2. Klasse B

Himmelberg will nur nicht letzter werden

Beim SV Himmelberg versucht man in dieser Saison kleine Brötchen zu packen, da man mit der Kampfmannschaft nach zweijähriger Pause heuer erstmal wieder am regulären Spielbetrieb vom Kärntner Fußballverband, in der 2. Klasse B, damit teilnimmt. Für die ein oder andere Überraschung konnte die neue Truppe im Laufe des Herbstes aber sorgen.

Neustart mit Überraschungen

Wenn man vor Saisonstart die anderen Teams gefragt hätte, viele hätten Himmelberg wohl am letzten Platz gesehen, aber die Mannen aus dem Bezirk Feldkirchen belehrten viele eines Besseren. In den ausgetragenen 14 Meisterschaftsspielen ging man in drei Spielen als Sieger vom Platz und holte in zwei Matches ein Remis. In den restlichen neun Spielen ging man als Verlierer vom Platz. Am Ende standen elf Punkte am Konto und ein Torverhältnis von 23:52. Gegen die Mannschaften im direkten Tabellenumkreis, Plätze 9-13, blieb man ungeschlagen (Siege gegen Draschitz, Treffen und Rothenthurn 1b sowie Remis gegen Rothenthurn 1b und SG Weißenstein/Töplitsch). Gegen den Rest der Liga setzte es Niederlagen.


Klare Ansage vom Obmann

Zielvorgabe vom Obmann für die Saison 2023/2024 war es, die Meisterschaft nicht am letzten Platz abzuschließen, erzählt uns Trainer Ernst Ebner. Das es am Ende nach dem Herbstrunde mit elf Punkten der 10. Platz ist, da freut die Offiziellen in Himmelberg daher natürlich. „Mit etwas mehr Glück wäre das ein oder andere Spiel vielleicht nicht zu verlieren gewesen und dann hätten wir mehr Punkte am Konto und wären vielleicht auch einen Platz weiter vorne“, sagt der Coach und ergänzt, dass ein einstelliger Tabellenplatz nun das Ziel für das Saisonende ist.


Vorbereitung startet im Jänner

Erstmals zusammenrufen wird der Teamleiter seine Truppe im Jänner. Ob es bereits Mitte oder erst Ende Jänner so weit sein wird, das lässt Ebner noch offen. Auf jeden Fall fährt man voraussichtlich nicht in ein Trainingslager, sondern konzentriert sich auf die Vorbereitung in heimischen Gefilden. Auch auf die Frage, ob sich personell etwas im Kader tun wird, konnten uns keine Neuigkeiten mitgeteilt werden. „Derzeit ist es nicht geplant, dass sich im Kader etwas ändern sollte“, wird uns gesagt. „Unser Kapitän Andreas Warmuth beendet aber seine Karriere. Er hat im Vorfeld intensiv daran mitgewirkt, dass die Mannschaft zustande kommt, weil er als geborener Himmelberger dafür sorgen wollte, dass der Verein wieder auflebt, und hat uns im Herbst noch ausgeholfen, aber das war es für ihn“, ergänzt Ernst Ebner zum Abschluss.