Im zweiten Durchgang wurde das Niveau der Begegnung von Minute zu Minute schlechter. Als Eric Niederseer nach Zuspiel von Rene Schwabl keine Mühe hatte, die Pille am Neukirchner Schlussmann vorbei ins Tor zu schieben, roch es stark nach Vorentscheidung - 0:2 (60.). Mit Fortdauer des Spiels gingen der Heimelf vermehrt die Ideen aus, hohe Bälle waren schießlich die Konsequenz. Saalbach musste nicht, Neukirchen konnte nicht - so plätscherte die Partie bei schier tropischen Temperaturen vor sich hin. Der Schlussstrich war Goalgetter Bartlmä Schwabl vorbehalten: In der Nachspielzeit sah die Neukirchner Verteidigung nach Embacher-Lochpass nur noch die Rücklichter Schwabls, der sein Torekonto auf mittlerweile sechs Buden erhöhte - 0:3 (94.).

 

Josef Kendler (Trainer, USC Saalbach-Hinterglemm)

"Wir waren vor diesem Spiel gewarnt, weil wir bereits im Cup gesehen haben, dass Neukirchen eine sehr starke Mannschaft hat. Am Anfang hatten wir einige Schwierigkeiten, in unser Spiel zu finden. Danach funktionierte das aber immer besser und besser. Wie es bei uns bzw. für uns zurzeit läuft, ist der absolute Wahnsinn."

 

 

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